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VW concept C: Cabrio mit innovativem Klappdach
11.05.2004
Schon auf dem 74. Genfer Automobilsalon im März 2004 gab sich die Cabriolet-Studie concept C seriennah. C steht für Cabriolet und Coupé: Das faltbare Stahldach verwandelt den viersitzigen Volkswagen binnen Sekunden vom Coupé in ein Cabriolet oder umgekehrt. In das Dach wurde zudem ein Glasschiebedach integriert. werden. Diese Studie hat beim Publikum große Wirkung hinterlassen. Deshalb soll eine auf dieser Studie basierende Serienversion im Werk "Volkswagen Autoeuropa - Automóveis Lda." in Portugal produziert werden. Dieser offene VW wird zwischen Golf und Passat positioniert und ist voraussichtlich im ersten Quartal des Jahres 2006 auf dem Markt. Die Frontpartie der Studie gibt einen konkreten Ausblick auf das neue Design künftiger Fahrzeuge aus Wolfsburg. Vorne formen der aus Aluminium gefertigte Grill sowie neu geformte Rundscheinwerfer ein neues Gesicht, das jedoch die Elemente des aktuellen "Happy Face" integriert. Scheinwerferposition und Kühlergrill beeinflussen die Modulation der concept C-Motorhaube. Das V-förmige Thema des Grills setzt sich als breite Vertiefung in der Haube fort. An den Rändern dieses V steigen die Seiten leicht gewölbt auf, um eindeutig konturierte Kotflügel- und Radhauspartien zu formen. Analog zur Motorhaube steigen auch in der Heckpartie die Kotflügel über den Radhäusern sanft gewölbt an. Die aerodynamische Abrisskante der Kofferraumhaube (mit bis zu 400 Litern Stauraum darunter) liegt dynamisch eingebettet zwischen den Kotflügeln. Die Silhouette wird durch die nach hinten ansteigende Keilform geprägt. Die Fugen der seitlich herumgezogenen und bis in die Kotflügel reichenden Motor- und Kofferraumhaube setzen einen kräftigen Design-Akzent. Die Trennlinie zwischen Motorhaube und vorderen Kotflügeln geht nahtlos als Linie in die Unterkante der Seitenfenster über. Die hintere dieser sogenannten Deckelfugen setzt als Kontrapunkt den Bogen der Seitenscheiben in einer dynamischen Gegenbewegung fort.
Durch das Zusammenspiel dieser Formen entsteht bei geschlossenem Dach eine elegante Coupé-Linienführung. Der Windschutzscheibenrahmen ragt nicht zu weit in den Innenraum eine Lösung die ungestörten Genuß beim Offenfahren garantieren soll. Die großzügigen Karosseriedimensionen wirken sich positiv auf die Platzverhältnisse im mit Leder und Holz veredelten Innenraum aus. Der concept C bietet nicht nur vorne, sondern auch im Fond reichlich Platz. Bemerkenswert ist die Art und Weise, wie das fünfteilige Dachsystem versenkt wird. Sobald der Entriegelungsmechanismus betätigt wird, fährt zuerst das Schiebedach nach hinten. Nahezu gleichzeitig hebt sich der Heckbereich des Daches (C-Säule inklusive Heckscheibe) und gleitet nach vorne. Das vordere Glasdach befindet sich dann unter dem Heckbereich des Daches und bildet mit ihm ein kompaktes "Sandwich". Jetzt klappt die Kofferraumhaube mit der angekoppelten Hutablage mittels Hydrauliksteuerung nach hinten. Die Dachholme lösen sich vom Windschutzscheibenrahmen und schwenken mit der "Sandwicheinheit" zurück. Die Dachholme legen sich in die seitlichen Hohlräume, die anschließend durch Klappen verdeckt werden, neben den hinteren Seitenscheiben. Aus dem Coupé ist ein Cabriolet geworden. Beim Antrieb wird an einen 110 kW / 150 PS starken FSI-Motor gedacht.
(Text: Rainer Roßbach )
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