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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Neues aus der Industrie

check Juli 2001

Smart Coupé

pfeil Der Kopf ist rund, damit sich die Richtung des Denkens ändern kann

Nicht viele hätten bei der Markteinführung des Smart darauf gewettet, dass dieses Fahrzeug eine relevante Marktposition erobern könnte. Abgeriegelt auf 130 km/h, zuwenig Komfort, zuwenig Prestige und eine knüppelharte Federung. Und, seien wir ehrlich, sieht das Coupé nicht ein wenig infantil aus? Aber jetzt das: EurotaxSchwacke hat ermittelt, dass der Smart in seiner Klasse mit 73,93 Prozent für ein zwei Jahre altes Coupe den höchsten Wiederverkaufswert seiner Klasse hat. So kurz ist der Weg von der Ironie zum Kult. Die gelungenen Studien des Roadsters, des Coupés und des Smart Crossblade zeigen, wohin die Reise der Marke gehen kann. Kleine, attraktive und ökonomische Autos für urbane Zentren sind ein vielversprechendes Programm für die mobile Zukunft.

Chevrolet Borrego

pfeil Chevrolet Borrego — Zwischen Alltag und Gelände

Auf dem "Festival of Speed" vom 6. - 8. Juli 2001 in Goodwood zeigte General Motors zum erstenmal in Europa eine Reihe von Stylingstudien, die vorher nur auf diversen Shows in den USA zu sehen waren.

Zwischen bequemer Alltagsfunktionalität und der Handlichkeit eines europäisch inspirierten Rallye-Fahrzeugs ist der vierradgetriebene Chevrolet Borrego angesiedelt. "Der Borrego hat die Agilität eines Rallye-Autos und ist beeinflußt von Baja-Rennfahrzeugen" sagt Frank Saucedo, Direktor des GM Los Angeles Design Studios. "Dieses Crossover-Konzept soll sportive Ausstrahlung, Agilität und Pickup-Funktionalität bündeln, so dass sich junge Käufer angesprochen fühlen, die üblicherweise Sport-Coupés kaufen".

Das schulterhohe Cockpit mit offenen Metallverstrebungen, Schalthebel aus Metall, Schalensitzen aus schmutzabweisenden Materialien, hellen Lederverkleidungen und analogen Instrumenten erzeugt ein Gefühl von Materialwertigkeit, Sportlichkeit und Sicherheit. Selbst die Sitze sind mit Dämpfern ausgestattet. Das Standard-Layout eines Zweisitzers mit Ladefläche ermöglicht den Transport von Fahrrädern, Motorrädern oder Booten. Um zwei weiteren Passagieren Raum zu geben wird die Heckscheibe eingezogen und ein Dach montiert, dass in einer Vorrichtung unter der hinteren Ladefläche untergebracht ist. Intelligente Dichtungssysteme halten den Innenraum, unabhängig von der gewählten Konfiguration, sauber und trocken. Für Aktivitäten im Gelände ist der Borrego mit einem GPS-System ausgestattet. Wassertank und Kompressor können zur Fahrzeugreinigung oder als Dusche eingesetzt werden. Der bekannte Subaru-Vierzylinder-Boxer und Vierradantrieb sorgen für Vortrieb und Geländegängigkeit.

Porsche 911 Carrera, 2001

pfeil Neuer Motor und neues Gesicht für die 911 Carrera-Modelle

Die zweite Carrera-Generation der Baureihe 996 zeigt mit ihrer neu gestalteten Frontpartie mehr Kraft und Dynamik. Der Grund liegt im neuen Scheinwerfer-Design, das die Carrera-Modelle vom 911 Turbo übernommen haben. Die vorderen Lufteinlassöffnungen sind nahezu vollständig verändert. Zwei ovale Auspuff-Rohre und eine Sicke im unteren Drittel des Heck-Anbauteils markieren die Unterschiede zum Vorgänger-Modell.

Beim 911 Carrera-Cabriolet ersetzt eine beheizbare Heckscheibe aus Festglas die Kunststoffscheibe im Stoffverdeck.

Der Boxermotor erhält eine Hubraum-Erweiterung von 3,4 auf 3,6 Liter. Dazu ist der Hub von 78 auf 82,8 Millimeter erhöht worden. Die sechs Zylinder leisten nun 235 kW (320 PS) bei 6.800/min. Das maximale Drehmoment, das um 20 Newtonmeter angehoben werden konnte, beträgt 370 Nm bei 4.250/min. Trotz der Leistungssteigerung und dem fülligeren Drehmomentverlauf über das gesamte Drehzahlband reduziert sich der Kraftstoff-Verbrauch nach EG-Norm um rund sechs Prozent auf 11,1 Liter.

Volvo Commonrail-Dieselmotor

pfeil Common-Rail-Diesel der neuesten Generation von Volvo

Der im Motorenwerk Skövde entwickelte neue Common-Rail-Dieselmotor wird in allen drei aktuellen Baureihen zur Verwendung kommen. Vorerst werden die Limousinen S60 und S80 damit ausgestattet, danach folgt der V70. Zunächst wird das Aggregat nur in Verbindung mit einem Schaltgetriebe angeboten. Ganz aus Aluminium gefertigt und nur 185 kg schwer, leistet das Triebwerk 163 PS (120 kW) bei 340 Nm und 1.750 U/min. Die Literleistung beträgt 67,9 PS (50 kW), die angestrebten Verbrauchswerte liegen im Drittelmix bei 6 - 7 Liter je 100 km.

Der angestrebte niedrige Verbrauch wird durch eine Reihe intergrierter Techniken erreicht:
- Geringe Reibung durch einfache Motorarchitektur, Riemenantrieb für Nockenwellen und Einspritzpumpe
- Rollenstößel in Ventil- und Nockensystemen für möglichst geringe Reibung im Zylinderkopf
- Leichte bewegliche Kolben und Pleuel für weniger Vibrationen und geringere Belastung von Lager und Kurbelwelle
- die für einen Diesel relativ geringe Kompression von 18:1 reduziert die mechanische Belastung und Reibung.

Diese zweite Generation der Common-Rail-Technologie verfügt über höheren Druck und lastabhängige Volumen- und Drucksteuerung. Kraftstoffmenge und Einspritzzeitpunkt werden elektronisch über schnell reagierende Magnetventile gesteuert. Der Kraftstoff wird mit bis zu 1.600 bar direkt in die Brennräume gespritzt. Die feine Verteilung der Kraftstoffpartikel führt zu einer hocheffizienten Verbrennung, mit dem erwünschten Effekt, die Emission von Stickoxiden und Partikeln zu reduzieren. Zur weiteren Reduzierung der Abgasemissionen wird eine Abgasrückführungstechnik eingesetzt. Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid und Partikel werden mit Hilfe von zwei gekoppelten Oxidationskatalysatoren gereinigt.

Hyundai Matrix

pfeil Neues Hyundai-Design von Pininfarina

Der neue Kompaktvan Matrix spricht die Sprache des europäischen Marktes. Um in dem europaweit 750.000 Einheiten umfassenden Segment erfolgreicher agieren zu können wurde die Entwicklung des Designs an Pininfarina vergeben. Nach den amerikanisch inspirierten Accent und Sonata, die sich hier vor allem über den Preis verkaufen lassen, und dem völlig verunglückten Facelift des ursprünglich schönen Coupés, ist hier ein Fahrzeug mit einer frisch wirkenden Außenhülle entstanden. Während die Front aktuellen Trends entspricht, sind vor allem das Heck mit den deutlich sichtbaren Karosserie-Stufen und die der Linie der Karosserie folgenden Heckleuchten gut gelungen. Vor allem aber die zwischen A- und C-Säule deutlich abgesenkte Gürtellinie sorgt für einen überraschenden visuellen Effekt.
Leider wollte man sich bei Hyundai nicht gegen den zweifelhaften Trend stellen, die Instrumente mitten auf das Armaturenbrett zu packen. (Ab September 2001)

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(Die Rechte an den hier verwendeten Bildern gehören den jeweiligen Herstellern, soweit nicht anders ausgewiesen.)

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