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Fuore BlackJag: Großkatze
03.09.2004
Fuore Design International wurde 2000 als unabhängiges Designstudio durch Erwin Himmel, vorher Designer bei Audi und Seat, in Barcelona gegründet. Seitdem half Fuore Mitsubishi bei der Gestaltung des Pajero Evo und unterstützte Subaru bei der Entwicklung der B 11 S Grandtourismo-Studie aus dem Jahr 2003. Mit dem BlackJag, auf Jaguar-Basis realisiert, stellt das Studio nach dem XF 10 erneut eine zweisitzige Eigenentwicklung vor. War der XF 10 primär Ausdruck reiner Dynamik und purer Kraft, so präsentiert sich der BlackJag als Kombination der traditionellen Eleganz einer britischen Automobilmarke mit der technischen Ästhetik der Formel 1.
Das Design wurde weiterentwickelt, um deutlicher die Eleganz und Souveränität der berühmten Zweisitzer aus Coventry widerzuspiegeln. Ziel war es, den XF10 von einem reinen Sportwagen hin zu einem eleganten und stilvollen Fahrzeug heranreifen zu lassen. So vereint der BlackJag in sich Designelemente, die den Stil und die Klasse von Jaguar widerspiegeln, ohne gleichzeitig das sportliche Erbe zu verleugnen. So verlaufen jetzt beispielsweise die Lufteinlässe fließender in die Gesamtlinie des Automobils und passen sich harmonischer in die Gesamtstruktur ein. Die Front gewinnt durch elegantere Lufteinlässe an dem Stossfänger. Zusätzlich wurden die Nebelleuchten in die vorderen Scheinwerfer integriert, so dass insgesamt eine großzügigere Front entsteht.
Andere Veränderungen beinhalten neu gestaltete, ergonomische Außenspiegel, die Reduzierung der Lufteinlässe an den Türen sowie überarbeitete Türgriffe. Schließlich wurden im hinteren Bereich die Auspuffe besser in die Gesamterscheinung integriert. Eine schwarze Lackierung soll die subtile Gestaltung der Oberfläche deutlicher zur Geltung bringen. Der 4,55 Meter lange, 1,98 breite und nur 121 Zentimeter hohe Sportwagen wiegt 1350 Kilo. Ausgerüstet mit einem V 10-Zylindermotor, 4 Ventilen pro Zylinder, zwei oben liegenden Nockenwellen (DOHC), sieben Liter Hubraum und 640 PS, verfügt der BlackJag rechnerisch über hervorragende Leistungsdaten: Von Null auf 100 km/h könnte er in 3,8 Sekunden sprinten und die Spitzengeschwindigkeit sollte unabgeriegelt bei gut 340 km/h liegen.
(Text: Rainer Roßbach )
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