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Neues aus der Industrie
Der Porsche-Aufsichtsrat hat grünes Licht für die Serienentwicklung des Porsche 918 Spyder gegeben. Die Resonanz von Öffentlichkeit und Kunden führte jetzt zum Auftrag an den Porsche-Vorstand, auf Basis der Studie ein Serienfahrzeug zu entwickeln. Die Konzeptstudie des Hochleistungs-Mittelmotorsportwagens mit Plug-in-Hybrid-Technik hatte bei ihrem Debüt auf dem Genfer Automobilsalon 2010 sowie auf der Auto China in Peking für Furore gesorgt. Der 918 Spyder wird in Weissach entwickelt und in Zuffenhausen produziert. Die Konzeptstudie des 918 Spyder ermöglicht einerseits CO2-Emissionen von lediglich 70 g/km, entsprechend 3,0 l/100 km im NEFZ , andererseits Fahrleistungen eines Supersportwagens. In den kommenden Monaten werden weitere Produktdetails des 918 Spyder festgelegt. rr
Mini kehrt in den internationalen Rallyesport zurück. Ab 2011 wird die Marke bei ausgewählten Läufen der FIA World Rally Championship (WRC) vertreten sein und ab 2012 die komplette Saison bestreiten. Das Engagement ist auf mehrere Jahre angelegt. Einsatzfahrzeug ist der Countryman WRC, der auf Basis des Serienmodells von Prodrive entwickelt wird. Das Herz des Rennwagens ist ein 1,6-Liter Vierzylinder-Turbomotor aus dem Hause BMW Motorsport. Das Auto entspricht dem neuen Super2000-Reglement vom Automobil-Weltverband FIA, das den Einsatz von Turbo-Motoren mit 1600 cm3 Hubraum und Allradantrieb vorschreibt. Zudem kommen in den neuen Fahrzeugen verstärkt Technologien mit Relevanz für die Serienfertigung zum Einsatz. Das Ergebnis ist eine signifikante Gesamtkostensenkung um 25 Prozent. Der erste Testeinsatz des Mini Countryman WRC, der als Kundenfahrzeug auch von privaten Rallyeteams eingesetzt werden kann, ist für den Herbst 2010 geplant. Mit dieser Entscheidung knüpft MINI an seine erfolgreiche Geschichte im Rallyesport an. In den 1960er Jahren sorgte der Mini Cooper S mit Triumphen bei der legendären Rallye Monte Carlo für Furore. Außerdem ging das Unternehmen in der Rallye-Europameisterschaft an den Start und feierte Siege in Serie. Mit dem Engagement in der WRC kehrt Mini zurück zu den eigenen sprtlichen Wurzeln. rr
Als neues Flaggschiff der Modellpalette bietet Audi ab Herbst 2010 den A8L, eine verlängerte Version der Oberklasselimousine, an. In Länge und Radstand ist er gegenüber der Normalversion um 13 Zentimeter gewachsen, er misst 5,27 Meter. Der Zuwachs kommt in vollem Umfang den Fondpassagieren zugute. Das Interieur des A8 L bietet Luxus auf Manufaktur-Niveau: Von der Ambientebeleuchtung bis zur Vierzonen-Klimaautomatik ist alles zu haben. Im Fond liefert Audi auf Wunsch zwei Einzelsitze mit elektrischer Einstellung und Beheizung, dazu steht eine durchgehende Mittelkonsole mit großen Ablagefächern zur Wahl. Optional bringen die Einzelsitze Belüftungs- und Massagefunktionen mit. Merkmale wie ein Klapptisch und eine Kühlbox sollen den Aufenthalt noch angenehmer gestalten. Der Ruhesitz mit elektrisch verstellbarer Fußablage, die Top-Variante im Angebot, liefert alle verfügbaren Luxus-Lösungen, inklusive eines Rear Seat Entertainments, gleich mit. Der Audi A8 L ist das weltweit erste Automobil, das mit einem integrierten WLAN-Hotspot lieferbar ist; ein UMTS-Modul stellt die Verbindung ins Internet her. Zur Wahl stehen 5 Motoren vom Dreiliter-V6 bis zum 6,3l-W12, zwei in Diesel- und drei in Benzin-Ausführung. Alle Modelle sind mit einer Achtstufen-tiptronic-Automatik und permanentem Allradantrieb ausgestattet. Seine Grundpreise beginnen bei 79.900 Euro für den 3.0 TDI, für den W12 stehen 137.000 Euro in der Preisliste. dr
Im ersten Verkaufsjahr entschieden sich in Deutschland mehr als 10.000 Kunden für den Toyota iQ. Toyota hat nun die inneren Werte des iQ weiter verbessert. Im Zuge einer Modellüberarbeitung bietet Toyota den Kunden nun neue Möglichkeiten zur Individualisierung. Gleichzeitig wird die Materialqualität im Innenraum deutlich verbessert. Allen iQ-Versionen werden nun serienmäßig mit der neuen Innenraumvariante "Look" ausgestattet: Hellgrau- und Schwarztöne dominieren, Mittelkonsole und Instrumente sowie die Türapplikationen in pianoschwarz sind auf die neue Farbgebung abgestimmt. Alternativ kann der Kuunde weiterhin die seit der Markteinführung des iQ bekannten Variante "Lounge" wählen. In beiden Designvarianten wurde die fühlbare und wahrnehmbare Qualität der Materialien angehoben. So besteht die obere Verkleidung der Türen aus weicherem Material und ist ebenso in Schwarz gehalten wie der obere Teil der Armaturentafel und der untere Teil der Türverkleidungen. Optional stehen in beiden Innenraumvarianten in der Ausstattungslinie iQ+ beheizbare Teilledersitze in passenden Farbkombinationen zur Verfügung. Auch das Angebot an Außenlackierungen wurde neu gestaltet. Für den überarbeiteten iQ stehen zunächst acht Lackfarben zur Verfügung, ab Oktober wird zusätzlich der Farbton "bronzebraun mica metallic" eingeführt. Alle Außenfarben können mit den beiden Innendesigns kombiniert werden. Unverändert bleibt das Motorenangebot. Es besteht aus zwei Benzinern mit 1,0-Liter VVT-i Motor mit 50 kW/68 PS und 1,33-Liter Dual-VVT-i Motor mit 72 kW/98 PS sowie einem 1,4-Liter-D-4D Common-Rail Dieselmotor mit Partikelfilter und 66 kW/90 PS. In der Version mit Sechsgang-Schaltgetriebe ist der 1,33-Liter Benziner mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet. Für die Benzinmotoren steht außerdem das stufenlos variable Multidrive Getriebe zur Verfügung. Mit der Modellüberarbeitung gibt es die neue Basisversion iQzero. Diese Variante ist ausschließlich in Verbindung mit dem 1,0-Liter-Benziner und Fünfgang-Schaltgetriebe erhältlich. Der Einstiegspreis liegt bei 11.900 Euro. dr
Die Toyota Motor Corporation (TMC) und Tesla Motors, Inc., haben eine Vereinbarung über die Entwicklung einer elektrisch angetriebenen Version des Toyota RAV4 unterzeichnet. Ziel ist es, das Elektrofahrzeug im Jahr 2012 auf dem US-amerikanischen Markt einzuführen. Dazu werden Prototypen gefertigt, bei denen der Toyota RAV4 mit einem elektrischen Antriebsstrang von Tesla kombiniert wird. Die Prototypen werden von Tesla produziert und innerhalb eines Jahres zur weiteren Evaluierung an Toyota geliefert. Das erste Fahrzeug wurde bereits gebaut und durchläuft nun verschiedene Tests. Im Mai dieses Jahres hatten Tesla und TMC ihre Absicht bekannt gegeben, künftig gemeinsam Elektrofahrzeuge, Fahrzeugkomponenten und Produktionssysteme zu entwickeln. Tesla möchte von der Toyota Expertise im Bereich Entwicklung und Produktion profitieren, während Toyota sich für die Elektrofahrzeugtechnologie von Tesla interessiert. dr
Nach fünf erfolgreichen Verkaufsjahren auf den weltweiten Automobilmärkten hat der BMW M5 jetzt seine Produktionslaufzeit mit einer neuen Rekordmarke beendet. Insgesamt fertigte die BMW M GmbH 20 548 Einheiten des Hochleistungssportwagens mit V-Zehnzylinder-Motor. Davon entfielen 19 523 Einheiten auf die BMW M5 Limousine, weitere 1025 Einheiten trug der seit 2007 angebotene BMW M5 Touring zum Gesamtergebnis bei. Damit wurden sogar die Produktionszahlen des sechs Jahre lang hergestellten Vorgängermodells übertroffen. Als wichtigster Absatzmarkt für die BMW M5 Limousine erwiesen sich auch bei der fünften Generation dieses Modells die USA. 8800 Fahrzeuge wurden in den Vereinigten Staaten verkauft. Noch vor dem Heimatmarkt Deutschland (1647 Einheiten) entwickelten Großbritannien und Irland mit 1776 verkauften Fahrzeugen die größte Nachfrage auf dem europäischen Kontinent. Rang vier der bedeutendsten Märkte für die BMW M5 Limousine nimmt Japan (1357 Einheiten) ein, gefolgt von Italien (512). Der BMW M5 Touring fand in Deutschland (302 Einheiten), Großbritannien und Irland (208) sowie Italien (184) den größten Zuspruch. Vor 26 Jahren wurde der erste BMW M5 präsentiert - dies war zugleich die Geburtsstunde für das Segment der High-Performance-Limousinen. Prägendes Merkmal beider Modelle ist der 5,0 Liter große Zehnzylinder-Motor mit Hochdrehzahlkonzept. Das mit umfassendem Know-how aus dem Motorsport konzipierte Triebwerk erreicht seine Maximalleistung bei einer Drehzahl von 7 750 min-1 und offenbart seinen einzigartigen Charakter insbesondere durch eine extrem vehemente und über einen außergewöhnlich breiten Drehzahlbereich hinweg anhaltende Schubkraft. Seine Sonderstellung wird durch zahlreiche Auszeichnungen bestätigt. So sicherte sich der V10-Motor in den Jahren 2005 und 2006 zweimal in Folge den Gesamtsieg beim renommierten "Engine of the Year Award" sowie in den beiden Folgejahren jeweils Rang eins in der Kategorie der Motoren mit mehr als 4,0 Litern Hubraum. dr
Die Coupé-Studie DeZir, die Renault auf dem Pariser Autosalon 2010 präsentieren wird, gibt einen ersten Ausblick auf die zukünftige Designlinie der Marke. Der sportliche Zweisitzer mit Elektroantrieb zeichnet sich durch Flügeltüren, groß dimensionierte Räder und Scheinwerfer in Prismenform aus. Die Fahrzeugflanken kennzeichnen glatte Flächen, die durch seitliche, gelochte Aluminiumpaneele durchbrochen werden. Ein Leuchtband mit integrierten Rückleuchten zieht sich über die komplette Heckpartie. Auch der Name des Concept Cars ist Programm: DeZir, gesprochen wie das französische Désir, bedeutet "Begierde". Das große Z im Modellnamen verweist auf die Signatur Z.E., die alle zukünftigen Elektromodelle von Renault kennzeichnen wird. Renault hat für den DeZir gemeinsam mit dem Akustikinstitut IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique) eine akustische Signatur entwickelt, die auf den Charakter der Elektrostudie abgestimmt ist. Die aktive Geräuschkulisse warnt andere Verkehrsteilnehmer vor den nahezu geräuschlos heranrollenden Elektrofahrzeugen. Zudem kann der Fahrer nach Belieben eine Klangwelt wählen, die seinen persönlichen Wünschen entspricht. Für eine ideale Gewichtsverteilung hat Renault den Elektromotor des DeZir im Heck positioniert. Der Synchronmotor leistet 110 kW/150 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 226 Nm. Der Elektroantrieb ermöglicht im DeZir den Spurt von 0 auf 100 km/h in fünf Sekunden. Die Beschleunigung von 0 auf 50 km/h ist schon in zwei Sekunden absolviert. Die auswechselbare Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Kapazität von 24 kWh und ist senkrecht hinter den Sitzen platziert. Sie ermöglicht eine Reichweite von 160 Kilometern. dr
Die neue Generation der Infiniti M-Reihe wurde von Beginn darauf ausgelegt, die europäischen Kundenbedürfnisse in punkto Komfort, Leistung und Fahrdynamik erfüllen zu können. Dabei hilft ein neuer und CO2-armer 3,0-Liter-V6-Diesel. Als Modell M 30d bietet er Laufkultur und Kraftentfaltung schon aus niedrigen Drehzahlen, und ab 2011 wird Infiniti die M Line zusätzlich mit einem Hybridantrieb anbieten. Die Proportionen der Sportlimousine werden durch ein Front-Mittelmotor-Layout und den präsenten Fahrzeugkörper bestmmt. Mit Querverweisen auf die 2009 in Genf gezeigte Konzeptstudie "Essence" kombiniert das Design der M Line Kraft mit Dynamik. Die neue M Line zählt zu den geräumigsten Fünfsitzern ihrer Klasse; innen überzeugt sie durch ihre Wertanmutung und ein gutes Finish. Alle für Europa bestimmten M-Varianten werden von V6-Motoren angetrieben: entweder dem 320 PS starken 3,7-Liter-Benziner oder dem neuen 3,0-Liter-Turbodiesel mit 238 PS und Common-Rail-Direkteinspritzung mit Piezo-Aktuatoren. rr
Die RS-Modelle der quattro GmbH bilden die dynamische Speerspitze des Audi-Programms. Der RS 5 ist das neueste Modell: Ein hochdrehender 4,2-Liter-V8 sorgt mit seinen 450 PS für Performance - bei zeitgemäßer Effizienz im Umgang mit dem Kraftstoff. Die Siebengang S-tronic und ein neu entwickeltes Mittendifferenzial im Antriebsstrang leiten die Kräfte auf alle vier Räder. Der hochdrehende V8-Sauger ist eng mit dem V10 verwandt, der den R8 antreibt. Wie fast alle Benzinmotoren ist auch er ein Direkteinspritzer - die Common Rail-Anlage baut bis zu 120 bar Druck auf. Feinschliff an der zweiflutigen Ansaug- und Abgasanlage lässt den Langhuber frei atmen, vier verstellbare Nockenwellen und Tumble-Klappen im Saugrohr unterstützen die Gemischbildung. Der 4.2 FSI liefert imposanten Durchzug und fühlt sich auch bei hohen Drehzahlen wohl. Er gibt seine Leistung bei 8250 U/min ab, die maximal 430 Nm Drehmoment stehen zwischen 4000 und 6000 Touren bereit. Der 4.2 FSI beschleunigt das 1725 Kilogramm schwere Coupé in 4,6 Sekunden von null auf 100 km/h und es läuft - auf Wunsch - 280 Stundenkilometer. Normalerweise ist bei 250 km/h Schluß. Der Kraftstoffverbrauch kann sich sehen lassen. Im Mittel braucht der RS5 10,8 Liter pro 100 km. rr
Kia hat eine neue Plug-in-Hybrid-Studie entwickelt: Der "Ray" ist mit modernen Technologien zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen ausgerüstet. Das Konzept verfügt über einen 153 PS starken Vollaluminium-Benziner mit 1,4 Liter Hubraum und Direkteinspritzung. Als zweites Triebwerk ist ein Elektromotor mit 78 kW Leistung an Bord. Die Kraftübertragung auf die Vorderräder erfolgt über eine stufenlose Automatik, kombiniert mit einem festen Übersetzungsverhältnis. Angetrieben wird der "Ray" je nach Fahrsituation durch den Benziner, den Elektromotor oder beide Motoren gemeinsam. Zur Ausstattung gehören darüber hinaus eine energiesparende Lichtmaschine sowie speziell angefertigte 20-Zoll-Leichtlaufreifen, die sind schmal (195/20 R20) und senken den Kraftstoffverbrauch zusätzlich. Beim Design des Kia "Ray" wurden Leichtbau-Elemente und Recycling-Materialien eingesetzt. Die Studie verfügt über ein Glasdach, in das sechseckige Solarzellen integriert sind. Sie liefern Strom für Beleuchtungselemente und die Klimaanlage - und tragen so dazu bei, dass der Kia "Ray" eine Reichweite von bis zu 1200 Kilometer erzielen kann. Das Design des "Ray" zeichnet sich durch eine besonders gute Aerodynamik aus (cW-Wert: 0,25). Dazu tragen maßgeblich die glatte Karosserie-Oberfläche, das geschwungene Profil und die leicht erhöhte Heckpartie mit den ausgeprägten "Schultern" bei. Die neue Kia-Studie verfügt über viele technische Details, die künftig zur Kia-Technologie gehören könnten, darunter Touchscreen-Bedienelemente, elektronische Lenkung, hitzeabweisendes Solarglas und Lithium-Polymer-Batterien. Als Plug-in-Hybrid-Fahrzeug ist der Kia "Ray" in der Lage, mit reinem Elektroantrieb mehr als 80 Kilometer weit zu fahren, ehe der Akku nachgeladen werden muss. In diesem Fahr-Modus liegt der Verbrauch bei 1,16 Litern Kraftstoffäquivalent pro 100 Kilometer. rr
Mercedes-Benz hat auf Basis des Vito den Prototypen eines batteriebetriebenen Transporters realisiert. Das Versuchsfahrzeug markiert für die Stuttgarter den Einstieg in die Ära der lokal emissionsfreien Mobilität im Transporterbereich. Das Antriebskonzept ist rein für den elektrischen Betrieb konzipiert und verzichtet auf den für Verbrennungsmotoren ausgelegten Antriebsstrang. Eine Lithium-Ionen-Batterie liefert die Energie. Mit einer Arbeitsspannung von 400 Volt, einem Strom von 16 Ampere und einer nutzbaren Kapazität von 32 kWh beträgt die Reichweite des Vito durchschnittlich 130 km, liegt bei entsprechender Fahrweise aber auch darüber. Der Elektromotor liefert in der Spitze eine Leistung von 90 kW. Die Fahrleistungen sind auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet: Die elektrisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h ist für Transportaufgaben sowohl in der Stadt, als auch im stadtnahen Bereich ausgelegt. Alle Vito verfügen serienmäßig über ESP, das die Funktionen von ABS und ASR beinhaltet. Auch die Anzahl und Art der Airbags entsprechen den derzeitigen Lieferumfängen. Die Fahrzeuge werden den üblichen Crashtests unterzogen, um ihre passive Sicherheit zu garantieren. Bei der Zuladung und auch beim Transportvolumen ergeben sich keine Einbußen gegenüber einem konventionell angetriebenen Vito, so sind über 900 kg Nutzlast möglich. Die Montage der elektroangetriebenen Vito wird direkt in die Serienfertigung integriert. Das Mercedes-Benz Werk Vitoria im spanischen Baskenland bereitet sich bereits auf die zusätzliche Variante vor, deren Produktion von der baskischen Landesregierung finanziell unterstützt wird. Im Laufe des Jahres 2010 werden etwa 100 Vito an zwanzig Kunden übergeben werden. Diese sind in erster Linie Flottenbetreiber und öffentliche Institutionen, die ihre Transporte in umweltsensiblen Zonen leise, emissionsfrei und ohne CO2-Ausstoß durchführen wollen. Dabei stehen Einsätze mit einem Kurzstreckenprofil und vielen Stopps im Innenstadtbereich im Vordergrund. Weitere 2000 Fahrzeuge sind im nächsten Schritt geplant. rr
Auf dem Genfer Automobilsalon präsentieren die Schweden den neuen Volvo S60. Sportlich und dynamisch soll die Limousine sein, weshalb durchweg kräftige Maschinen eingebaut werden. Der 2,0-Liter Vierzylinder-Direkteinspritzer mit Turboaufladung leistet 203 PS, entwickelt ein maximales Drehmoment von 320 Nm bei 1750 U/Min und konsumiert im Mittel sparsame 7,9 Liter Kraftstoff auf 100 km. Zum Jahresende soll eine Version mit 240 PS folgen. Neben diesen Turbos gibt es als Basistriebwerke zwei 1,6-Liter Vierzylinder mit 180 PS und 150 PS Leistung sowie den 1.6 D DRIVe-Diesel mit 150 PS. Topmotorisierung ist ein Sechszylinder mit 3,0-Litern Hubraum und 304 PS. Daneben gibt es noch zwei weitere Fünfzylinder-Selbstzünder mit 2,4-Litern Hubraum (240 PS) und mit 2,0 Litern (163 PS). Eine technologische Neuheit ist die "Advanced Stability Control". Dank eines neuen Neigungswinkel-Sensors wird ein Ausbrechen des Fahrzeugs schnell erkannt und zügig unterbunden. Besonders bei sportlicher Fahrweise soll das System die Handlingeigenschaften deutlich verbessern. Eine weitere Innovation ist die "Corner Traction Control", bei der eine elektronische Steuerung des Antriebsdrehmoments eine stabilere Kurvenfahrt erlaubt. In Kurven wird das innere Antriebsrad abgebremst, während das kurvenäußere Rad mehr Antriebskraft erhält, wodurch sich Kurven enger fahren lassen und Übersteuern reduziert wird. Zudem gibt es noch eine Fußgängererkennung mit einer akustischen Warnung sowie einer visuellen Warnung im Head-up-Display. Falls der Fahrer darauf nicht reagiert, werden die Bremsen aktiviert, so dass bei einer drohenden Kollision sofort die maximale Bremskraft vorhanden ist. Das System soll Zusammenstöße mit Fußgängern bis zu einem Tempo von 35 Stundenkilometer vollständig verhindern, auch wenn der Fahrer nicht zeitig reagiert. Bei höheren Geschwindigkeiten soll die Technik die Geschwindigkeit des Fahrzeugs vor dem Zusammenprall so weit wie möglich zu reduzieren und damit die Unfallfolgen zu mindern. rr
Audis Kompakter heisst A1 und soll im Revier von BMWs Mini wildern. Für einen Einstiegspreis von 16.000 Euro gibt es einen typischen, wenn auch geschrumpften Audi mit großem Single-Frame-Kühler, der darüber hinaus mit einem markanten Dachbogen, großen Radhäusern sowie einer Heckklappe aufwartet. Dank eines agilen Fahrwerks und kraftvoller Motoren soll der A1 ein besonders sportlicher Vertreter seiner Klasse sein. Vier Vierzylinder-Motoren - zwei TDI und zwei TFSI-Benziner - leisten zwischen 86 PS und 122 PS. Alle Motoren sind Turbo-Direkteinspritzer und begnügen sich mit einem Verbrauch von 3,8 bis 5,4 Litern pro 100 km. Und der 1.6 TDI mit 90 PS ist besonders sauber: Er entlässt pro Kilometer nur 99 Gramm CO2 in die Umwelt. Dazu gewinnen alle Motoren beim Verzögern Energie zurück und sind mit einem Start-Stop-System ausgerüstet. rr
Bereits Anfang des letzten Jahres kristallisierte sich bei der Umfrage des DEUVET heraus, dass das authentische Erscheinungsbild des Oldtimers für die Oldtimerszene von besonders hohem Stellenwert ist. Dieses besondere Interesse bezieht sich bei den Fahrzeughaltern nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern vor allem auch auf authentische Kennzeichenschilder ohne blaues Eurofeld und in alter DIN 1451 Mittelschrift auf dem Kennzeichen. Durch den DEUVET wurde dieses Anliegen an die einzelnen Bundesländer herangetragen. Als erstes Bundesland hat nun der traditionell oldtimerfreundliche Stadtstaat Bremen reagiert. Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa der freien Hansestadt hat eine Ausnahmeregelung für Oldtimer mit H-Kennzeichen und Rotem 07-Kennzeichen erlassen. Danach können auf Antrag Halter dieser Fahrzeuge Kennzeichenschilder mit alter Schriftart und ohne blaues Eurofeld erhalten. Auch wer schon ein neues Kennzeichen mit Eurofeld an seinem Oldtimer hat, wurde nicht vergessen. Selbst diese Halter können einen entsprechenden Antrag auf Zuteilung eines Kennzeichens in alter Ausführung stellen. Für den Antrag fällt eine Gebühr in Höhe von 100,00 Euro an. Eine einmalige Investition, die viele Oldtimerfahrer sicher gerne tätigen, um dem historischen Erscheinungsbild ihres Fahrzeuges gerecht zu werden. PR
80 Jahre Pininfarina und 100 Jahre Alfa Romeo sind für die italienischen Automobilgestalter Anlass, auf dem Genfer Salon im März eine Studie zu zeigen. Diese, ein zweisitziger Spider, verweist auf die glückliche Zusammenarbeit der beiden Firmen über Dekaden. Wie dem Entwurf zu entnehmen ist, handelt es sich um einen knapp geschnittenen Zweisitzer, der dem Alfa-Design neue Impulse gibt. Statt des eher wuchtigen Stils des aktuellen Spiders setzt der Pininfarina-Entwurf auf eine schmale Silhouette, kurze Überhänge sowie konkave und konvexe Formen, die die Skulptur des Zweisitzers kontrastreich zur Geltung kommen lassen. rr
Auch nach der Verschärfung der Kriterien Anfang 2009 bleibt der Golf sicherstes Fahrzeug in Europa. Er überzeugte in allen vier Kategorien (Insassenschutz für Erwachsene, Schutz für Kinder, Fußgängerschutz, unterstützende Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme). In die Beurteilung mit einbezogen werden beim neuen verschärften Bewertungsverfahren auch elektronische Sicherheits- und Assistenzsysteme, die helfen, Unfälle zu verhindern und schwere Verletzungen zu vermeiden. Der Golf bietet serienmäßig unter anderem ESP mit Gegenlenkunterstützung, ABS mit Bremsassistent, Antischlupfregelung (ASR), elektrische Differentialsperre (EDS), Motorschleppmomentregelung (MSR), Gespannstabilisierung - gute Voraussetzungen für den Gesamtsieg. Der Bestseller aus Wolfsburg erhielt erneut fünf Sterne mit dem Bestwert von 103 Zählern, was ihm nun das Prädikat "Sicherstes Auto 2009" einbrachte. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 33 Autos dem neuen, strengeren und umfangreicheren EuroNCAPCrashtestverfahren unterzogen. dr
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