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Aktualisiert am 31.12.2011
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Suzuki Concept-2S: Sunnyboy

13.10.2003

Concept-S2
Der kleine Suzuki schaut fröhlich in die Welt

Der kompakte Concept-S2 ist ein viersitziges Cabriolet, das die technische Basis und wesentliche Designelemente der Vorgängerstudie Concept-S übernimmt. Dieses Fahrzeug wurde auf dem auf dem Pariser Autosalon 2002 vorgestellt. Die Grundidee der Suzuki-Entwickler war, einen sportlichen und futuristischen "Super-Kleinwagen" zu bauen. Kurze Überhänge und eine hohe Gürtellinie sollten für eine Aura von Robustheit und Dynamik sorgen, genau wie die vertikalen Frontleuchten, zwei große Lufteinlässe in der Front sowie die ausgestellten Radhäuser. Nicht unwichtig in der Anmutung sollte ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität sein.

Den Charakter übernimmt der Concept-S2 von seinem Vorgänger, er gibt sich aber optisch verbindlicher als der S, da er auf Zutaten wie schwarz lackierte 18"-Räder verzichtet, über einen kleineren, unteren Lufteinlass verfügt und in freundlichem Gelb lackiert ist. Mit seinem elektrisch zu öffnenden Hardtop soll er vor allem für entspanntes Fahrvergnügen stehen.

Das dreiteilige, faltbare Hardtop besteht aus einem zweigeteilten Vorderdach, einem Heckdach und einer Heckscheibe, die alle mittels Elektromotor gedreht und im Kofferraum versenkt werden können. Das Design des Dachs fügt sich harmonisch in die Linie ein und verleiht dem Concept-S2 stets ein sympathisches und sportliches Auftreten - ganz gleich, ob offen oder zugeklappt.

Concept-S2
Das dreiteilige Hardtop läßt Platz für vier Personen

Da die Panoramascheibe über die Seitenholme gezogen ist, werden Windschutzscheibe und Seitenfenster als eine Einheit wahrgenommen und verleihen dem Aufbau die optische Wirkung einer durchgehenden Kanzel. Die Farben des Innenraum sind Schwarz und Elfenbeinfarben und verbinden die abgerundete Grundform der Karosserie mit der fliessenden Linienführung der Instrumententafel. Das Ergebnis ist eine zurückhaltende und elegante Innenarchitektur, die Farben und Materialien wie Aluminium geschickt kombiniert. Das so genannte "Blue Sky"-Motiv des Dachhimmels vermittelt den Passagieren spielerisch das Gefühl, unter blauem Himmel zu fahren, selbst wenn das Dach wegen Regens geschlossen werden muss.

Die dreiteilige Dreh-/Klappdachstruktur, die auf die bereits im Suzuki 2-Sitzer Cabrio "Cappuccino" angewandte Technik zurückgreift, sorgt durch ihre geringe Baugröße für ausreichenden Sitzraum.

Zur Instrumententafel gehört ein 13-Zoll Informationsdisplay für das "Suzuki Advanced Navigation System" des Concept-S2, das im Hinblick auf die Kompatibilität mit zukunftsweisenden Telematik-Funktionen entwickelt wurde. Im Suzuki Advanced Navigation System des Concept-S2 übernimmt eine weibliche Bildschirmfigur, ein sogenannter Atavar, die Funktion eines virtuellen Navigators, der den Fahrer unterstützt und berät und Bedienerfreundlichkeit bietet soll. Das System ist darüber hinaus mit verschiedenen Leistungsmerkmalen ausgestattet, wie einer Kommunikationsfunktion von Fahrzeug zu Fahrzeug zur Übermittlung von Informationen über die Fahrzeugposition an andere Autos im Strassenverkehr sowie ein Display mit Wetterinformationen in Echtzeit - praktisch für ein Cabriolet.

Concept-S2
Im großen, zentralen Display ist ein, von Casio entwickelter, weiblicher Atavar zuhause

Der Instrumentenbereich ist mit einer ganz neu entwickelten Multifunktions-TFT-LCD-Anzeige ausgestattet – Suzukis Vorschlag für Anzeigeinstrumente der nächsten Generation. Dieses zeigt einen leicht ablesbaren analogen Tachometer (d.h. auf herkömmliche Weise mit Zeiger und Skala) während des Normalbetriebs sowie animierte Informationen, z.B. eine Warnung bei nicht angelegtem Sicherheitsgurt und Warnanzeigen im Störfall.

Angetrieben wird der Concept-S2 von einen leichten, kompakten und leistungsstarken 1,6 Liter Vollaluminiummotor mit Doppelnockenwelle und 16 Ventilen, der seine Kraft über ein sequenzielles 6-Gang-Getriebe abgibt.

Der Concept-S2 gibt sich in vielem verbindlicher als der Vorgänger. Statt robuster Optik und sportlicher Auslegung sieht man dem kleinen Cabrio schon die Seriennähe an: so ähnlich könnte der Kleinwagen aussehen, der ab 2004 in der Magyar Suzuki Corporation in Ungarn vom Band laufen wird.

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Suzuki)

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