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Aktualisiert am 31.12.2011
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Infiniti Kuraza: Stil für Sechs

21.04.2005

Infiniti Kuraza
Die Schwünge in der Silhouette des Kuraza beziehen sich auf die traditionelle japanische Kalligrafie

Die SUV-Studie "Kuraza" von Nissans Luxustochter Infiniti basiert auf dem einfachen Gedanken, den Passagieren in der zweiten und dritten Reihe genauso viel Komfort und Raum zu bieten, wie denen auf den beiden vorderen Plätzen. Das betont luxuriöse Fahrzeug bietet deshalb ebenso viele Türen wie Sitze an. Ein drittes Paar Türen erlaubt den direkten Zugang zur dritten Sitzreihe. Durch den Verzicht auf die C-Säule und "Schmetterlings-Türen" wie im Mazda RX-8 gelang es, trotz einer kleinen Öffnungsfläche einen sehr bequemen Zustieg zu den sportlich konturierten und mit integrierten Gurten versehenen Einzelstühlen der hinteren Reihen zu schaffen.

Um genügend Kopffreiheit zu erhalten, steigt die Dachlinie m hinteren Bereich der Studie wellenförmig an. Große Fensterflächen, die umlaufende Heckscheibe sowie ein dreiteiliges Glasdach gewähren allen Insassen einen Panoramablick. Die Mittelkonsole zieht sich wie ein Rückgrat über die gesamte Länge des Fahrgastraumes und bietet jedem Mitreisenden einen eigenen, persönlichen Raum. Auf Höhe der zweiten und dritten Reihe ist sie zum Teil absenkbar, um bei Bedarf den ungehinderten Zugang zur jeweils gegenüberliegenden Seite zu ermöglichen.

Infiniti Kuraza
Genaue Materialauswahl, präzise Verarbeitung und sorgfältige Abstimmung der Farben im Innenraum basieren auf der reichen japanischen Handwerkstradition

Im gesamten Innenraum herrschen Holz, Aluminium und helles Leder vor: Der Kuraza verkörpert Luxus in japanischer Tradition. Die metallenen Oberflächen schimmern in einem warmen Palladium-Gilt-Finish und die Form der Sitze orientiert sich an traditionellen japanischen Design-Elementen. Die Rückenlehnen sind - wie ein Kimono - mehrschichtig angelegt und sorgsam arrangiert. Die Materialkombination aus Leder für den äußeren Bereich, unterlegt mit eleganter Rohseide, orientiert sich an so genannten "Uramasari"-Kleidern, bei denen die unteren Schichten eleganter und feiner gearbeitet sind als die äußeren Lagen.

Auch der 16x16 Zoll große, vertikal ausgeformte Info-Monitor interpretiert traditionelle japanische Kunst in zeitgemäßer Weise. Wie auf traditionellen Rollbildern sind auch auf dem speziell ausgestatteten Monitor Bilder aus der Natur und den verschiedenen Jahreszeiten zu sehen. Damit soll das Infotainment-System eine emotionale Dimension erhalten. Die Instrumententafel ist sowohl mit analogen wie digitalen Anzeigen bestückt. Die Uramasari-Philosophie liegt auch kostbarem japanischen Schmuck zugrunde, bei dem sich hinter einem unprätentiösen Äußeren edle Formen verbergen. Die Analog-Uhr mag als Beispiel für diese Liebe des japanischen Designs zum Detail gelten: Auf ihrer Vorderseite findet sich eine äußerst subtile, feine Gravur traditionellen Stils.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Beleuchtung. Sowohl die automatisch ein- und ausfahrenden Einstiegsleisten als auch die Haltegriffe und Armlehnen sind zur Förderung eines allgemeinen Wohlgefühls mit einer dezenten LED-Beleuchtung in weichem Lila-Ton unterlegt. Der Farbton ist mit Akribie auf die Farben des Innen- und Außendesign abgestimmt. Besonders handwerklich und hochwertig wirkt der gestreifte Bodenbelag aus Aluminium mit Holzeinlegearbeiten. In der traditionellen "Chijimi"-Technik zugeschnitten, die die Schönheit der Holzmaserung betont, nimmt die Farbigkeit des Holzes die tiefen Lilatöne der Außenlackierung auf.

Infiniti Kuraza
Traditionelle Formen und zeitgenössische Technik vereinen sich im Cockpit zu einem edlen Ensemble

Außen zieht sich von der Motorhaube bis zum Heck eine dynamische Linie, die das Licht auffängt und reflektiert. Die Silhouette thematisiert mit Ihren dynamischen Schwüngen den Duktus japanischer Tuschezeichnungen. Auch das tiefe Violett des dreischichtigen Perlmuttlacks und die speziell entwickelten Metallic-Pigmente greifen die ästhetische Wirkung fernöstlicher Malerei auf.

Um die Dachlinie zieht sich eine breite Leiste aus gebürstetem Aluminium, die den Manufaktur-Charakter des Luxus-SUV unterstreichen soll. Auch der typische Grill im Doppelbogendesign und die seitlich angebrachte, an Kutscherlampen erinnernde Kombination aus Spiegel und Spotlight, unterstreichen den Eindruck einer handwerklichen Sonderanfertigung. Dazu passen die fein gearbeiteten Türgriffe und speziell gefräste Alu-Einstiegsleisten mit Intarsienarbeiten aus dunklem Holz. Sie fahren zur Erleichterung des Ein- und Ausstiegs beim Öffnen der Türen automatisch von der Unterseite des Wagens nach oben.

Die 23 Zoll großen Felgen sind aus gegossenem Aluminium gefertigt und mit eigens angefertigten Dunlop-Reifen der Dimension 305/45 R23 bestückt. Dezent lila getönte LED-Scheinwerfer und -Schlussleuchten mit anodisierter Oberfläche sorgen für Licht.

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Infiniti )

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