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Aktualisiert am 31.12.2011
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Neues aus der Industrie

check Januar 2002

Concept M

pfeil  Opel gibt Gas

Opel setzt auf die Verbindung von Sportlichkeit und Platz. Nach dem Zafira OPC mit 192PS Turbomotor, der der zur Zeit schnellste Van Europas ist, zeigt man nun auf dem Genfer Salon den "Concept M".

Ein 1,6L Erdgasmotor wird über einen Turbolader zwangsbeatmet und produziert so saubere 110 kW, genug für eine Endgeschwindigkeit von über 200 km/h. Das Easytronic-Getriebe aus dem Corsa trägt zum Antriebskomfort bei. Vier Personen finden auf sportlichen Einzelsitzen in der 1,62m hohen und 1,78m breiten Karosserie komfortabel Platz.

Optisch orientiert sich der Concept M am neuen Vectra GTS, der damit bei seinem Verkaufsstart unterstützt werden soll. Aus dem Frogster wurde die Idee des PDA als zentrales Bedienelement übernommen. Klimaanlage und Heizung lassen sich damit ebenso gut steuern wie im Internet surfen, für Studien des Jahres 2002 wohl ein notwendiges Element. Dem Spieltrieb des Fahrers wird in der freien Konfigurierbarkeit des Bildschirms Rechnung getragen, er kann sich die Informationen über sein Fahrzeug individuell zusammenstellen, die er zu sehen wünscht.  dr

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pfeil  Opel Frogster: Froschkönig

Cunningham

pfeil  GM in der Nische

Nicht zuletzt wegen der Teilhaberschaft des neuen GM-Managers Bob Lutz hat der Detroiter Konzern eine Minderheitsbeteiligung an der Cunningham Motor. Co übernommen. Somit wird die Serienproduktion des 2001 in Detroit vorgestellten C7 sehr wahrscheinlich.

Die Tradition der Firma gründet sich auf Briggs Cunningham, der seit 1953 mit selbst entwickelten Sportwagen versuchte, das 24 Stunden-Rennen von Le Mans zu gewinnen.

Der letztes Jahr vorgestellte C7 soll mit den 2+2 Tourern von Aston Martin und Ferrari konkurrieren. Angepeilt ist eine Jahresproduktion von 600 Stück bei einem Preis von ca. 250.000 Dollar. rr

GST

pfeil  Innovatives Konzept für erlebnisreiches und genussvolles Reisen

Mercedes-Benz präsentiert auf der Detroit Motorshow 2002 ihre Vision eines "Grand Sports Tourer" für ein neues Marktsegment: Die Buchstabenkombination GST steht für "Grand Sports Tourer" und beschreibt eine neue, zukünftige Fahrzeugkategorie, die Merkmale etablierter Autokonzepte in sich vereint und zu einem neuen Profil kombiniert. Die Vision GST ist Reiselimousine, Kombi, Großraumfahrzeug und "Sport-Utility-Vehicle" (SUV) in einem.

Das dynamische Erscheinungsbild wird vor allem durch die markante bogenförmige Dachlinie geprägt. Sie betont die lang gestreckte Silhouette der Fahrzeugstudie und symbolisiert, dass in dieser geräumigen Karosserie sportliche Talente liegen.

Handwerklich verarbeitete Materialien wie Holz, Leder und Aluminium dominieren das Interieur. Neuartige Leuchtfolien im Dachhimmel, in den Türverkleidungen und am Mitteltunnel sorgen für die wohnliche Atmosphäre. Fahrer, Beifahrer und die Fondinsassen sitzen auf elektrisch einstellbaren Einzelsitzen mit integriertem Gurtsystem. Darüber hinaus steht im Fond eine dritte Sitzreihe für zwei weitere Mitfahrer zur Verfügung, sodass die Vision GST Platz für sechs Passagiere bietet.

Unter der Motorhaube befindet sich das 265 kW/360 PS starke 5,5-Liter-V8-Triebwerk von AMG. Der elektronisch gesteuerte Allradantrieb 4-ETS aus der M- und G-Klasse gehört ebenso zur Technikausstattung wie die Luftfederung AIRMATIC und das neuartige Hochdruck-Bremssystem Sensotronic Brake Control (SBC). Die Bremsscheiben bestehen aus kohlenstofffaserverstärkter Keramik.  rr

Airflow

 Entwicklung im virtuellen Windkanal

Das Entwicklungszentrum von SEAT in Martorell bei Barcelona arbeitet jetzt mit der Software "Powerflow", die eine Simulation des aerodynamischen Verhaltens von Fahrzeugneuentwicklungen ermöglicht. "Powerflow" entstand bei dem renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT). Mit dem Programm kann der Luftstrom am Fahrzeug detailliert untersucht und modifiziert werden. Dabei liefert "Powerflow" beispielsweise auch Daten zur Optimierung des Luftwiderstandes, des Anpressdruckes sowie der Aggregatkühlung.

Erst nach dem erfolgreich verlaufenden virtuellen Test kommen die Fahrzeuge in den realen Windkanal. Der Einsatz von "Powerflow" bringt sowohl eine Reduzierung der Kosten als auch eine deutliche Verringerung der Entwicklungszeit.  rr

Airbag

pfeil  Unvermeidbares vorhersehen: Passive Sicherheit der Zukunft

Neben optimierten Karosseriestrukturen gehören heute hochentwickelte Rückhaltesysteme zu den unverzichtbaren Sicherheitskomponenten im Fahrzeug. Gurtstraffer und zahlreiche Airbags gehören mittlerweile zur Grundausstattung.

Die Sensorik und Signalverarbeitung der Airbag-Auslösung bietet grosse Potentiale zur Weiterentwicklung: neue Techniken erlauben eine schnelle situations- und bedarfsorientierte Aktivierung der Rückhaltemittel. Durch frühzeitige Informationsgewinnung in der „Precrash“-Phase eines Unfalls wird das vorausschauende Auslösen von Airbags und Gurtstraffern möglich.

In der ersten Stufe dieser Entwicklungen, die sich bald in der Serie wiederfinden werden, trifft das System die Entscheidung im Moment des Aufpralls. Durch extrem kurze Reaktionszeiten von 200 Millisekunden verbessert sich das Ansprechverhalten der Rückhaltesysteme deutlich.

Ab 2004 rechnet man mit der Einführung einer zweiten Stufe, die in der Lage ist, mittels hochentwickelter Sensoren schon vor dem Unfall zu reagieren und so den Insassenschutz weiter zu verbessern.

Die dritte Stufe soll, etwa durch eine automatisch eingeleitete Notbremsung, aktive Unfallvermeidung möglich machen. Dazu werden alle sicherheitsrelevanten Assistenzsysteme in einer neuen Systemarchitektur mit den Sensoren vernetzt. Diese Zukunftsvision erfordert allerdings eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie, die von allen Zulieferern und Automobilproduzenten mitgetragen werden muß.  rr

Mitsubishi

pfeil  Mitsubishi S.U.P. Cabriolet

Auf der Detroit Motor Show zeigt Mitsubishi erstmalig die offene Variante des "Sports Utility Pack", die geschlossene Variante debutierte auf der Tokyo Motor Show des letzten Jahres.

Wie beim S.U.P. ist auch beim Cabriolet der Korpus der weit noch vorne bzw. hinten öffnenden Türen aus halbtransparentem Kunststoff gefertigt. Diese abnehmbaren Schalen können als Koffer bzw. mobile Stauräume genutzt werden. Der hintere Kofferraum besteht aus einer Schubladenkonstruktion. Allradantrieb ist für ein solches Fahrzeug obligatorisch, durch den direkten Antrieb auf die Vorderräder und zwei zuschaltbare Elektromotoren an den Hinterrädern realisiert. Der S.U.P. hat darüber hinaus einen Benzin-Direkteinspritzer und ein semiautomatisches manuelles Getriebe.

Dem Spassfaktor tragen die Auslegung als Cabriolet und die 12V Aussensteckdose zum Anschluss von Radio, DVD oder CD-Spielern Rechnung. Wasserfeste Sitzbezüge stellen sicher, dass das fehlende Verdeck und die Aussendusche mit Wassertank keine bleibenden Schäden hinterlassen. An eine Produktion des S.U.P. Cabriolet ist natürlich nicht gedacht.  

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