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Aktualisiert am 31.12.2011
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Kia Sorento: Die Marktführer im Visier

06.11.2003

Kia Sorento
Das routinierte Design des Sorento belegt die grossen Fortschritte, die die Koreaner gemacht haben

Mit dem Sorento hat Kia zweifellos den Schritt ins prestigeträchtige Segment der gehobenen Sport Utility Vehicle (SUV) geschafft. Kias Offroader als Mixtur aus komfortablem SUV und vollwertigem Geländewagen dürfte der etablierten Konkurrenz in Form ihrer Mercedes ML, BMW X5 und Lexus RX 300 inzwischen aus mehreren Gründen Kopfschmerzen bereiten: Erstens wird der moderne und funktionale koreanische Luxus-Softroader zum äußerst attraktiven Preis angeboten (26 970 Euro). Zweitens ist der Sorento – übrigens ein Schwestermodell des Hyundai Terracan – nahezu komplett ausgestattet. Drittens gefällt der 4,56 Meter lange Allrounder sowohl durch sein elegantes Design als auch durch seinen ansprechenden Innenraum mit der sauber verarbeiteten Ausstattung. Zu der gehören u.a. körpergerecht geformte Sitze und übersichtliche Armaturen bzw. Bedienelemente sowie zahlreiche Ablagemöglichkeiten. Dazu kommt der gute Einstieg und die ausgezeichnete Verkehrsübersicht. Und genügend Platz für fünf Personen mit besonders viel Kniefreiheit für die Fondpassagiere. Der einzige Wermutstropfen – zumindest für den Käufer: Inzwischen beträgt die Lieferzeit rund zehn Monate – das für 2003 geplante Kontingent von 4700 Fahrzeugen war bereits Mitte des Jahres „ausgeschöpft“.

Zum hier vorgestellten Sorento (EX-Ausführung): 2.5 CRDi-Vierzylinder-Dieselmotor, 140 PS, 2497 ccm, 314 Nm als maximales Drehmoment bei 2000 U/min. Kurzum: gute Laufkultur, akzeptable Leistungsbereitschaft, angenehmes Geräuschniveau sowie eine Pkw-artige Schaltung. Seit Mai des Jahres sind neben dem Selbstzünder-Aggregat auch die 3,5-Liter-V6- (194 PS) und 2,4-Liter-Benziner (139 PS) im Angebot. Allradantrieb ist inzwischen obligatorisch im SUV-Segment. Während die meisten Hersteller die komfortbetonte Version – permanent, ohne mechanische Sperren und Untersetzungsgetriebe – favorisieren, entschieden sich die Koreaner für eine Kraftübertragung nach klassischer Geländewagenart: Die Vierzylinder in der Basisversion (LX) besitzen zuschaltbaren, die EX- und V6-Varianten haben permanenten Allradantrieb.

Kia Sorento
Für den kostenbewussten SUV-Käufer hat sich der Sorento mittlerweile als echte Alternative etabliert

Das rund 2 Tonnen schwere Multi-Talent erfreut seinen Fahrer mit direkter Lenkreaktion und handlichem Kurvengefühl. Mit seiner relativ straffen Abstimmung federt er komfortabel über Bodenwellen und auch grobe Fahrbahnbeläge. Positive Erkenntnisse, aber eigentlich kein Wunder, denn bei der Fahrwerks-fein- bzw. -endabstimmung legten die Ingenieure des Porsche-Entwicklungszentrums in Weissach letzte Hand an. Und das zahlt sich aus: Gegenüber den genannten Konkurrenten zeigt der Sorento keinerlei Schwächen.

Dem erstaunlich großen Innenraum steht der durch das schräg gestellte Heckfenster leicht eingeschränkte Gepäckraum gegenüber, dessen Laderaum durch den doppelten Kofferraumboden etwas an Höhe verliert. Trotzdem bleibt der Sorento für die Insassen und für das Gepäck groß genug. Groß wird auch die Wirtschaftlichkeit geschrieben: In Anbetracht des relativ hohen Fahrzeuggewichtes und der moderaten Leistung sind die erzielten Fahrwerte (Höchstgeschwindigkeit ca. 175 km/h, Spurt von 0 auf 100 km/h in rund 14 Sekunden) und der zeitgemäße Verbrauch von rund 10 Litern durchaus akzeptabel.

Der Sorento bietet schon in der Grundausstattung u.a. Details wie ABS, vier Airbags, Servolenkung, elektrische Fensterheber und heizbare Frontscheibe. Auch die Sicherheitsausstattung ist zeitgemäß. Damit bleibt er durch die Summe seiner positiven Eigenschaften einer der gefragtesten SUV.

(Text: Jörg-Thomas Födisch )
(Bild: Jörg-Thomas Födisch )

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