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Neues aus der Industrie
Optischer Blickfang auf dem Fiat Messestand in Genf ist der Fiat Marrakech. Das Concept Car basiert auf dem Seicento-Nachfolger "Projekt 169", ist aber in Aussehen und Auslegung völlig unterschiedlich. Der Marrakech lehnt sich optisch an einen Buggy an und soll sich auch auf dem sandigen Untergrund der Sahara wohlfühlen. Permanenter Allradantrieb, 16-Zoll-Felgen mit Breitreifen der Dimension 205/50, ein dem Einsatz entsprechendes Design und superkompakte Abmessungen versprechen den Insassen an Bord des Fiat Marrakech Entdeckungsfahrten in den Ferien oder spannende Freizeitstunden hinter dem Lenkrad. rr
Segmentgrenzen überschreitet der Signum mit seinem langen Radstand und der gestreckten Karosserieform, die eine Synthese aus elegantem Auftritt, hoher Fahrdynamik, außergewöhnlicher Flexibilität im Innenraum sowie ausgeprägtem individuellem Komfort bilden soll. Ein Highlight ist das FlexSpace-Konzept: Je nach Bedarf können die beiden äußeren Einzelsitze im Fond für maximale Beinfreiheit unabhängig voneinander jeweils um 130 Millimeter nach hinten verschoben werden, für noch mehr Komfort lassen sich die Lehnen in eine besonders bequeme Position von 30 Grad neigen. Basis für diese Variabilität und den Komfort sind die ungewöhnlichen Proportionen: Mit 4.636 Millimetern Länge übertrifft der Signum die Vectra Limousine zwar nur um 40 Millimeter, weist mit 2.830 Millimetern aber volle 130 Millimeter mehr Radstand auf bei entsprechend kurzem hinteren Überhang. Angetrieben wird der neue Opel Signum wahlweise von vier Benzin- und drei Turbodieselmotoren der ECOTEC-Reihe von 100 bis 211 PS, darunter drei Neuentwicklungen: Mit dem 3,0-Liter-V6-Common-Rail-Turbodiesel (130 kW/177 PS, 370 Nm) bietet Opel erstmals ein solches Dieselaggregat mit sechs Zylindern in V-Anordnung an. Ebenfalls neu sind zwei Vollaluminium-Vierzylinder-Benzintriebwerke: Der 2,0-Liter Turbo leistet 129 kW (175 PS) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 265 Nm. Der 2.2 direct ECOTEC ist der erste Benzin-Direkteinspritzer von Opel. In Verbindung mit verschiedenen Motorisierungen steht eine adaptive Fünfgang-Automatik mit Active Select-Funktion zur Wahl. Bereits ab Werk verfügt der Opel Signum über eine besonders umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung. rr
Auf dem Pariser Automobilsalon im Oktober vergangenen Jahres war der Wettbewerb über die Internetseite von Peugeot gestartet worden. Rund um den Globus waren Designer und Auto-Liebhaber aufgerufen, die Zukunftsvision eines Peugeot mit retro-futuristischen Zügen zu gestalten. Knapp 2800 Entwürfe aus 90 Ländern gingen bei der Jury ein. Der Entwurf des Siegers wird als echtes Concept Car im Maßstab 1:1 gebaut und auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt (Main) im September 2003 ausgestellt. Preisträger ist der deutsche Multimedia-Designer Stephan Schulze, der in Anlehnung an den Peugeot 402 von 1936 den Entwurf "Peugeot 4002" schuf. rr
Zum Genfer Automobilsalon 2003 zeigt SEAT erstmals den Prototypen des neuen Ibiza Cupra R. Es ist das erste Cupra Modell der Marke, für das sowohl ein Benzin- als auch ein Diesel Aggregat verfügbar sein wird. Zur Auswahl stehen ein 1.8 20V Turbo mit 132 kW / 180 PS sowie ein 1.9 High-Tech TDI mit 110 kW / 150 PS. Die Formensprache des Serien-Ibiza wurde mit bulligeren Stoßfängern, einer verchromten Einfassung des Kühlergrills, dem tief herab gezogenen, aggressiv gestalteten Frontspoiler sowie einem größeren Dachkantenspoiler weiter entwickelt. Das ovale, verchromte Schalldämpferendrohr und die 17 Zoll großen Aluräder mit fünf Doppelspeichen komplettieren das sportliche Erscheinungsbild. Auch der Innenraum mit den Sportsitzen und dem in die Rückenlehne aufgestickten roten R gibt sich dynamisch. Für ein gutes Handling, Fahrspaß und Sicherheit sorgt das Sport-Fahrwerk. Mit dem Agile Chassis Concept, einer SEAT-Entwicklung, werden schnelle Richtungswechsel sicher bewältigt. Groß dimensionierte und innen belüftete Scheibenbremsen an allen vier Rädern garantieren gute Verzögerungswerte. Der Ibiza Cupra R ist mit einem kompletten Sicherheits-Paket ausgestattet. Airbags für Fahrer und Beifahrer sowie Seitenairbags, ABS und TCS gibt es serienmäßig. ESP wird auf Wunsch erhältlich sein. Die Serienproduktion des Ibiza Cupra R ist zum Jahresende 2003 vorgesehen. rr
Lancia präsentiert auf dem 73. Internationalen Genfer Automobilsalon in einer Weltpremiere den neuen Lancia Ypsilon. Der Kompaktwagen soll einen Kundenkreis ansprechen, der sich durch exklusive Produkteigenschaften abheben möchte, und für den vor allem der Spaß am Autofahren zählt. Der Lancia Ypsilon wurde als der Premiumwagen unter den Kompakten (3.760 mm Länge, 1.690 mm Breite, 1.520 mm Höhe, 2.390 mm Radstand) ausgelegt. Nicht zufällig erinnert der Lancia Ypsilon in einigen Stilmerkmalen an den Thesis und den Phedra. Mehr noch: seiner Gestaltung liegen auch die identische Werte zugrunde. Eben deshalb ist der Lancia Ypsilon eine Art "Konzentrat" einer Oberklasselimousine. Antriebsseitig kommt im neuen Lancia Ypsilon unter anderem der neue Turbodiesel 1.3 Multijet 16V in Kombination mit einem automatisierten Dualmode-Getriebe zum Einsatz. Darüber hinaus bietet das neue Modell zahlreiche weitere technische Innovationen. Hierzu zählen etwa das sogenannte Skydome-Dach und eine neue Zwei-Zonen-Klimaautomatik. rr
Eher in die weitere denn nähere Zukunft weist die C-Segment-Studie Evalia jüngstes Werk des europäischen Designcenters von Nissan. Das Concept Car hat die Abmessungen der Almera-Klasse und vereint das Design und Fahrverhalten eines Coupés mit der Flexibilität eines familientauglichen Kompakt-Vans. Dass der Status eines frisch gebackenen Familienvaters nicht zwangsläufig das Ende allen automobilen Fahrspaßes mit sich bringt, belegen der Coupé-artige Aufbau, die sportliche Sitzposition und das sportlich ausgelegte Fahrwerk des Evalia. Unter den zahlreichen innovativen Details des Evalia ragen parallel öffnende, elektrisch betätigte Seitentüren heraus. Dank dieser Lösung und der fehlenden B-Säule gestaltet sich der Zugang zur Passagierkabine denkbar leicht. Dort sind unter einem kuppelförmigen, voll verglasten Dach vier bequeme Einzelsitze und ein spezieller Kindersitz installiert, der sich herausgenommen zum Kinderwagen umfunktionieren lässt. Eine kombinierte Kühlschrank-Mikrowellen-Einheit im Bereich des Handschuhfachs erlaubt ein autarkes Catering auch während der Fahrt, und die mit Infrarot-Technik arbeitende Rückfahrkamera schickt auch bei Nacht Bilder vom rückwärtigen Geschehen auf einen Monitor in der Mittelkonsole. rr
Auch bei der Konzeptstudie Mazda MX Sportif, zus ehen in Genf, stand im Vordergrund, den Kunden ein aufregendes Design, mehr Raum und mehr Fahrdynamik zu bieten. Denn die Ansprüche an die Fahrzeuge der Kompaktklasse sind stark gestiegen. Die japanische Ford-Tochter reagiert darauf mit dem MX Sportif, einem sportlichen Fünftürer mit Fließheck. Die charakteristischen Design-Merkmale der neuen Modelle von Mazda finden sich auch in der Konzeptstudie wieder. Der markentypische Fünftpunkt-Grill bildet zusammen mit den Klarglasscheinwerfern das Gesicht. Die Karosserie wird durch extrem kurze Überhänge an Vorder- und Hinterachse geprägt. Die markanten Kotflügel sollen Kraft und Sportlichkeit vermitteln. Passend zum äußeren Erscheinungsbild des Sportif haben die Mazda-Designer im Innenraum ein sportliches Ambiente geschaffen. Das Armaturenbrett und die Türverkleidungen sind puristisch gestaltet. Sie betonen die Modernität des Innenraums, der Offenheit und Großzügigkeit vermitteln soll. Drei Rundinstrumente liegen gut im Blickfeld und setzen zugleich mit ihrer verchromten Einfassung einen Designakzent. Angetrieben wird die Studie vom neuen MZR 2,0-Liter Vierzylinder-Reihenmotor über die Vorderräder. Eine der Besonderheiten des neuen Motors ist die veränderte Konfiguration des Einlaß- und Auslass-Systems: die Abgasanlage ist an der Motor-Rückseite angeordnet. Der hochdrehende Vierzylinder erfüllt die Abgasnorm Euro IV. Der neue Motor ist speziell auf das eng abgestufte 5-Gang-Schaltgetriebe abgestimmt und ermöglicht so eine überzeugende Fahrdynamik. Für zusätzliche Sicherheit sorgt die dynamische Stabilitätskontrolle von Mazda. rr
Ein Bentley Azure der Final Series ist mit Sicherheit die exklusivste Möglichkeit des offenen Reisens. Wer sich diesen Cabriolet-Traum erfüllen will, muss es sofort tun. Denn die jetzt gefertigten Bentley Azure sind die letzten Modelle dieser Baureihe. Der Bentley Azure ist ein Musterbeispiel britischer Handwerks- und Ingenieurskunst. Das Cabriolet wurde Mitte des letzten Jahrzehnts auf der Basis des Continental R präsentiert. Der Azure vermittelt seitdem ein einzigartige Erlebnis des offenen Dahingleitens. Es ist ein Fahrerlebnis, das mit der Auflistung von klassischen Fakten wie Leistung, Drehmoment und Höchstgeschwindigkeit nur unzureichend beschrieben werden kann. Der Zeitpunkt, eines der letzten Exemplare zu erwerben, ist gekommen. rr
Bereits mit dem im vergangenen Jahr auf dem Pariser Autosalon vorgestellten Concept Car signalisierte Ford, auf Basis der erfolgreichen Ford Focus-Baureihe ein neues MAV (Multi Activity Vehicle) der Kompaktklasse vorzustellen. Das Serienmodell baut auf den bekannten Ford Focus-Modellen auf. Dabei weist der Buchstabe C auf Comfort (Komfort), Confidence (Verlässlichkeit) sowie Control (Fahreigenschaften). MAX schließlich symbolisiert, was Ford jeweils erreichen wollte: das Maximum. Das neue Modell zeichnet sich insbesondere durch sein Platzangebot, den variablen Innenraum sowie seine Komfortqualitäten aus. Zugleich profitiert das neue MAV vom vielgelobten Fahrwerk des Ford Focus sowie von der einer umfangreichen serienmäßigen passiven Sicherheitsausstattung wie dem Intelligent Protection System (IPS) mit zweistufigen Frontairbags, Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer sowie Kopf-Schulterairbags vorn und hinten. Hinzu kommt das Elektronische Sicherheits- und Stabilitätsprogramm (ESP) mit Antriebsschlupfregelung und Antiblockier-Bremssystem (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und der Sicherheits-Bremsassistent (EBA). rr
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