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Range Stormer: Rallyecross
06.08.2004
Der Range Stormer ist eine Hochleistungssport-SUV-Studie, mit der Land Rover eine künftige Designrichtung vorzeichnet. Die Studie, übrigens die erste, die Landrover jemals entwickelt hat, gibt zudem eine Vorschau auf ein neues Serienmodell, das der Marke ein neues Segment erschließen soll. Viele stilistische Vorgaben kommen vom aktuellen Range Rover, der ja seinerseits als erster das neue Familiengesicht der englischen Marke getragen hat. So gibt es eine deutliche Verwandschaft bei den Proportionen der Karosserie, aber auch die Layouts der Leuchten sind dem Range Rover entlehnt. Der Stormer ist allerdings deutlich flacher und sportlicher gezeichnet, soweit sich das bei einem SUV sagen lässt insgesamt handelt es sich immer noch um ein gewaltiges Stück Technik. Mit ihrem V 8-Kompressormotor gibt die Studie einen Vorgeschmack auf eine zusätzliche Baureihe, die etablierten Sport-SUV wie dem BMW X5 Konkurrenz machen soll.
Entwicklungsziel war, den Charakter eines leistungsstarken Personenwagens mit den überragenden Geländeeigenschaften eines Land Rovers zu verbinden. Die Herausforderung bestand darin, fundamentale Designattribute der Marke Land Rover in eine Studie für ein Hochleistungsfahrzeug mit einem leistungsbetonten, athletischen und kantigen Auftritt zu übersetzen. Obwohl das Design zweifellos provokant ist, handelt es sich beim Range Stormer unverkennbar um einen authentischen Land Rover. Vor allem den Details ließen die Gestalter besonderes Augenmerk zukommen: So ist die breite Tür, die auch den hinten Sitzenden einen bequemen Zustieg erlaubt, zweiteilig ausgelegt. Der obere Teil klappt, wie etwa beim Lamborghini Countach, nach vorne hoch, während sich der untere Teil seitlich wegklappt und zum Trittbrett für die Zusteigenden wird. Auch die Hecktür ist zweiteilig ausgelegt, um das Beladen zu vereinfachen. Die besondere Leistungsfähigkeit des V8-Kompressor-Motor wird durch einen Powerdome auf der Motorhaube dargestellt, während die transparenten Fassungen für die Leuchten mit Kunststoffstücken in "Crushed Ice"-Optik aufgefüllt sind. Diese sind hintergrundbeleuchtet und wirken durch ihre subtile Lichtbrechung. Zur vorderen Lufteinströmung dient, neben dem groß dimensionierten Einlaß im Stoßfänger, ein Lamellenkühler, dessen Elemente aus wabenförmigen Metall bestehen. Die seitlichen Lufteinlässe bestehen aus einem bügelförmigen Metallelement. Diese befinden sich vor der Tür und beeinflussen die Kühlung des Motors wie auch den Luftzustrom in den Passagierraum.
Ein Glasdach, das mit filigranen Aluminiumelementen abgestützt wird, zieht sich über die komplette Dachlänge und läuft in einem Heckspoiler aus, der die dritte Bremsleuchte in LED-Technik aufnimmt. Vier rechteckige Auspuffrohre und der nach oben gezogene, dunkel abgesetzte Unterboden lassen sportliches Flair entstehen. Innen sorgen Rundinstrumente, ein Lenkrad mit Lederbezug und eine aluminiumfarbige Konsole, die sich durch das ganze Fahrzeug zieht für sportliche Optik. Zu den an der Studie vorgestellten technischen Neuheiten gehört auch eine komplett neue Plattform, auf der künftige Oberklassemodelle von Land Rover basieren sollen. Auf dieser modernen und voll integrierten Plattform - einer Eigenentwicklung von Land Rover - wird das vom Range Stormer inspirierte Serienmodell aufbauen. Eine weitere bedeutende Neuheit ist Terrain Response. Diese einfach zu bedienende technische Innovation gewährleistet durch Optimierung der kompletten Fahrzeugabstimmung - inklusive Fahrwerk, Antrieb, Gasannahme und Traktionskontrolle - sowohl auf der Straße als auch im Gelände die bestmöglichen Fahreigenschaften. Der Fahrer braucht lediglich aus den sechs vorhandenen Terraine Response Modi - von 'dynamisch' für Autobahnfahrt, bis 'tiefe Rinnen' für extremes Gelände - den passenden auswählen. Den Rest erledigt das Fahrzeug.
(Text: Rainer Roßbach ) |
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