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Renault Wind: Puristischer Spider
05.05.2004
Straffe Formen, kompakte Maße und ein neuartiges 2+1-Sitzkonzept charakterisieren die Roadster-Studie "Wind". Der nur 3,87 Meter lange Sportwagen überzeugt durch die Kombination von scharf geschnittenen Linien und fließenden Rundungen. Einzige Schmuckelemente der puristischen Karosserie sind die mandelförmigen Rückleuchten und die weit in die Kotflügel gezogenen Scheinwerfer. Innenraum bietet Platz für bis zu drei Personen Der ovale Schnitt des Innenraums macht es möglich, dass trotz der kompakten Außenmaße drei Personen im Wind Platz finden. Dabei ist ein Rücksitz zentral in der Mitte des Fahrzeugs platziert. Wird er nicht benötigt, erinnert lediglich die muldenförmige Rückenlehne an die Sitzmöglichkeit. Nimmt ein Passagier im Fond Platz, lässt sich das Mittelteil zwischen den Vordersitzen herausnehmen und zur Sitzfläche umfunktionieren. Dadurch wird außerdem der Beinraum zwischen den Vordersitzen für den dritten Mann erweitert. Ist der Rücksitz nicht belegt, entsteht zusätzlicher Gepäckraum im Fond. Die ebenfalls oval geschnittenen Vordersitze verbinden sich mit der Türinnenverkleidung zu einer Einheit. Für optimalen Insassenschutz sorgen ausfahrbare Überrollbügel und Dreipunktgurte. Fahrer- und Beifahrersitz sind ebenso wie das griffige Sportlenkrad mit "Tabac"-farbenem Leder bezogen. Derselbe Farbton findet sich an Instrumententräger und Seitenverkleidungen. Obwohl die Vordersitze nicht verstellbar sind, finden dennoch Fahrer jeder Statur und Größe die geeignete Position. Dafür sorgen das längs- und höheneinstellbare Lenkrad und die individuell justierbare Pedalerie.
Pedale und Bedienelemente aus Aluminium Das avantgardistisch gestaltete Interieur des Wind besteht aus hochwertigen Materialien. Alle Schalter und Hebel verdeutlichen ihre Funktion bereits durch ihre spezielle Gestaltung und lassen sich deshalb intuitiv betätigen. Alle Bedienelemente und die Pedale sind aus eloxiertem Aluminium gefertigt. Über das zentral zwischen den Vordersitzen angeordnete, runde Bedienmodul steuern Fahrer und Beifahrer Audioanlage, Navigations- und Kommunikationssystem. Aus der Verkleidung der Fahrertür fährt auf Druckimpuls ein Steuermodul für Heizung, Klimaanlage, Gebläsestärke und Luftverteilung aus. Einzige Anzeige im bewusst minimalistisch gestalteten Cockpit ist die kombinierte Tachometer-/Drehzahlmessereinheit. Der mit Aluminium eingefasste Glaszylinder zeigt Informationen digital und analog an. Die Drehzahlskala ist ringförmig um die Geschwindigkeitsanzeige angeordnet. Klassische Proportionen und moderne Designelemente Die Karosserie des Wind weist mit ihrem kurzen Heck und der vergleichsweise langen Schnauze klassische Roadster-Proportionen auf. Ein weiteres Merkmal sind die kurzen Überhänge vorn und hinten. Die tief nach unten gezogene Front mit den beiden Kühlluftöffnungen, die breite Spur und die bündig mit den Radhäusern abschließenden 19-Zoll-Räder drücken Agilität und Dynamik aus.
Ein unverwechselbares Stilelement des Roadsters ist die steil ansteigende, scharf geschnittene Schulterlinie, die sich auf Höhe des Außenspiegels mit der zweiten, den Innenraum umschließenden Hauptlinie trifft. Von hier aus setzt sie sich mit markantem Schwung ins Heck fort. Die mandelförmigen Heckleuchten mit neuartiger LED-Technik sind fester Bestandteil der Karosseriegrafik. Die Panorama-Frontscheibe komplettiert die eigenständige Optik des Renault-Roadsters. Die Kraftübertragung übernimmt ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe. Alternativ zum Schalthebel kann der Fahrer die Gänge über Paddel am Lenkrad wechseln. Der aus der Mégane-Familie, Laguna und Espace bekannte 2.0 16V-Benziner mit 99 kW/135 PS sorgt in Kombination mit dem niedrigen Fahrzeuggewicht von 850 Kilogramm für sportliche Fahrleistungen.
(Text: pt )
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