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Neues aus der Industrie
Die Detroiter Autoshow 2004 wird die Bühne sein für die Präsentation eines neuen 2+2-Sitzers von Ferrari. Hausdesigner Pininfarina mixt Anleihen aus dem Enzo mit verschämt unverschämten BMW-Anleihen, wie die ausgeprägten seitlichen Sicken im Stil des Z4 sowie die scharf geschnittene Front zeigen. Der vielgescholtene Chris Bangle, tatsächlich ein Avantgardist mit Wagemut, wird vergnügt schmunzeln. Von der technischen Seite ist folgendes zu vermelden: Der 2+2-Sitzer wird ganz aus Aluminium gefertigt und soll "brillante Ferrari-Fahrleistungen" mit genug Platz und hervorragendem Komfort verbinden. Die V12-Maschine leistet 540 PS (399 kW) und treibt den Wagen auf 310 km/h. Ziel ist es, den Ferrari-Kunden den schnellsten 2+2 der Welt anzubieten. rr
Bei der Jubiläumsveranstaltung "100 Jahre Solitude-Rennen" (25. bis 27. Juli 2003) werden acht smart roadster-coupé mit einem in Leistung und Drehmoment deutlich gesteigerten Motor an den Start gehen. Durch die Aneinanderkopplung von zwei aus der Serie bekannten Dreizylindern entstand ein V6 biturbo, der mit 1.396 ccm Hubraum über eine Leistung von 125 kW (170 PS) und ein Drehmoment von 220 Newtonmetern verfügt. Die Prototypen zeigen damit die Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit des Konzeptes der Serienfahrzeuge. Die Biturbo-Motoren dienen als Technologieträger und unterstreichen die sportlichen Fahreigenschaften von smart roadster und roadster-coupé. Die auf der Solitude eingesetzten Fahrzeuge haben ein Leistungsgewicht von lediglich 4,9 Kilogramm pro PS, beschleunigen in weniger als sechs Sekunden von Null auf 100 km/h und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 220 Stundenkilometern. Bei Gleichmä§igkeitsfahrten am Samstag und Sonntag Nachmittag kommen auf der Solitude jeweils acht Fahrzeuge mit V6 biturbo zum Einsatz. Am Steuer der Prototypen sitzen nicht nur legendäre Rennfahrer aus den 50er und 60er Jahren - auch bekannte Motorsportgrö§en aus heutiger Zeit werden im smart roadster Platz nehmen. Auf der 4,6 Kilometer langen Strecke wollen sie über mehrere Runden hinweg versuchen, eine vom ehemaligen Silberpfeil-Piloten Hans Herrmann vorgegebene Zeit nachzufahren. dr
Auf der 60. Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt präsentiert Mitsubishi Anfang September 2003 in einer Weltpremiere das neue Konzeptfahrzeug "i" . Mit dem Concept "i" verdeutlicht Mitsubishi seine Ambitionen auf ein Engagement im A Segment. Das Package des neuen Konzeptfahrzeuges kombiniert äußerst kompakte Karosserieabmessungen mit maximalem Innenraumangebot. Dabei legten die Mitsubishi Ingenieure auch ein besonderes Augenmerk auf die Crashsicherheit des "i". Eine Leichtbaukarosserie, ein neu entwickelter 1,0 Liter Motor mit variabler Ventilsteuerung (MIVEC) und ein stufenloses CVT Getriebe sind die grundlegenden Bausteine, die dem "i" zusammen mit einem automatischen Start Stopp System hervorragende Kraftstoff-Verbrauchseigenschaften verleihen. Die Bauweise mit Heckantrieb erlaubte es den Designern, dem "i"-Concept dynamische Linien zu verleihen und so ein auch im Hinblick auf seine Proportionen - sehr pfiffig wirkendes und äußerst wendiges Fahrzeug zu entwickeln. rr
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