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Crossfire SRT-6: Vom Rennsport inspiriert. Für die Straße zugelassen.
04.06.2004
SRT steht für Street and Racing Technology. Gegründet bei der North American International Auto Show in Detroit 2002, vereint die SRT Organisation die Motorsport-Erfahrung der Chrysler Group, das Dodge Viper-Entwicklungsteam und seine Mopar Performance Parts Ingenieure unter einem Dach. Bislang waren die sportlichen SRT-Modelle der Chrysler Group nur in den USA zu bekommen. Mit dem Chrysler Crossfire SRT-6 fällt nun der Startschuss für den Verkauf von SRT-Fahrzeugen außerhalb Nordamerikas Der neue Crossfire SRT-6 fügt sich in die Reihe anderer legendärer SRT-Modelle ein. Headliner ist der 506 PS (372 kW) starke Dodge Viper SRT-10 - der amerikanische Sportwagen schlechthin, der später in diesem Jahr auf die europäischen Märkte kommt.
Herzstück des heckgetriebenen SRT-6 ist ein handgefertigter, 330 PS (243 kW) starker 3,2 Liter-Kompressormotor mit einem maximalen Drehmoment von 420 Nm, der den Zweisitzer in nur gut fünf Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt. Der von einem spiralförmigen Kompressor über einen Ladeluft-Wasserkühler und 18 Ventile beatmete V6 Motor liefert 90 Prozent seines maximalen Drehmoments innerhalb eines Drehzahlbereichs von 2.300 bis 6.200 U/min. Trotz 320 km/h-Tacho wird die Höchstgeschwindigkeit bei 255 km/h elektronisch abgeriegelt. Die eingebaute Fünfgang-Automatik mit elektronischer, adaptiver Steuerung und manueller AutoStick Wahlmöglichkeit ist an die hohe Leistung und an das zusätzliche Drehmoment vor allem im unteren Drehzahlbereich angepasst. Akustisch macht sich das Kompressor-Aggregat mit einem tieferen, leistungsbetonenden Auspuffsound bemerkbar. Vorne sind die Räder einzeln mit doppelten Dreiecks-Querlenkern, Schraubenfedern und Gasdruck-Stoßdämpfern aufgehängt, hinten mit einer Fünflenker-Achse, Schraubenfedern und Gasdruck-Stoßdämpfern. Ziel der Fahrwerksabstimmung war eine sportlichere, stabilere Straßenlage mit weniger Untersteuerneigung als in der Basisversion. Dafür erhöhten die Ingenieure deutlich die Federraten, wobei SRT-6 Coupé und Roadster unterschiedlich abgestimmt wurden, um dem jeweils unterschiedlichen Charakter Rechnung zu tragen. Die Federraten beim Coupé betragen 79 Newton pro Millimeter vorn und 84 Newton pro Millimeter hinten, beim Roadster 76 Newton pro Millimeter vorn und 79 Newton pro Millimeter hinten. Eine sportlich abgestimmte Dämpfung und Michelin Pilot Sport Ultra-High Performance Reifen mit den Dimensionen 225/40 ZR18 (vorn) und 255/35 ZR19 (hinten) wirken sich ebenfalls positiv auf die Straßenlage aus. Nicht zuletzt wurde auch das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) dem sportlichen Handling angepaßt
Um kurze Bremswege und Extrembelastungen ohne Bremsfading zu ermöglichen setzen die SRT Ingenieure innenbelüftete Bremsscheiben (330 x 32 mm vorn; 300 x 22 mm hinten) mit Doppelkolben-Bremssätteln (44/44 mm vorn; 42/42 mm hinten) auf allen vier Rädern ein. Sie verzögern den Zweisitzer von 96 Kilometer pro Stunde zum Stillstand in rund 35 Metern. Aussen trägt der Chrysler Crossfire SRT-6 einen fest installierten Heckspoiler, der bei hohen Geschwindigkeiten für weniger Auftrieb und eine bessere aerodynamische Balance sorgt. Ein integrierter Frontspoiler sorgt ebenfalls für weniger Auftrieb sowie eine bessere Fahrzeug-Balance und verbessert außerdem die Anströmung des Kühlers. Leichte 15 Speichen-SRT-Aluminiumgussräder (18 Zoll vorn, 19 Zoll hinten) unterstreichen das sportliche Erscheinungsbild. Innen bieten die Sportsitze des Chrysler Crossfire SRT-6, bei denen das ,SRT-6' Emblem in die Kopfstützen gestickt ist, den Passagieren optimalen Halt. Bezogen mit Nappa Pearl Leder sowie mit Veloursleder-Einsätzen und -Seitenpolstern, ist auch die Sitzoberfläche auf besseren "Grip" ausgelegt.
(Text: Rainer Roßbach )
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