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Toyota TF103
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Toyota hat sich für diese Saison sehr viel vorgenommen. Nach dem ersten Testjahr, das schon Punkte brachte, sollen nun regelmäßig zählbare Ergebnisse erzielt und auch ein Podiumsplatz erreicht werden. Die rechte frühe Neuvorstellung des TF103 auf der Hausstrecke in Le Castellet deutete an, wie man dieses Ziel erreichen möchte. Die überraschende Verpflichtung von Ricardo Zonta aus Testfahrer zur Ergänzung des erfahrenen Olivier Panis und des akteuellen Cart-Meisters Christan da Matta zeigt, daß man mit erfahrenem Personal die Zeit bis zum ersten Rennen optimal nutzen will. Der Wagen orientiert sich auf dem ersten Blick am Vorbild des letztjährigen Weltmeister-Autos, ist aber durchaus keine Kopie sondern nimmt eben offensichtlich funktionierende Details auf, um sie in das TF103-Konzept zu integrieren. Auf die Frage, ob das nun eine Ferrari-Kopie sei, sagte Gustav Brunner dann auch im Gespräch, daß die schon wegen des anderen Reifenlieferanten nie funktionieren könnte. Laut Gustav Brunner hätte es der aktuelle Ferrari, hätte man ihm Michelin- statt Bridgstone-Reifen aufgezogen, nicht in die Startaufstellung eines Rennens geschafft, so sehr wirke sich die Reifenkonstruktion auf die Auslegung des Gesamtfahrzeugs aus. Damit komme eine Kopie nicht in Frage, aber man prüfe natürlich jedes technische Detail der Konkurrenzfahrzeuge auf seine Wirklung hin um es gegebenenfalls in den eigenen Entwurf einzubauen.
Toyota gebührt Respekt. Der Wagen wirkt schon sehr fertig und konnte folglich auch für einige Runden auf die Strecke geschickt werden. Aussagen über das Leistungspotential sind natürlich noch nicht möglich, das Wetter verhinderte wirklich schnelle Runden und auch bei Sonne hätte Olivier Panis sicher nicht mehr als ein paar Demonstationsrunden gedreht.
(Text: @@autor )
(Bild: @@autor)
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