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Mitsubishi 2004: Studien für Detroit
19.12.2003
Auf der North American International Auto Show (4. -19. Januar 2004) in Detroit wird Mitsubishi mit zwei Konzepten verteten sein. Weltpremiere feiert im Detroiter Cobo Center unter anderem das Konzeptfahrzeug 'Eclipse Concept-E', das einen Lösungsansatz für ein High-Performance-Sportcoupé der nahen Zukunft darstellen soll. Als Antrieb dient ein Hochleistungs-Hybridsystem, das exzellente Fahrleistungen mit niedrigem Kraftstoffverbrauch und minimalen Schadstoffemissionen verbindet. Ein weiteres Konzeptmodell gibt in Gestalt des 'Sport Truck' sein Weltdebüt. Im Rahmen der Allianz zwischen Mitsubishi und DaimlerChrysler wurde diese Studie in Kooperation mit Chrysler entwickelt. Studie 'Eclipse Concept-E' Auf dem nordamerikanischen Automobilmarkt ist das Coupé Eclipse seit 1989 eine feste Größe. Bereits im Jahr seines Debüts wurde dem Sportwagen der 'Industrial Design Excellence Award' zugesprochen seitdem haben drei Modellgenerationen gute Erfolge bei den amerikanischen Autokäufern erzielt. Mit einem, so Mitsubishi, eleganten und kraftbetonten Auftritt nimmt der Eclipse Concept-E diese Tradition auf, denn die Wurzeln seiner Gestaltung liegen sichtbar in der Eclipse-Modellhistorie. Die Front des Concept-E zeigt das neue Markengesicht von Mitsubishi: das Drei-Diamanten-Logo präsentiert sich in der Mitte eines dihedralen Designelements und zusammen mit dem großen Kühlluft-Einlass und dem in den Stoßfänger integrierten Frontspoiler entsteht ein dynamisches Bild, das in Details Assoziationen an einen Düsenjet wecken soll. Ein langer Radstand, kurze Karosserieüberhänge und ein betontes Cab-Forward-Design erzeugen einen geschlossenen Körper, in dem das tropfenförmige Seitenfensterprofil den Akzent setzt. Frontscheinwerfer in Xenon-Technologie und Rückleuchten mit Plasma-Lichteffekt runden den Auftritt des futuristischen Hybrid-Sportlers ab. Im Innenraum des Eclipse Concept-E sorgt die Wellenkontur des Instrumententrägers, ebenfalls ein Stilement der neuen Markenidentität, für optische Lockerung. Wie das Profil der Seitenfenster ist die Form der Türverkleidungen ebenfalls in Tropfenform gehalten und ähnelt dem des aktuellen Eclipse-Serienmodells. Ein neuartiges 'Deep Video and Multi-Layer Display', bestehend aus zwei überlappenden LCD-Monitoren, läßt im Blickwinkel des Fahrers dreidimensionale Bilder entstehen. Zwei unabhängige Triebwerke verschaffen dem Mitsubishi die Fahrdynamik eines Sportwagens. Ein 200 kW/272 PS starker 3,8-Liter-V6-Benzinmotor (MIVEC) verteilt seine Kraft auf die Vorder- und Hinterräder, zusätzlich kommt an der Hinterachse ein Elektromotor mit einer Leistung von 150 kW/204 PS zum Einsatz. Verglichen mit ähnlich starken, konventionell angetriebenen Sportcoupés sorgt diese Konfiguration für niedrige Schadstoffwerte. Ein sportliches Fahrerlebnis wird garantiert: Die Energie für den Elektromotor im Heck liefern hoch effiziente Lithium-Ionen-Batterien und die Kraftübertragung übernimmt ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe, das neben der manuellen Schaltfunktion über einen Automatikmodus verfügt. Studie 'Sport Truck Concept'
Für die japanische Marke bedeutet der Eintritt in den US-Pickup-Markt eine wesentliche Bereicherung des Modellprogramms. In diesem ertragsstarken Marktsegment sollen sichdie Mitsubishi Sport Trucks, die in Kooperation mit DaimlerChrysler gefertigt werden sollen, vor allem durch einen betont aktiven Fahrcharakter und hohe Variabilität auszeichnen. Der Antrieb ist typisch nordamerikanisch: Ein 4,7-Liter-V8-Triebwerk in Verbindung mit einer Fünfstufen-Automatik soll dem Midsize- Truck zu souveränen Fahrleistungen und zu einem guten Antriebskomfort verhelfen. Die niedrige Karosserielinie, eine skulpturale Fahrerkabine sowie große 22-Zoll-Räder und kurze Überhänge liefern eine kraftbetonte Symbolik. Schwarze und chromfarbene Designelemente am Frontgrill sowie transparente Zierblenden stehen im Spannungsverhältnis mit einer sachlich-lineares Gestaltung des Cockpits. Das wesentliche Merkmal des Innenraums ist die große Variabilität. Seitlich verschiebbare Rücksitze erlauben die Konfiguration sowohl von Einzelsitzen als auch die einer durchgehenden Sitzbank. Darüber hinaus lassen sie sich die Fondsessel bis in die Ladefläche zurückschieben, so dass die Passagiere der zweiten Reihe auf Wunsch ein cabrioähnliches Offenfahr-Erlebnis genießen können. Die Heckklappe funktioniert in herkömmlicher Weise, lässt sich jedoch zusätzlich - beispielsweise zum Verladen von Fahrrädern, Surfboards oder ähnlich sperrigen Gegenständen - horizontal auf- und abbewegen.
(Text: Rainer Roßbach )
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