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Für jeden etwas: 2000km durch Deutschland/2002
11.07.2002
Dieses Wochenende stellt den Freund alter Autos vor die Qual der Wahl: Goodwood lockt mit dem Festival of Speed, einer hochkarätigen Veranstaltung, die aber auch finanziell kräftig zu Buche schlägt, denn Fähre, Fahrtkosten, Unterkunft und Eintritt summieren sich für zwei Personen schnell auf € 1000,00, für die man dann zwar viele interessante Fahrzeuge, aber auch das traditionell schlechte Wetter mit verschlammten Parkplätzen, stundenlangen Staus und die gute englische Küche bekommt. Dabei gibt es eine wundervolle Alternative. Am Samstag beginnen in Mönchengladbach die "2000 km durch Deutschland". Hier stehen nicht Rennwagen und exotische Einzelstücke im Vordergrund, sondern Alltagsfahrzeuge, die wir alle schon wieder vergessen haben. Dazu findet alles in einer familienfreundlichen und preiswerten Umgebung statt. Neben der technischen Abnahme der teilnehmenden Fahrzeuge werden im Rahmen eines Festivals 800 Oldtimer präsentiert, dazu gibt es eine Oldtimerbörse, einen Teilemarkt, eine Ausstellung historischer Renn- und Sportwagen sowie historischer Wohnwagen und Live-Musik. Da das alles "umsonst und draussen" stattfindet, muss nun nur noch das Wetter mitspielen. Die "2000km durch Deutschland" finden auch bei den Herstellern immer mehr Beachtung. So schickt GM Europa in Zusammenarbeit mit dem Corvette Club Hessen zur Feier des 50. Geburtstags der Corvette vier Autos der Baujahre 1959, 1961, 1966 und 1967 an den Start, dazu kommen noch eine Corvette von 1957 und ein Chevrolet Six Tourer von 1931. Auch BMW Mobile Tradition beteiligt sich an der wichtigsten Oldtimerveranstaltung mit drei Fahrzeugen, einem 507 Roadster, einem 1600 Cabrio aus der 02-Reihe und einem 2002 von 1973, den man auch gleich in einer Lotterie für die "Aktion Mensch" als Hauptpreis gewinnen kann. Da der Veranstalter bemüht ist, eine große Fahrzeugvielfalt präsentieren zu können, wird man dutzende 300SL, wie bei der Mille Miglia üblich, hier nicht sehen, dafür aber Autos, die man schon Jahre nicht mehr auf der Strasse hat sehen können.
(Text: Dieter Roßbach ) |
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