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Aktualisiert am 31.12.2011
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Mitsubishi Tarmac: Spyder für vier

24.07.2003

Mitsubishi Tarmac Spyder
Die wuchtige Kühlluftöffnung sorgt für die aggressive Wirkung der Wagenfront.

Der Tarmac Spyder von Mitsubishi ist eine Konzeptstudie, die die konzeptionellen Möglichkeiten der zukünftigen New Compact Car-Reihe (NCC) ausloten soll. Für die Designer bedeutet ein offenes Auto hinsichtlich des Packagings eine besondere Herausforderung: Das umfassendere Fahrerlebnis und die intensive Verbindung zur Außenwelt erfordern eine besondere Sichtweise. Vor diesem Hintergrund waren die Vorgaben für das amerikanische Mitsubishi-Designstudio klar: Basierend auf der charakteristischen Linienführung der NCC-Reihe sollte ein kompaktes, sportliches Viersitzer-Cabriolet mit abnehmbarem Hardtop entstehen; eine leichte, kompakte Fahrmaschine mit kraftvollem Auftritt und einer unverwechselbaren Formensprache.

1.825 Millimeter Breite - bei einer Länge von nur 4.055 Millimetern - eine niedrige Gürtellinie und ausgestellte Radhauspartien mit grossen 19-Zoll-Leichtmetallrädern verleihen dem Tarmac Spyder kompakte, kraftvolle Proportionen. Die kurzen Karosserieüberhänge und die breite Spur implizieren bereits im Stand Dynamik. Im Unterschied zu anderen Vertretern dieser Fahrzeuggattung erlaubt jedoch der lange Radstand des Tarmac Spyder (2.515 mm) Platz für vier Personen. Als Wind- und Wetterschutz fungiert ein abnehmbares Hardtop; das herausnehmbare Heckfenster kann beim Offenfahren als Windschott eingesetzt werden, gleichzeitig übernimmt es Überrollschutzfunktion.

Die Front des Fahrzeugs arbeitet die Mitsubishi-Markenidentität mit dem verchromten Drei-Diamanten-Logo zwischen dem geteilten Frontgrill auf neue Art heraus. Von diesem läuft beim Tarmac Spyder eine scharfe Sicke aufwärts in die Motorhaube hinein. Der weit geöffnete Lufteinlass verfügt über integrierte Luftkanäle zur Bremsenkühlung.

Mitsubishi Tarmac Spyder
Die Heckscheibe des Hardtops kann als Windschott benutzt werden

Für die optische Bewegung in der Seitenansicht des Tarmac Spyder sorgen schlanke Scheinwerfer, die sich über die Länge der Fronthaube ziehen und durch ihre optische Unterteilung die Wirkung der Mittelsicke ergänzen. Die Heckansicht greift das grafische Motiv des Hecks auf: Auch hier findet sich die scharf geschnittene Mittelsicke und die Rückleuchten sind wie die Frontlichter in Projektionstechnik ausgeführt.

Das spezifische Spyder-Feeling soll sich schon einstellen, wenn Fahrer und Mitfahrer im Fahrzeug Platz genommen haben. Der Tarmac Spyder präsentiert sich sportbetont und technikorientiert. Eine Aluminiumverkleidung mit Lochmuster-Unterstruktur bildet die Cockpitoberfläche in der Fahrer- und Beifahrerzone. Auch die Mittelkonsole und die Sitz-Rückseiten sind im Metall-Look ausgeführt. Die Gestaltung der Instrumente, des Schalthebels und der Metall-Bodenplatten mit Diamantmuster im Fußraum zeigen gleichermaßen Purismus und Liebe zum Detail. Die Ausstattung des Tarmac Spyder beinhaltet außerdem ein High-end-Entertainment-System, das verstellbare Fachbildschirme vorn und hinten für einen DVD Player beinhaltet, sowie ein vorderes Display mit integriertem Video-Flachbildschirm und Maussteuerung für Klima-, Audio- und Telematikfunktionen. Zusätzlich sind ein Hochleistungs-CD-Audiosystem und als besonderes Merkmal in die Außenspiegel integrierte Digitalkameras für Fahrtaufzeichnungen eingebaut.

Mitsubishi Tarmac Spyder
Aluminium ist das dominierende Material im Innenraum

Leichtbau-Sportsitze mit roten Lederbezügen unterstreichen den dynamischen Charakter des Fahrzeugs und sorgen für sehr guten Seitenhalt. Der Fond wird durch eine Mittelkonsole in zwei Einzelsitze geteilt, deren Lehnen sich zur Aufnahme sperriger Gegenstände nach vorne umlegen lassen. Für die Fahrdynamik sorgt das vom Lancer Evolution transferierte 2,0-Liter-DOHC-Triebwerk mit Vierventiltechnik, Turbolader, Ladeluftkühlung und einer Leistung von 221 kW/300 PS. Der Gangwechsel erfolgt beim elektronisch geregelten Fünfgang-Automatikgetriebe über Drucktasten im Lenkrad, ein permanenter Allradantrieb mit elektronisch gesteuertem Mitteldifferenzial "ACD" (Active Center Differential) sowie Hinterraddifferenzial mit elektronischer Giermomentkontrolle "AYC" (Active Yaw Control) bringt die Leistung auf den Boden.

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Mitsubishi)

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