Prova Logo
 
Inhalt
Magazin
Neues aus der Industrie
Neue Bücher
Nissan PIVO3
Audi R8 LMS ultra
Mercedes 190 E Evo II
Ford GT90
Renault 5
Alpine A 106
BMW i3 Concept
Land Rover DC100 Sport
Cadillac Ciel
e-Opel
Citroën Tubik
smart fortwo electric drive
Lister Monzanapolis
Chevrolet Miray Concept
Hispano Suiza Xenia
Fahrberichte
Lancia Thema
Mercedes Benz B 200
Fiat Freemont
Lexus CT200h
Ford Galaxy Titanium
Kultur : Unterwegs
Art und Cars bei Mercedes
Porsche Sonderausstellung
Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Peugeot 307 CC: Designstudie für den Alltag

29.04.2004

Peugeot 307 CC
Die dynamische Linie des 307 CC kann formal überzeugen. Die Funktionalität muß der schönen Linie aber Tribut zollen

Auf dem Genfer Salon 2003 präsentierte Peugeot den 307 CC. Elegant gezeichnet und mit einem versenkbaren Metalldach versehen, interpretierte das Cabrio-Coupé den avantgardistischen Ansatz des 402 Eclipse von 1937 in einer neuen und zeitgemäßen Weise. Die Designstudie hat mittlerweile fast unverändert den Sprung in die Serienfertigung geschafft. Im Vergleich zu seinen bürgerlichen Brüdern fällt der offene 307 durch eine sehr flache Frontscheibe und ein hoch aufragendes Heck auf. Dies ist notwendig, um die beweglichen Blechteile des Dachs unterbringen zu können. Um die komplexe Mechanik zu verstauen, mußte zudem der hintere Teil der Karosserie um 14 Zentimeter verlängert werden.

Die Frontscheibe reicht weit über die Köpfe der Passagiere. In Verbindung mit der tiefliegenden Sitzposition auf dem vorderen Gestühl ergibt sich so ein windberuhigter Raum. Zusammen mit der hohen Schulterlinie und dem voluminösen Heck stellt sich ein Gefühl von Geborgenheit ein. Dieses subjektive Wohlbefinden läßt die objektiv eingeschränkte Übersichtlichkeit nach vorne und nach hinten in einem milderen Licht erscheinen.

Peugeot 307 CC
Ein Knopfdruck genügt: In 25 Sekunden faltet sich das Dach im Kofferraum zusammen

Innen präsentierte die von uns gefahrene Version "CC Sport" gelochte Aluminiumpedale und eine Fußstütze im gleichen Material, weiß unterlegte Rundinstrumente sowie Applikationen in Metalloptik. Das Interieur ist recht gelungen, nur der wie ein Fremdkörper auf der Armaturentafel thronende Bildschirm für Bordcomputer und Navigation stört ein wenig die Harmonie.

Das Platzangebot ist für zwei Personen mehr als ausreichend. Die Sitze bieten einen hervorragendem Seitenhalt und Langstrecken-Qualitäten. Die hinteren Plätze reichen aber nur dann für zwei weitere Passagiere, wenn vorne relativ kleine Leute sitzen. Sonst wird der Fußraum knapp. Bei geschlossenem Dach verfügt der Kofferaum des Peugeot über reisetaugliche 417 Liter, die beim Offenfahren auf 232 Liter zusammenschrumpfen.

Völlig problemlos gestaltet sich die Verwandlung des Coupés in ein Cabrio. Der Fahrer muss lediglich den hinter der Handbremse liegenden Hebel betätigen: Der Kofferraumdeckel öffnet sich dann entgegen der normalen Richtung nach hinten, das Stahldach fährt zurück, die Heckscheibe aus Glas klappt darunter und innerhalb von 25 Sekunden verschwindet die Konstruktion im Kofferraum. Das Öffnen funktioniert allerdings nur, wenn im Gepäckraum vorher eine Schutzrollo geöffnet wurde. Damit soll die Beschädigung des Ladeguts vermieden werden.

Peugeot 307 CC
Hochwertige Materialien und ein präzises Design bestimmen den Innenraum. Schade, das der Monitor für die Navigation wie ein Fremdkörper auf der Armaturentafel sitzt

Für den offenen Peugeot stehen zwei Zweiliter-Benzinmotoren zur Verfügung. Die Einstiegsvariante mobilisiert 136 PS. Die Spitzenmotorisierung leistet 177 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 202 Nm bei 4750 U/min. Damit spurtet der 307 CC in 9,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 225 km/h. Da das Cabriolet 1870 kg wiegt muss für die Realisierung dieser Beschleunigungswerte fleißig geschaltet werden: Mit dem präzise geführten Fünfgang-Getriebe ist das kein Problem. Da der CC von der Fahrwerksabstimmung aber eher komfortabel ausgelegt ist, scheint ein flüssiges und unaufgeregtes Dahingleiten die angemessenere Fortbewegungsweise zu sein. Denn jede unangebrachte Hektik löst sich nach einiger Zeit in einem entspannten Cruisen auf. So lassen sich auch Verbrauchswerte um die 8,5 Liter je 100 Km realisieren.

Die Ausstattung ist weitgehend komplett: ABS, Doppel- und Seitenairbags, ESP und ASR, Nebelscheinwerfer, CD-Radio, Klimaautomatik, vierfach Fensterheber, Sportsitze und ein Lederlenkrad sind serienmäßig. Wer mehr möchte, kann noch zwischen mehreren Zusatzpaketen wählen, angefangen bei zwei Leder-Paketen über mehrere Telematik-Pakete bis hin zu einem Winterpaket. Im Topmodell mit 177 PS werden darüber hinaus eine Sitzpolsterung in Stoff/Leder-Kombination, 17-Zoll Felgen, ein CD-Wechsler, eine Einparkhilfe und verstärkte vordere Scheibenbremsen aufpreisfrei eingebaut. Zu haben ist der 307 CC ab 24 500 Euro.

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Peugeot)

Verwandte Themen:

Pfeil  Peugeot 307 SW: Innovatives Fahrzeugkonzept - 2004

Pfeil  Peugeot 407: Frischer Franzose - 2003

Zurück zur Startseite

Prova Gesamtarchiv
Archivsuche
ausführen Hilfe
Termine
Impressum / Kontakt
 Anzeigen
Anzeige Porsche 804-Buch
Anzeige Porsche 908-Buch
Anzeige Porsche 917-Buch
Suchen nach:
In Partnerschaft mit Amazon.de