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Aktualisiert am 31.12.2011
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Vauxhall VX Lightning: Roadster-Renaissance

01.12.2003

Vauxhall VX
Der Vauxhall VX soll die Renaissance der britischen Traditionsmarke einleiten

In Deutschland wird die britische GM-Tochter weitgehend als Produktions- und Vertriebskanal für umgelabelte Opels betrachtet. Dabei vergisst man, dass Vauxhall auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken kann, die beachtliche Fahrzeuge aufweist. Zum runden Jubiläum, und um die eigene technische Kompetenz zu unterstreichen, stellte die englische GM-Dependance das erste Konzeptfahrzeug seit vielen Jahren vor. Der heckgetriebene Roadster auf Basis des Pontiac Solstice soll den Auftakt zu einer Renaissance der Marke bilden: "Der VX Lightning demonstriert, welchen Weg Vauxhall in Zukunft einschlagen soll", erläutert Geschäftsführer Kevin Wale, und: "Das Auto steht einerseits für die Rückkehr zu unseren dynamischen Wurzeln als Hersteller des ersten wirklichen britischen Sportwagens. Andererseits dokumentiert es unseren erneuerten Anspruch, sowohl technisch innovativ als auch ausdrucksstark im Außen- und Innendesign zu sein".

Das Styling des Roadsters entstand in enger Zusammenarbeit des GM North America-UK Advanced Design Studios in Coventry/Großbritannien und des Opel/ Vauxhall Design Centers in Rüsselsheim/Deutschland. Mit der langgestreckten Motorhaube und dem kurzen hinteren Überhang besitzt der Zweisitzer klassische Sportwagen-Proportionen, klassisch sind auch die aerodynamisch geformten Höcker am Heck. Neben deren Aufgabe als Überschlagschutz für die beiden Passagiere sorgen sie auch für einen dynamischen Abschluss der VX-Karosserie.

Andere stilistische Akzente sind - etwa an der ausdrucksstarken Frontpartie - die dreieckigen Scheinwerfer im Klarglas-Look, die tief heruntergezogene Haube und das auffällig im mittleren Lufteinlass platzierte Markenlogo in V-Form. Im Innenraum dominieren schwarzes und rotes Leder, auch der Instrumententräger ist mit diesem hochwertigen Naturmaterial bezogen.

Technisch basiert der Vauxhall VX Lightning auf der Pontiac-Studie Solstice, die 2002 auf der Detroit Motorshow debütierte. Angetrieben wird das 4,10 Meter lange Modell vom 2,2 Liter großen ECOTEC-Vierzylindermotor. Dank Aufladung per Kompressor bietet das Aggregat eine Leistung von 179 kW/240 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 305 Nm bereit. Auf die Straße übertragen wird diese Kraft über ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Den Fahrbahnkontakt stellen Leichtmetallräder mit Reifen der Dimension 235/45 R19 auf der Vorderachse und im Format 255/35 R20 auf der Hinterachse her.

Aus Gewichtsgründen besteht die hintere Einzelradaufhängung komplett aus Leichtmetall. Für ein gutes Handling und Agilität steht die im Verhältnis 50:50 ausgeglichene Achlastverteilung.

(Text: Rainer Roßbach )
(Foto: Vauxhall)

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