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Aktualisiert am 31.12.2011
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Subaru R1e: Kleiner Stromer

22.12.2004

Subaru R1e
Der Lufteinlass mit dem Tragflächenmotiv gibt dem Subaru R1e ein unverwechselbares Gesicht

Das Subaru Design Team unter der Leitung von Andreas Zapatinas hat in den letzten zwei Jahren verschiedene Studien entwickelt, die der japanischen Marke ein neues Markenimage und ein klareres Erscheinungsbild geben sollen. Ein großes Reisecoupe, der B11S, und der attraktive Roadster B9S waren die ersten Fahrzeuge, die die neue Handschrift zeigten. Während diese Studien ein hochpreisiges Marktsegment reflektieren, spielt bei Subaru traditionell auch der Kleinwagensektor eine bedeutende wirtschaftliche Rolle.

Grund genug, die neue Formensprache auch einem Kleinwagen anzupassen. Der Subaru R1e ist mit einem minimalistischen und glatten Design versehen, das recht attraktiv geraten ist. Der Lufteinlass mit Tragflächenmotiv ist das prägende Motiv. Glatte Flächen sowie eine stark geneigte Frontscheibe führen den Schwung der Silhouette zum steil abfallenden Heck. Ausgestellte Radhäuser, eine stark akzentuierte Blechfalte über dem hinteren Radlauf sowie die Fenstergrafik in Form eines Tragflächenprofils geben dem R1e ein dynamisches Profil. Eine kleine Heckscheibe und Rückleuchten im Stil des Alfa Romeo 147 zitieren ein sportliches Vorbild.

Subaru R1e
Von hinten sieht der Subaru R1e wie der kleine Bruder des Alfa 147 aus

Im Gegensatz zur Karosserieform gibt sich die Technik besonders vernünftig. Die kleine Subaru-Studie ist ein elektrisch angetriebenes, umweltfreundliches Fahrzeug mit Hochleistungsbatterie und moderner Leistungssteuerungstechnologie.

Angesichts des drohenden städtischen Verkehrsinfarkts soll der R1e ein ideales Transportmittel für Stadtbewohner sein, die Minimalismus schätzen. Das so genannte "2 + 2 Packaging" wendet sich an Singles und Paare, die in der Stadt leben. Dank kompakter Abmessungen ist das Auto leicht zu manövrieren und zu parken; nicht unwichtige Aspekte für den Stadtverkehr.

Angetrieben wird der Subaru R1e von einem kompakten Elektromotor, der ein geringes Gewicht hat und eine Leistung von 60 kW entwickelt. Die verwendete Mangan-Lithium-Ionen-Batterie weist eine sehr hoher Energiedichte auf. Das Speichermedium wurde zusammen mit NEC Lamilion Energy Ltd. (NLE) entwickelt. Dieses Joint Venture von NEC und Subaru arbeitet zurzeit an Hochleistungs-Sekundärbatterien, deren Leistungswerte die Nickel-Wasserstoff-Batterien deutlich übertreffen sollen. Die verwendete Systemtechnik kombiniert Zellstrukturen so, dass eine höhere Energiedichte entsteht und gleichzeitig eine höhere Leistungsdichte. Ziel ist eine verbesserte Lade-Entlade-Kapazität, eine höhere Betriebslebensdauer und die Optimierung des Ladevorgangs. Die Ladung der Batterie erfolgt aus dem normalen Stromnetz. Wenn der R1e etwa so viel wie ein durchschnittliches Kompaktfahrzeug benutzt wird, muss er nur 3 Stunden lang aufgeladen werden, um ausreichend Strom für eine ganze Woche zu haben.

Der R1e hat, analog zu einem Automatikfahrzeug zwei Pedale: Gaspedal und Bremspedal. Neben den herkömmlichen Schaltstufen P-R-N-D hat der R1e noch eine Stufe B, womit eine verbesserte Motorbremswirkung ausgelöst werden kann. Die Positionen B und D steuern je nach Betriebszustand die Energierückgewinnnungsrate. Eine elektrische Servolenkung und eine "Kriechfunktion", die das Fahrzeug, ohne das Fahrpedal zu betätigen, ganz langsam vorwärts rollen lässt, sind speziell für den Stadtverkehr optimierte Funktionen.

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Subaru )

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