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Ennstal-Classic 2010: Oldtimer-Sport vom Feinsten Der österreichische Motorsportjournalist Helmut Zwickl rief und viele große Namen des Motorsports folgten der Einladung ins malerische Ennstal. Die Ennstal-Classic, von Zwickl und Michael Glöckner vor 18 Jahren ins Leben gerufen, zählt heute zu den herausragenden Veranstaltungen dieser Art in Europa. Mit 210 Fahrzeugen der Baujahre 1924 bis 1971 ging eine beachtliche Zahl von Oldtimern in den Wettbewerb, der über eine 8,5 Kilometer lange Bergwertung sowie zwei Tagesetappen mit einer Gesamtdistanz von 845 Kilometern führte.
Eifelrennen 2010: Neuer Termin, altes Wetter Rennfahrer kommen zum Nürburgring, um sich mit dreierlei zu messen: den Konkurrenten, der Nordschleife und dem Eifelwetter. Der neue Termin des Eifelrennens im Juni ließ Schlimmes ahnen: drei Tage Sonnenschein und Sommertemperaturen. Manch einer wird aufgeatmet haben, als die Langzeitwettervorhersage genau für dieses Wochenende ein Tief ankündigte.
VLN DMV Grenzlandrennen: Haribo macht Manthey froh Mit dem 33. RCM DMV Grenzlandrennen ist die VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring in die zweite Saisonhälfte gestartet. Dabei war der sechste von zehn Wertungsläufen in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Offiziell war das Rennen in die Nürburgring Performance Days integriert worden, für die die Veranstalter ein Wochenende voller Motorsport-Action versprachen. Dieses Versprechen wurde zumindest am Samstag von der VLN gehalten, obwohl das Teilnehmerfeld zum ersten Mal in diesem Jahr weniger als 150 Fahrzeuge umfasste. Trotzdem wurde den Fans entlang des Nürburgrings einiges geboten.
Maserati 450S 1957: Le Monstre Der Maserati 450 S mit der Chassis-Nummer 4501, ein Rennwagen, wurde 1956 gebaut und von Juan Manuel Fangio, Jean Behra sowie Stirling Moss pilotiert. Eingesetzt wurde der Wagen in den Grand Prix von Argentinien und Schweden sowie bei den 12 Stunden von Sebring 1957, die Fangio und Behra siegreich beendeten. Danach wurde der Wagen zurück nach Italien gebracht, wo auf Anregung von Stirling Moss das Chassis mit einer stromlinienförmigen, geschlossenen Karosserie versehen wurde.
Festival of Speed 2010: Klassiker und Exoten Am 100. Geburtstag von Alfa Romeo kam auch das diesjährige Goodwood Festival of Speed im englischen West Sussex nicht vorbei. Und die Italiener zeigten sich nicht kleinlich: Mehr als fünfzig historische und aktuelle Modelle der italienischen Traditionsmarke waren zu sehen. So brachten die Mailänder etwa den Alfa Romeo 8C 2900 B Le Mans Speciale von 1938, einen Alfa Romeo Gran Premio Tipo B (P3) aus dem Jahr 1932, den ersten Formel-1-Weltmeister Tipo 159 Alfetta von 1951 und oder etwa einen Alfa Romeo 155 V6 TI DTM aus dem Jahr 1993 zum Bergrennen nach Goodwood.
VLN Reinoldus-Rennen: Wieder ein Porschesieg Die Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring hatte an diesem Wochenende gegen ein starkes Konkurrenzprogramm zu bestehen. Nicht nur in der Eifel kämpften die Sportler um Ruhm und Ehre, es war auch der Tag des Viertelfinalspiels Deutschland gegen Argentinien. Aufgrund dieses Ereignisses hatten die Veranstalter den Rennstart um eine halbe Stunde vorgezogen. So wurde allen Beteiligten und den Fans die Möglichkeit geboten, den deutlichen 4:0-Erfolg der Nationalmannschaft beim Public-Viewing im Ring-Boulevard zu verfolgen.
Bizzarini 500: Das blaue Wunder Das erste Auto des jungen Giotto Bizzarini, kurz nach dem Krieg Student an der Universität von Pisa und später Urheber solcher Monumente wie Iso Grifo und Bizzarini Strada, ist ein Fiat Topolino B. Dieser kleine italienische Volkswagen, seit 1936 auf dem Markt, wird 1948 zur B-Version aufgerüstet. Der 569 Kubikzentimeter große Zweizylinder trägt seine Ventile nun im Kopf und leistet stolze 16,5 statt 13 PS. Zu wenig Leistung für Bizzarini, weshalb er einen Spezialzylinderkopf von Siata montiert und die Serienkarosserie durch einen "Barchetta"-Aufbau ersetzt. Der modifizierte kleine Fiat wird so zum perfekten Ausgangsobjekt zur Präsentation der technischen Fähigkeiten des angehenden Ingenieurs. Denn auch mit den schon recht weitgehenden Veränderungen ist der Topolino noch recht nahe an der Ausgangsbasis. Da die Abschlußarbeit an der Universität näher rückt, entschließt sich Bizzarini, sein Auto zur Demonstration seines Könnens zu machen.
Mini Coupé: Sportwagen für Zwei Nun soll es kommen: Das MINI Coupé wird voraussichtlich die nächste Baureihe der BMW-Tochter aus Oxford sein. In der Tradition von Triumph GT 6 oder Mini Marcos steht das Coupé für die Neubelebung kleiner und flinker britischer Sportwagen für Zwei. Konsequenter Leichtbau sorgt für Fahraktivität, eine flache Dachlinie, eine Luftabrisskante am Heck sowie weitere aerodynamisch wirksame Details wirken sich positiv auf Fahrleistungen und Effizienz des kleinen Sportwagens aus.
Mercedes 150 Sport-Roadster: Leicht und leistungsstark Im Februar 1935 präsentiert die damalige Daimler-Benz AG auf der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung (IAMA) in Berlin den Mercedes-Benz 150 Sport-Roadster (Baureihe W 30). Die Neuheit ist als kompakter Sportwagen im Modellprogramm platziert, mit dem Potenzial einer größeren Serie doch es werden letztlich nur sehr wenige Exemplare gebaut. Die genaue Zahl ist unbekannt.
Panoz Abruzzi: Spirit of Le Mans Die Panoz-Frontmotor-Rennsportprototypen LMP-1, von 1999 bis 2003 im Einsatz, und der Straßensportwagen Esperante, bis 2006 in Produktion, sind Geschichte. Zeit für etwas Neues also - und damit für den Auftritt des neuen Panoz Abruzzi "Spirit of Le Mans". Beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen in Le Mans zeigte die kleine amerikanische Manufaktur ihre neueste Kreation. Nur 81 Abruzzi sollen gebaut werden - dies entspricht der Anzahl der 24-Stunden-Rennen von Le Mans, angefangen beim ersten Rennen im Jahr 1923 bis hin zum Rennen im Jahr 2013.
Peugeot 402 Andreau: Luftnummer In Deutschland war die aerodynamische Weiterentwicklung des Automobils in den Dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts ein grosses Thema. Aber auch in Frankreich fand das Thema Aufmerksamkeit: Als Antwort auf den Citroën Traction Avant stellte Peugeot 1935 den 402 vor. Schon von Haus aus war diese Baureihe mit einer aerodynamisch optimierten Karosserie versehen und der 402 Andreau ist der extremste Vertreter dieser erfolgreichen Vorkriegsbaureihe.
BMW M3 GT2 Art Car: Premiere in Paris, bereit zum Start Am kommenden Wochenende bestreitet das Team BMW Motorsport mit zwei BMW M3 GT2 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Nach viel versprechenden Ergebnissen in der Le Mans Series peilt die Mannschaft um Teammanager Charly Lamm nun auch beim Saisonhöhepunkt in der LM GT2-Kategorie ein gutes Ergebnis an. Zudem bietet BMW den Fans in Le Mans eine besondere Attraktion und schickt das 17. BMW Art Car auf dem "Circuit de la Sarthe" ins Rennen. Anlässlich der Premiere des 17. BMW Art Cars hat Jeff Koons am 1. Juni den von ihm gestalteten BMW M3 GT2 im Pariser Centre Pompidou enthüllt und signiert. Ebenfalls im Centre Pompidou, einer der renommiertesten Kulturinstitutionen der Welt für moderne und zeitgenössische Kunst, hatte Roy Lichtenstein im Jahr 1977 sein Art Car präsentiert und unterschrieben.
Opel Diplomat V8 Coupé: Deutsch-amerikanische Freundschaft Im Sommer 1965 erhält die Oberklasse aus Rüsselsheim eleganten Zuwachs. Beim Karosseriebauer Karmann in Osnabrück läuft das Diplomat V8 Coupé vom Band, das exklusivste Fahrzeug der Modellpalette. Das 347mal gebaute Diplomat Coupé basiert auf dem Spitzenmodell der 1964 vorgestellten KAD-Reihe.
BMW M3 GTS: Für Clubsport und Strasse Der BMW M3 GTS ist mit 450 PS die stärkste Variante des Dreier-Coupés und bietet hinsichtlich Performance und Sicherheit gute Voraussetzungen für den Einsatz bei Clubsport-Veranstaltungen. Er kann aber auch für die Strasse zugelassen werden. Neben dem in Hubraum und Leistung gesteigerten V8-Motor, einer spezifischen Abstimmung des Siebenganggetriebes und modifizierter Fahrwerkstechnik, weist der neue M3 auch gezielte Optimierungen in Aerodynamik und Leichtbau auf.
Porsche 911 GT2 RS: Über-Turbo Das künftige Spitzenmodell aller Elfer ist der neue Porsche 911 GT2 RS. Mit der Leistungssteigerung um 90 PS und der Gewichtsreduzierung um 70 Kilogramm im Vergleich zum 911 GT2 kommt der Neue auf nur 2,21 Kilogramm pro PS. Mit einer Leistung von 620 PS und einem Gewicht von 1370 Kilogramm fahrfertig mit allen Flüssigkeiten bleibt die Uhr auf der Nürburgring-Nordschleife bei sieben Minuten und 18 Sekunden stehen. Und: Trotz der Mehrleistung sinken Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen gegenüber dem 911 GT2 um rund fünf Prozent auf 11,9 l/100 km und 284 g/km.
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