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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Neues aus der Industrie

check August 2001

Studie Opel Signum;

pfeil Opel Signum²: Ergonomie und Infozonen

Mit den Studien Signum (Genf 1997) und G 90 (IAA 1999) haben die Opel-Entwickler bereits gezeigt, wie sie sich ein intelligentes Bedienkonzept vorstellen. Klar abgegrenzte Informationszonen für die einzelnen Passagiere, auf das Wesentliche reduzierte Funktionen und eine praxisgerechte Bedienlogik, lauten die Forderungen. Das Signum²-Konzept setzt diese Ergonomie-Philosophie um.

Insgesamt drei Bildschirme sind im vorderen Bereich des Autos untergebracht. Display Nummer eins - für den Fahrer - befindet sich ganz konventionell hinter dem Lenkrad. Während dieses in die Fahrposition gleitet, läuft eine kurze Animation auf dem Bildschirm (8,9 Zoll, 2:1-Format) ab. Anschließend blenden sich dort zwei große Rundinstrumente mit Zeigern und Ziffern für Drehzahl sowie Geschwindigkeit ein. Ob noch genügend Kraftstoff im Tank ist oder beispielsweise der Motor nach dem Kaltstart schon seine Betriebstemperatur erreicht hat, erkennt der Fahrer ebenfalls hier. Hat das Navigationssystem errechnet, dass bald die Richtung zu wechseln ist, informiert den Piloten rechtzeitig ein prägnantes Piktogramm in Form eines Pfeils. Auch individuelle Wünsche lassen sich verwirklichen: "Dieses Instrument ist frei konfigurierbar", stellt Walter Treser das Cockpit der Zukunft vor. "Wenn der Kunde beispielsweise eine andere farbige Hinterlegung oder ein anderes Erscheinungsbild bevorzugt, könnte er diese ganz einfach beim Service-Partner programmieren lassen."

Bildschirm Nummer zwei ist zentral, von einer Klappe verdeckt in die Mittelkonsole eingelassen. Nach Starten des Motors fährt die Abdeckung nach oben und gibt den Blick auf das sieben Zoll große Farbdisplay (16:9-Format) frei, das auch die Passagiere im Fond einsehen können. Auf dem Zentralmonitor werden die Funktionen der vier Hauptmenüs - Klima, Audio, Kommunikation und Navigation - angezeigt. Also beispielsweise die detaillierte Landkartendarstellung des elektronischen Wegweisers, die Bassverteilung der hochwertigen HiFi-Anlage oder das Verzeichnis der eingespeicherten Telefonnummern. Ausgewählt werden die Menüs über einige wenige Drucktasten, gesteuert über den mittleren Dreh-/Druckknopf. Wichtige Funktionen wie die Lautstärke oder die Gebläsestufe lassen sich mit einem Handgriff an den beiden äußeren Drehschaltern schnell einstellen.

Freie Fahrt auf der Datenautobahn hat schließlich der Beifahrer. Ihm haben die Entwickler des Signum2 einen vollwertigen Computer spendiert, mit dem er E-Mails empfangen und senden, Seiten im Internet betrachten oder beispielsweise in letzter Minute vor dem Geschäftstermin noch an der Präsentation feilen kann. Der Clou an diesem mobilen Büro: Der Farbbildschirm des PC verbirgt sich im Ruhezustand zusammengefaltet im Armaturenträger. Erst auf Fingerdruck fährt das Display aus der Versenkung hervor. Bedient wird der Computer per Infrarot-gesteuerter Tastatur. Sie ist eine Etage tiefer, im eigentlichen Handschuhfach, untergebracht.

Der Fond des Signum² steht ganz im Zeichen von Entspannung und Entertainment: Den beiden hinteren Passagieren stehen in der ausklappbaren Mittelarmlehne im Fond zwei DVD-Player (Digital Versatile Disc) mit Kopfhörern zur Verfügung. Mit ihnen können sie Audio-CDs abspielen und sogar mittels spezieller Videobrillen, die ebenfalls in der Armlehne untergebracht sind, während der Fahrt Filme in Kinoqualität genießen.

Nissan Crossbow;

pfeil Nissan Crossbow – Emotional ins Gelände

Auf der IAA 2001 macht Nissan einen neuen Schritt im Design. Im Zuge des weltweiten Trends zur Emotionalisierung (und Persönlichkeitsbildung) von Marken sieht Nissan die Notwendigkeit, sich neu zu positionieren. Mit dem "Crossbow" entwickelt die japanische Firma eine neue Grammatik für die wichtige Offroad-Schiene.

Das Syling sucht einen Weg zwischen dem rauen Charakter eines Off-Roaders und der architektur-inspirierten Formensprache, die sich mittlerweile im internationalen Automobildesign durchgesetzt hat. Glatte Fensterflächen, ein leicht gespannter Dachbogen und die harten Einzüge im Fundament der Karosserie erzeugen zusammen mit den Kuben der Radhäuser ein Bild von hoher Belastbarkeit im Gelände. Die stark akzentuierte Geometrie des vorderen Lufteinlasses und die nach oben in die Motorhaube übergehenden Leuchteinheiten unterstreichen ästhetisch diesen technischen Nutzwert.

Zugleich bietet der Crossbow eine ganze Reihe von so genannten "easy to use" – Technologien, die das Fahrerlebnis steigern sollen. Der Funktionalität dienen eine integrierte Seilwinde und Seitenschweller, gut erreichbar positionierte Abschleppösen und von außen zugängliche Einfüllstutzen für Schmier- und Betriebsmittel.

Der Innenraum trägt Luxus. Die viersitzige Auslegung schafft grosszügige Platzverhältnisse. Das Erscheinungsbild prägt eine Kombination aus natürlichen und neuartigen Materialien: Olivenholz ist gepaart mit silberfarbenen und aus Silikon hergestellten Applikationen, der olivfarbene Armaturenträger steht im Kontrast zu den in Silber gehaltenen Einfassungen und dem großen, zweigeteilten Multifunktionsdisplay in der Mittelkonsole. Letzteres ist von silberfarbenen Bedientasten umgeben und dient neben der Steuerung und Kontrolle von Audiosystem und Klimatisierung auch zur Anzeige des Navigationssystems und der erweiterten Off-Road-spezifischen Informationen über Bodenbeschaffenheit, Traktionsverhältnisse, Steigung oder Gefälle sowie Höhe. Alle Funktionen lassen sich mit je einem "Multi Controller" am Lenkrad und in der Mittelkonsole denkbar einfach steuern.   rr

cadillac CTS

pfeil Cadillac mit europäischem Profil

Mit dem neuen Cadillac CTS, den GM beim Concour d'Elegance in Monterey zeigt und der auf der IAA in Frankfurt seine offizielle Weltpremiere zeigt, versucht Cadillac, dem Erfolg vom Mercedes, BMW, Audi und Lexus weltweit mit einem Fahrzeug zu begegnen, das den offensichtlichen Wünschen auch der amerikanischen Kundschaft nach Oberklassefahrzeugen mit europäischen Tugenden entgegenkommt. Ein sehr eigenständiges Design, das den Cadillac-eigenen Stil der letzten Jahrzehnte aufnimmt und Anklänge an den EVOC hat, verbindet sich mit technischen Grundzügen, die auch von drei der vier Hauptgegner angeboten werden. So kommt das Grundmodell des CTS mit einen 3,2 Liter V6 Motor, Heckantrieb und einem Getrag-5-Gang-Getriebe, fast eine technische Kopie des Mercedes E320 also. Die Fahrwerksabstimmung bekam ihren Feinschliff auf der Nordschleife des Nürburgrings, auch das eine Abkehr von der typischen Auslegung amerikanischer Fahrzeuge. Selbst die traditionelle Namensgebung wurde aufgegeben: "Im Zuge unserer globalen Offensive wird der CTS neben anderen Cadillacs in den europäischen und asiatischen Verkaufsräumen stehen. Dort sind die Kunden daran gewöhnt, daß ihre Fahrzeuge alphanumerische Bezeichnungen tragen. Wir werden die Bezeichnungen unserer Modelle unserer globalen Positionierung anpassen" sagt Cadillac General Manager LaNeve.

Bleibt die Frage, ob der mögliche Kunde das Fahrzeug als Cadillac oder als Clone europäischer Modelle sieht. Cadillacs Schritt ist nicht ohne Risiko, liegt aber voll im Trend, da auch Lexus und in Zukunft Chrysler in der Oberklasse weg vom Frontantrieb gegangen sind oder gehen werden. Das Design jedenfalls gibt dem CTS die notwendige Eigenständigkeit.dr

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(Die Rechte an den hier verwendeten Bildern gehören den jeweiligen Herstellern, soweit nicht anders ausgewiesen.)

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