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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Kia Carnival II: Preis- und Leistungs-Offensive

15.01.2003

Kia Carnival II
Mit seinem deutlich gestrafftem Erscheinungsbild wirkt der Carnival europäischer

Spätestens durch die Mittelklasse-Limousine Magentis hat Kia bewiesen, dass den traditionell günstigen Preisen inzwischen auch ein gehobenes – und weltweit anerkanntes  0; Qualitätsniveau zuerkannt wird. Schon vorher hatten die Koreaner mit ihrem Flaggschiff „Carnival I“ Boden auf die unmittelbare Konkurrenz gut machen können. Primär sorgten aber im Vorgängermodell die hinteren Sitze (sie waren nicht auszubauen und beeinträchtigten die Variabilität) und der zu große Wendekreis für Kritik und verhinderten höhere Umsatzzahlen. Die hier vorgestellte aktuelle Version II ist in der LX- (Basis) und EX-Ausstattungsstufe (g ehoben) erhältlich. Beide Varianten lassen nicht nur wegen der inzwischen erfolgten Modifizierung – u.a. problemloser Ein- und Ausbau der dritten Sitzreihe, angeordnet in Einzelsitzen, fahrbar durch Rollen – kaum noch Wünsche offen. Abgesehen vom firmenüblichen Kampfpreis (der Carnival in der hier beschriebenen Top-Version kostet 23.970 Euro) wurde die Qualität weiter verbessert und die Serienausstattung komplettiert. Auch der Innenraum hat jetzt europäischen Standard er reicht: man fühlt sich im Wagen auf Anhieb wohl. Selbst dann, wenn der vollbesetzte Siebensitzer Kleinbus-Gefühle vermittelt. Der Durchstieg nach hinten wird durch den in der Mittelkonsole angeordneten Schalthebel wesentlich erleichtert.

Erleichtert wird auch die Ablage sämtlicher Kleinteile und Utensilien: zahlreiche Staufächer, Schubladen und Getränkehalter sorgen (neben speziellen Haken für Einkaufstaschen im Gepäckraum) jederzeit für ein aufgeräum tes Auto. Selbst vollbesetzt stehen noch zwischen 330 und 540 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Das Gepäckraumvolumen als Viersitzer liegt zwischen 1.060 und 2.060 Litern. Mit zwei Passagieren unterwegs (zweite und dritte Sitzreihe ausgebaut, dachhohe Beladung) sind es gar mehr als 3300 Liter – und damit gehören normalerweise jegliche Raum- und Transportprobleme der Vergangenheit an (mögliche Zuladung ca. 590 Kilogramm).

Fahrzeuge wie der Carnival – dem MPV-Segment ( Multi Purpose Vehicle) zugeordnet – haben relativ große Außenabmessungen (Länge 4,92 Meter, Breite 1,90 Meter, Höhe 1,73 Meter), ein beträchtliches Leergewicht (ca. 2.100 Kilogramm) und müssen – vor allem beladen - eine gute Motorisierung bieten. Trotzdem sollten sie sparsam im Spritkonsum sein. Kia trägt dem Rechnung und offeriert seinen aktuellen MPV deshalb mit zwei kräftigen, aber auch wirtschaftlichen Vierventil-Triebwerken: als V6-2.5-Liter-Normalben zin-Version (110 kW/150 PS) und mit dem 2.9-Liter-Selbstzünder-Aggregat (106 kW/144 PS, 310 Nm Drehmoment). Dieser Vierzylinder-Turbo-Diesel (Common Rail-Einspritzsystem) zeichnet sich neben seinen guten Leistungsdaten (von 0 auf 100 km/h in rund 15 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit ca. 175 km/h) durch den zeitgemäßen Drittelmix-Verbrauch von neun Liter aus (Tankinhalt 75 Liter).

Die serienmäßige Ausstattung (LX) umfasst u.a. Klimaanlage, ABS, EBD, zwei Airbags, ISO FIX-Vorrichtungen für Kindersitze, elektrisch verstellbare Außenspiegel und die Radioeinbau-Vorrichtung. Zum EX-Standard gehören ein Regensensor, die automatische Scheinwerferfunktion und der in Höhe/Länge elektrisch verstellbare Fahrersitz.

Der deutsche Markt für Großraum-Limousinen (Familien-Vans) erlitt nach dem Spitzenergebnis in 1999 (rund 125.000 Zulassungen) Einbußen auf ein Volumen von nur noch knapp 100.000 Fahrzeuge. Der Marktanteil dieser MPV s fiel damit von 3,2 auf 3 Prozent. Hauptsächlich deshalb, weil die Großraum-Limousinen zunnehmend Konkurrenz von Kompakt-Vans bekommen. Deren Marktanteil hat sich in den letzten Jahren explosionsartig vergrößert und wird in 2002 rund 4,3 Prozent des Gesamtmarktes ausmachen. Kia hingegen konnte mit dem Multi-Van Carnival seinen Marktanteil verbessern: von 3,2 auf 4,3 Prozent - und deshalb erscheint der geplante Absatz von rund 4.000 Einheiten in 2002 realistisch.

(Text: Jörg-Thomas Födisch )
(Foto: Kia)

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