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Opel Astra OPC: 240 PS und über 240 km/h Spitze
08.02.2005
Mit dem neuen Opel Astra OPC debütiert auf dem Automobilsalon in Genf die Serienversion der Studie Astra High Performance Concept, die im letzten Jahr in Paris vorgestellt wurde. Das neue OPC-Modell basiert auf dem Astra GTC. Mit seinem 176 kW/240 PS starken 2,0-Liter-Turbobenzinmotor gehört der Astra zu den stärksten kompakten Fronttrieblern auf dem Markt. Das Triebwerk entwickelt ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern, den Sprint von Null auf Tempo 100 bewältigt der mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstete Opel in deutlich unter sieben Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt über 240 km/h. Das Triebwerk basiert auf dem 200 PS starken 2,0-Liter-Turbobenziner mit einem maximalen Drehmoment von 262 Nm. Das Plus an Power wurde unter anderem durch Optimierungen auf der Einlass- und Auslass-Seite, Einsatz von hochwertigen Motorkomponenten sowie durch eine Weiterentwicklung der Einspritzanlage und des Turboladers erreicht. Das IDSPlus-Fahrwerk (Interaktives Dynamisches FahrSystem) mit elektronischer Dämpferkontrolle (CDC - Continuous Damping Control) und Vernetzung aller Fahrdynamikregelungen wurde gegenüber den anderen Astra-Modellen agiler und sportlicher ausgelegt. Serienmäßig steht der Astra OPC auf speziellen 18-Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifen der Dimension 225/45 R 18, optional sind 19-Zoll-Räder (235/35 R 19) im Design der Paris-Studie verfügbar. Die in OPC-Blau lackierten Bremssättel betonen die verstärkte Bremsanlage optisch (Scheiben vorne, innenbelüftet: 321 mm / Scheiben hinten: 278 mm). An der Karosserie wird die Sportlichkeit durch einen deutlich breiter und tiefer gezogenen Lufteinlass, einen Wabengitter-Grill sowie einen Stoßfänger mit einer deutlich akzentuierten Spoilerlippe und integrierten Nebelscheinwerfern in den stark ausmodellierten seitlichen Öffnungen unterstrichen. Das Heck des Astra OPC dominiert ein Dachspoiler, zwei seitliche Öffnungen mit Gitterstruktur und das zentral angeordnete, trapezförmige Auspuffendrohr.
Innen gibt es Recaro-Sitze, die wahlweise in einer zweifarbigen Voll- oder Teillederausführung erhältlich sind. Die Sitzflächen sind ardenblau oder silberfarben, die Sitzwangen und Kopfstützen in schwarzem Charcoal ausgeführt. Weitere Interieur-Details sind ein neu gestalteter Leder-Schaltknauf, mit Chromringen eingefasste Instrumente mit blauen Zeigern und neuer Grafik auf schwarzem Hintergrund sowie Einstiegsleisten aus Edelstahl - alle jeweils mit dem neu gestalteten OPC-Logo versehen. Die Dekors an der Armaturentafel und in den Türen können in Ardenblau, Schwarz oder Silber geordert werden. Entwickelt wurde der Astra OPC von den Ingenieuren des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ) in Rüsselsheim in enger Zusammenarbeit mit dem OPC-Team (Opel Performance Center). Der sportliche Astra startet im Herbst in den Markt.
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