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Neues aus der Industrie
Der Volkswagen-Buggy Tarek für die Rallye Dakar 2003 erlebte auf der Essen Motor Show seine Weltpremiere. Der Prototyp wurde von Volkswagen in Zusammenarbeit mit der renommierten Italdesign-Giugiaro-Gruppe aus Italien und im Hinblick auf das 2003 beginnende Marathon-Engagement des Unternehmens entwickelt. Da die Streckenverhältnisse bei der Dakar sehr abwechslungreich sind, muss ein Wettbewerbsfahrzeug äußerst vielseitig sein. Schließlich werden bei der drei Wochen dauernden Rallye nicht nur Wüsten und Dünen, sondern auch steiniges Terrain und schnelle Abschnitte auf festem Untergrund mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h bewältigt. Ein Buggy ist für die vorbereitende Erprobung dieser Gegebenheiten eine technisch solide und kostengünstige Lösung: Das bewiesen nicht zuletzt die Erfolge von Jean-Louis Schlesser in den letzten Jahren. Das 2,20 Meter breite und 218-PS starke Wettbewerbsmodell besteht aus einem aus Amerika gelieferten Buggy-Chassis und einer Carbon-Kevlar-Karosserie und startet in der Klasse bis 1160kg Mindestgewicht. Die Rohrrahmen-Konstruktion wird von einem Volkswagen Vierzylinder-TDI®-Motor mit 1,9-Liter Hubraum angetrieben und verfügt über Heckantrieb. rr
Volkswagen präsentiert eine technische Weltneuheit: das direktschaltende Sechsgang-Automatikgetriebe "DSG". Erstmals wird diese Kraftübertragung mit integrierter Doppelkupplung im Golf R32 zum Einsatz kommen. Das DSG bietet im Hinblick auf den Verbrauch und auf die Fahrleistungen spürbare Vorteile. Besonders Autofahrern, die bislang Schaltgetriebe bevorzugten, steht mit diesem neuen Getriebe eine Alternative zur Verfügung. Bei identischen Fahrwerten liegt der Schaltkomfort auf dem Niveau der besten Automatikgetriebe bekannter Bauart; zudem kann via Tiptronic-Funktion, und im Golf R32 über Tasten im Lenkrad, auch manuell geschaltet werden. Das quer eingebaute Getriebe besitzt als konzeptionelles Merkmal zwei nasslaufende Kupplungen, deren Druck hydraulisch geregelt wird. Die sogenannte Kupplung 1 (K1) bedient dabei die ungeraden Gänge (plus Rückwärtsgang), die Kupplung 2 (K2) die geraden Gänge. Im Grunde muss deshalb von zwei parallelgeschalteten Getrieben in einem die Rede sein. Folge dieses aufwendigen Kupplungsmanagements: Beim Schalten gibt es die für automatisierte Handschaltgetriebe typische Zugkraftunterbrechung nicht. Unter hohen Komforteigenschaften wird somit ein unvergleichbar dynamisches Schaltgefühl vermittelt. Der hohe Wirkungsgrad des Getriebes kommt dem der manuellen Klassiker sehr nahe. Darüber hinaus gilt, dass der an das DSG (englisch: Direct Shift Gearbox) gekoppelte Motor infolge der schnellen Gangwechsel sofort Zugkraft generiert und dass das neue Getriebe eine bessere Agilität liefert. Die Beschleunigungswerte sind besser als beim Modell mit manuellem Sechsganggetriebe. So sprintet der mit DSG und elektronischem Startprogramm (Launch-Control) ausgerüstete Golf R32 in nur 6,4 Sekunden (Handschalter: 6,6 Sekunden) auf 100 km/h, die Spitzengeschwindigkeit liegt mit 247 km/h auf gleichem Niveau. rr
Der Cadillac SRX ist das erste Luxus-Crossover-Konzept der GM-Nobeldivision. Inspiriert von der 2001er Vizon-Studie entstand auf der Sigma-Plattform des Konzerns ein Fahrzeug, das bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen transportieren kann. Der Schwerpunkt liegt niedriger als in dieser Fahrzeugklasse üblich. Dadurch, dass das Konzept zwischen Luxuslimousine und SUV angesiedelt ist, versucht man bauarttypische Nachteile zu vermeiden. Einerseits möchte man mit dem niedrigeren Schwerpunkt das allgemeine Handling verbessern, andererseits soll mit der erhöhten Sitzposition die Übersichtlichkeit eines Sports Utilities erhalten bleiben. Den Vortrieb übernehmen V6- und V8-Aggregate, die ihre Leistung entweder auf die Hinterachse oder alle vier Räder abgeben. Als besondere Ausstattung ist ein übergrosses Schiebedach geplant. Der SRX zeigt sich vom Design als typisches Mitglied der Cadillac-Familie und wird vermutlich ab Anfang 2004 auf den Markt gebracht. rr
Das brasilianische Design-Center von GM in Sao Paulo entwickelte mit dem Journey ein Crossover-Konzept. Hier wurden Elemente eine SUV mit denen eines Sport-Kombis gemixt. Als Zielgruppe wurden die Chevrolet-Fans ausgemacht, die einen aktiven Lebensstil bevorzugen und sich zwischen dem Strand in Rio und den Regenwäldern Amazoniens tummeln. Das vierradgetriebene Konzept bietet einen variablen Innenraum mit drei Sitzreihen auf einer kompakten Grundfläche. Von aussen will das Fahrzeug mit athletischem Design, in mehreren Farben changierendem Lack und fortschrittlichem Lichtdesign überzeugen. An eine Serienfertigung ist nicht gedacht.rr
Nach Untersuchungen des Insurance Institute for Highway Safety der amerikanischen Versicherungswirtschaft ist das System der aktiven Kopfstützen (SAHR = Saab Active Head Restraint) des schwedischen Automobilherstellers Saab hoch wirksam: Halsverletzungen bei Fahrzeuginsassen nach Heckkollisionen wurden demnach um 43 Prozent reduziert. Das SAHR-System wurde 1997 als erstes System aktiver Kopfstützen zum Schutz vo r dem Peitschenschlag-Effekt eingeführt und gehört heute zur Serienausstattung von Saab. Das System bietet vielfache Einstellmöglichkeiten, die eine ideale Positionierung der Kopfstützen für die Passagiere auf den Vordersitzen erlauben. Das System von Saab arbeitet rein mechanisch. Die gepolsterte Kopfstütze ist mit einer Druckplatte in der Rückenlehne des Sitzes verbunden. Bei Heckkollisionen wird der Körper des Fahrzeuginsassen durch die Wucht des Aufpralls in die Rückenlehne gepresst und dadurch wird die Druckplatte nach hinten bewegt. Diese l–st eine sofortige Bewegung der Kopfstütze nach oben und vorne aus, um den Kopf des Insassen zu stoppen, ehe der Peitschenschlag-Effekt eintritt. . Die neue Sport-Limousine Saab 9-3, die seit September auf dem deutschen Markt ist, wartet bereits mit einer zweiten Generation des SAHR-Systems auf. Die Weiterentwicklung garantiert eine noch schnellere Auslösung bei einem Heckaufprall im Bereich niedriger Geschwindigkeit. Die Kopfstütze wird bereits aktiviert, wenn bei einem Heckcrash die untere Rückenpartie des Insassen in die Rückenlehne gedrückt wird. rr
Mit dem 2004 XLR wurde das Evoq-Konzept von 1999 fortgeschrieben. Wie bei dieser Studie handelt es sich bei dem XLR um einen reinen Zweisitzer mit zusammenfaltbarem Hardtop. Mit besonderem Augenmerk auf spielerisch einfache Bedienung und besonderen Komfort umfasst die Ausstattung ein Head-Up-Display, Sitzheizung und -kühlung, den schlüssellosen Zugang zum Fahrzeug mittels Chipkarte, einen Starterknopf zum Anlassen des Triebwerks sowie eine DVD-Ausstattung. Eukalyptusfurnier und mattiertes Aluminium sowie Instrumente, deren Optik vom italienischen Edel-Juwelier Bulgari stammen, unterstreichen den Anspruch auf Luxus und Stil. Der Antrieb erfolgt durch einen 4.6l-Northstar-V8 auf die Hinterräder.rr
Der Volkswagen-Buggy Tarek für die Rallye Dakar 2003 erlebte auf der Essen Motor Show seine Weltpremiere. Der Prototyp wurde von Volkswagen in Zusammenarbeit mit der renommierten Italdesign-Giugiaro-Gruppe aus Italien und im Hinblick auf das 2003 beginnende Marathon-Engagement des Unternehmens entwickelt. Da die Streckenverhältnisse bei der Dakar sehr abwechslungreich sind, muss ein Wettbewerbsfahrzeug äußerst vielseitig sein. Schließlich werden bei der drei Wochen dauernden Rallye nicht nur Wüsten und Dünen, sondern auch steiniges Terrain und schnelle Abschnitte auf festem Untergrund mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h bewältigt. Ein Buggy ist für die vorbereitende Erprobung dieser Gegebenheiten eine technisch solide und kostengünstige Lösung: Das bewiesen nicht zuletzt die Erfolge von Jean-Louis Schlesser in den letzten Jahren. Das 2,20 Meter breite und 218-PS starke Wettbewerbsmodell besteht aus einem aus Amerika gelieferten Buggy-Chassis und einer Carbon-Kevlar-Karosserie und startet in der Klasse bis 1160kg Mindestgewicht. Die Rohrrahmen-Konstruktion wird von einem Volkswagen Vierzylinder-TDI®-Motor mit 1,9-Liter Hubraum angetrieben und verfügt über Heckantrieb. rr
Volkswagen präsentiert eine technische Weltneuheit: das direktschaltende Sechsgang-Automatikgetriebe "DSG". Erstmals wird diese Kraftübertragung mit integrierter Doppelkupplung im Golf R32 zum Einsatz kommen. Das DSG bietet im Hinblick auf den Verbrauch und auf die Fahrleistungen spürbare Vorteile. Besonders Autofahrern, die bislang Schaltgetriebe bevorzugten, steht mit diesem neuen Getriebe eine Alternative zur Verfügung. Bei identischen Fahrwerten liegt der Schaltkomfort auf dem Niveau der besten Automatikgetriebe bekannter Bauart; zudem kann via Tiptronic-Funktion, und im Golf R32 über Tasten im Lenkrad, auch manuell geschaltet werden. Das quer eingebaute Getriebe besitzt als konzeptionelles Merkmal zwei nasslaufende Kupplungen, deren Druck hydraulisch geregelt wird. Die sogenannte Kupplung 1 (K1) bedient dabei die ungeraden Gänge (plus Rückwärtsgang), die Kupplung 2 (K2) die geraden Gänge. Im Grunde muss deshalb von zwei parallelgeschalteten Getrieben in einem die Rede sein. Folge dieses aufwendigen Kupplungsmanagements: Beim Schalten gibt es die für automatisierte Handschaltgetriebe typische Zugkraftunterbrechung nicht. Unter hohen Komforteigenschaften wird somit ein unvergleichbar dynamisches Schaltgefühl vermittelt. Der hohe Wirkungsgrad des Getriebes kommt dem der manuellen Klassiker sehr nahe. Darüber hinaus gilt, dass der an das DSG (englisch: Direct Shift Gearbox) gekoppelte Motor infolge der schnellen Gangwechsel sofort Zugkraft generiert und dass das neue Getriebe eine bessere Agilität liefert. Die Beschleunigungswerte sind besser als beim Modell mit manuellem Sechsganggetriebe. So sprintet der mit DSG und elektronischem Startprogramm (Launch-Control) ausgerüstete Golf R32 in nur 6,4 Sekunden (Handschalter: 6,6 Sekunden) auf 100 km/h, die Spitzengeschwindigkeit liegt mit 247 km/h auf gleichem Niveau. rr
Der Cadillac SRX ist das erste Luxus-Crossover-Konzept der GM-Nobeldivision. Inspiriert von der 2001er Vizon-Studie entstand auf der Sigma-Plattform des Konzerns ein Fahrzeug, das bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen transportieren kann. Der Schwerpunkt liegt niedriger als in dieser Fahrzeugklasse üblich. Dadurch, dass das Konzept zwischen Luxuslimousine und SUV angesiedelt ist, versucht man bauarttypische Nachteile zu vermeiden. Einerseits möchte man mit dem niedrigeren Schwerpunkt das allgemeine Handling verbessern, andererseits soll mit der erhöhten Sitzposition die Übersichtlichkeit eines Sports Utilities erhalten bleiben. Den Vortrieb übernehmen V6- und V8-Aggregate, die ihre Leistung entweder auf die Hinterachse oder alle vier Räder abgeben. Als besondere Ausstattung ist ein übergrosses Schiebedach geplant. Der SRX zeigt sich vom Design als typisches Mitglied der Cadillac-Familie und wird vermutlich ab Anfang 2004 auf den Markt gebracht. rr
Das brasilianische Design-Center von GM in Sao Paulo entwickelte mit dem Journey ein Crossover-Konzept. Hier wurden Elemente eine SUV mit denen eines Sport-Kombis gemixt. Als Zielgruppe wurden die Chevrolet-Fans ausgemacht, die einen aktiven Lebensstil bevorzugen und sich zwischen dem Strand in Rio und den Regenwäldern Amazoniens tummeln. Das vierradgetriebene Konzept bietet einen variablen Innenraum mit drei Sitzreihen auf einer kompakten Grundfläche. Von aussen will das Fahrzeug mit athletischem Design, in mehreren Farben changierendem Lack und fortschrittlichem Lichtdesign überzeugen. An eine Serienfertigung ist nicht gedacht.rr
Nach Untersuchungen des Insurance Institute for Highway Safety der amerikanischen Versicherungswirtschaft ist das System der aktiven Kopfstützen (SAHR = Saab Active Head Restraint) des schwedischen Automobilherstellers Saab hoch wirksam: Halsverletzungen bei Fahrzeuginsassen nach Heckkollisionen wurden demnach um 43 Prozent reduziert. Das SAHR-System wurde 1997 als erstes System aktiver Kopfstützen zum Schutz vor dem Peitschenschlag-Effekt eingeführt und gehört heute zur Serienausstattung von Saab. Das System bietet vielfache Einstellmöglichkeiten, die eine ideale Positionierung der Kopfstützen für die Passagiere auf den Vordersitzen erlauben. Das System von Saab arbeitet rein mechanisch. Die gepolsterte Kopfstütze ist mit einer Druckplatte in der Rückenlehne des Sitzes verbunden. Bei Heckkollisionen wird der Körper des Fahrzeuginsassen durch die Wucht des Aufpralls in die Rückenlehne gepresst und dadurch wird die Druckplatte nach hinten bewegt. Diese l–st eine sofortige Bewegung der Kopfstütze nach oben und vorne aus, um den Kopf des Insassen zu stoppen, ehe der Peitschenschlag-Effekt eintritt. . Die neue Sport-Limousine Saab 9-3, die seit September auf dem deutschen Markt ist, wartet bereits mit einer zweiten Generation des SAHR-Systems auf. Die Weiterentwicklung garantiert eine noch schnellere Auslösung bei einem Heckaufprall im Bereich niedriger Geschwindigkeit. Die Kopfstütze wird bereits aktiviert, wenn bei einem Heckcrash die untere Rückenpartie des Insassen in die Rückenlehne gedrückt wird. rr
Mit dem 2004 XLR wurde das Evoq-Konzept von 1999 fortgeschrieben. Wie bei dieser Studie handelt es sich bei dem XLR um einen reinen Zweisitzer mit zusammenfaltbarem Hardtop. Mit besonderem Augenmerk auf spielerisch einfache Bedienung und besonderen Komfort umfasst die Ausstattung ein Head-Up-Display, Sitzheizung und -kühlung, den schlüssellosen Zugang zum Fahrzeug mittels Chipkarte, einen Starterknopf zum Anlassen des Triebwerks sowie eine DVD-Ausstattung. Eukalyptusfurnier und mattiertes Aluminium sowie Instrumente, deren Optik vom italienischen Edel-Juwelier Bulgari stammen, unterstreichen den Anspruch auf Luxus und Stil. Der Antrieb erfolgt durch einen 4.6l-Northstar-V8 auf die Hinterräder.rr Email an die Redaktion Das Copyright an Text und Fotos liegt, sofern nicht anders angegeben, bei den Herstellern |
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