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Aktualisiert am 31.12.2011
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Lexus GS 300: Profilgewinn

23.04.2004

Lexus GS 300
Das markante Vieraugengesicht macht den Lexus GS 300 unverwechselbar

Der neue GS 300 ist das erste Serienfahrzeug von Lexus, das die Formensprache der Studien LF-S und LF-X aufnimmt, die im Oktober 2003 auf der Tokyo Motorshow gezeigt wurden. Sein flüssiges Karosserie-Design verbindet der GS mit einer guten Ergonomie im Innenraum sowie interessanten technologischen Lösungen. Dazu zählen die Instrumentierung, die Hochleistungstriebwerke sowie die verschiedenen Fahrdynamik-Programme, die den derzeitigen Stand der Technik repräsentieren.

Obwohl die neue Limousine nur 16 Millimeter länger ist als das Vorgängermodell, weist sie einen um 50 Millimeter längeren Radstand auf. Hinzu kommen kurze Überhänge vorn und hinten sowie groß dimensionierte Radhäuser, die in der V8-Version 18 Zoll große Leichtmetallräder aufnehmen.

Der dem Lexus typische Kühlergrill, die vier Klarglasscheinwerfer und die tief heruntergezogene Frontschürze mit integrierten Nebelscheinwerfern betonen die sportlichen Qualitäten der neuen Limousine und weisen den GS als Vertreter der neuen Lexus Generation aus.

Das Profil der neuen Limousine wird von der geschwungenen Gürtellinie, dem gestreckten Fahrgastraum, der geschwärzten B-Säule sowie der schwungvollen Grafik der Seitenfenster bestimmt. Hinten münden die hohen Flanken in einen Heckbereich, der von einem großen Stoßfänger, einem Doppelauspuff und LED-Rückleuchten geformt wird.

Proportionen, Form- und Oberflächengestaltung des Innenraums wurden so gewählt, dass sie dem Betrachter wie ein fließendes Ganzes erscheint. Strukturelle Elemente wie Instrumente, Mittelkonsole, Armlehnen, Griffe und Belüftungsdüsen sind von hoher Verarbeitungsqualität.

Lexus GS 300
Die coupéhafte Dachlinie sorgt für eine sportliche Sihouette

Motorisierung und Fahrwerk

Neben der jüngsten Ausbaustufe des 4,3 Liter V8-Triebwerks steht für den Lexus GS 300 ein neues, 245 PS starkes V6-Aggregat zur Verfügung, das den bisher angebotenen Reihensechszylinder ablöst. Beide Motoren sind mit einem neuen, eng gestuften Sechsgang-Automatikgetriebe kombiniert, das einen sequentiellen, manuellen Schaltmodus aufweist. Die neue Getriebeeinheit erlaubt schnellere und weichere Gangwechsel, soll das dynamische Potenzial der Limousine erhöhen und wirtschaftlicher arbeiten.

Die adaptive variable Federung erlaubt es dem Fahrer, die Fahrwerkscharakteristik des GS an seine individuellen Bedürfnisse anzupassen. Zur Auswahl stehen vier verschiedene Dämpfungscharakteristiken, darunter ein Normal-Modus für komfortablen Fahrkomfort sowie ein Sport-Modus, in dem die Limousine straffer abgestimmt ist noch präziser auf die Lenkbefehle des Fahrers reagiert.

Lexus GS 300
Holz, Leder und andere ausgesuchte Materialien geben dem Interieur sein luxuriöses Ambiente

Umfangreiche Sicherheitsausstattung

Neben dem Fahrdynamik-Management VDM (Vehicle Dynamics Management) verfügt der neue GS über ein Pre-Collision System (PCS), das in der Lage ist, den mit einer Kollision verbundenen Umfang von Beschädigungen oder Verletzungen zu minimieren. PCS arbeitet mit einem Mikrowellen-Radarsensor, der Hindernisse vor dem Fahrzeug erkennt und die Information an einen Computer weiterleitet. Unter Berücksichtigung von Fahrgeschwindigkeit, Lenkwinkel und Gierrate berechnet das System alsdann, ob eine Kollision unmittelbar bevorsteht. In einem solchen Fall werden automatisch die vorderen Sicherheitsgurte gestrafft, während der Bremsassistent maximalen Bremsdruck bereitstellt, um die Aufprallgeschwindigkeit auf das geringst mögliche Maß zu reduzieren. Serienmäßig ist der neue Lexus GS mit Knieairbags für Fahrer und Beifahrer sowie mit Seitenairbags auf den vorderen und hinteren Sitzplätzen ausgerüstet. Zu den weiterem Rückhaltesystemen zählen ferner Fahrer- und Beifahrer-Airbags mit variabler Entfaltungsgeschwindigkeit.

Intelligente Technologien

Dank des schlüssellosen Einstiegsystems lässt sich der GS durch bloßes Berühren des Türgriffs öffnen und verriegeln - es genügt, wenn der Fahrer seinen Schlüssel in der Tasche mitführt. Gleiches gilt für den Motor, der über eine Taste im Cockpit gestartet werden kann. Zur Serienausstattung zählt ferner das Reifendruck-Überwachungssystem TPM (Tyre Pressure Monitor), das Druckverluste in einem oder mehreren Reifen erkennt und den Fahrer über eine Warnleuchte informiert. Zudem ist der GS mit dem adaptiven Kurvenlicht I-AFS (Intelligent Adaptive Front Lighting System) ausgerüstet, das den Lichtkegel bei Kurvenfahrt um bis zu 15 Grad nachführt und damit für eine bessere Ausleuchtung des Kurvenverlaufs sorgt.

In Verbindung mit dem Navigationssystem verfügt der neue GS schließlich über eine Heckkamera, die den Bereich hinter dem Fahrzeug auf einen Bildschirm im Cockpit überträgt, sobald der Fahrer den Rückwärtsgang einlegt.

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Lexus)

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