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Oldtimer-Grand-Prix 2004: Geschichte und Geschichten am Nürburgring
25.06.2004
Vom 7. bis zum 8. August 2004 ertönt rund um die Nürburg wieder das Grollen großvolumiger, amerikanischer V8-Motoren der Orwell SuperSports Cup kommt zurück in die Eifel. Über 800 PS starke McLaren, Lola und March aus der populären amerikanischen CanAm-Serie der 60er und 70er Jahre sowie Zweiliter-Sportprototypen aus den Baujahren bis 1976 sorgen für einen der spektakulären Höhepunkte bei der wohl bedeutendsten Veranstaltung des historischen Motorsports in Deutschland. Aber es lohnt sich, schon Freitags anzureisen: Ein Feld von rund 120 GTs und Tourenwagen geht an den Start der "Nürburgring 400". Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2000 wird der Historic Marathon wieder auf der 20,8 Kilometer langen Nordschleife ausgetragen, während auf dem Grand Prix-Kurs die Trainingsläufe für die Rennen am Samstag und Sonntag stattfinden. Glänzend besetzt ist auch das Feld der FORCE-GP-Serie, die mit einem Großaufgebot originaler Formel 1-Autos aus den 60er und 70er Jahren aufwartet. Erinnerungen an Fahrergrößen wie Jack Brabham, Jackie Stewart, Emerson Fittipaldi oder James Hunt werden wach. Neben dem Sound des erfolgreichsten GP-Motors aller Zeiten, des Ford Cosworth V8, kann man auch den V12-Klang von BRM und Ferrari hören. Lotus 72, BRM P 160, March 711 und Surtees TS 9 werden sich wieder eindrucksvolle Duelle in der Eifel liefern. Genauso faszinierend ist das Feld der Historic Grand Prix-Cars bis 1960. Ferrari Dino, Maserati 250F, ERA, Bugatti und Cooper feiern die Ära von Fangio, Ascari, Mike Hawthorn und Stirling Moss.
Viele andere Programmpunkte sorgen daür, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile entsteht: Autos aus der legendären Deutschen Rennsport-Meisterschaft der 70er Jahre, Historische Tourenwagen aus den Sechziger Jahren sowie historische GTs, aber auch Formel-Renner und Rennsportwagen sorgen für viel Spannung und Abwechslung. Nicht zuletzt ist die Shell Historic Ferrari-Maserati-Challenge ein zusätzliches Highlight. Alle Fahrzeuge, die im Zeichen von Cavallino Rampante oder Tridente bis in die 70er Jahre bei Rennen angetreten sind, dürfen an der Historic Challenge teilnehmen. So umspannt die Serie Rennwagen und GT aus fünf Jahrzehnten Motorsportgeschichte und feiert ein Fest in Rot.
(Text: Rainer Roßbach)
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