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Merury Meta One: Diesel-Hybrid
26.02.2005
Der Mercury Meta One ist eine Fahrzeugstudie, die mit neuen Sicherheitstechnologien, Elektronik und dem ersten PZEV-Dieselhybrid-Motor aufwartet. Für 2007 plant Mercury die Fertigung eines ähnlichen Serien-Mehrzweckfahrzeugs. Der Meta One erkundet die Anwendbarkeit der Mercury Design-Matrix auf Mehrzweckfahrzeuge und zeigt, in welche Richtung ein solches Produkt gehen könnte. Während die Gestaltung des SUV die ldeen des aktuellen Mariner und der Limousine Montego weiterentwickelt, ist der Antrieb ungewöhnlich. Als erster Dieselhybrid der Welt entspricht der Motor der kalifornischen PZEV-(Partial Zero Emission Vehicle)Abgasnorm und zeigt, dass Dieselmotoren den strengsten Abgasnormen gerecht werden können, wenn sie mit modernen Hybrid- und Nachbereitungstechnologien ausgestattet werden. Er wartet nicht nur mit einem sehr guten Drehmoment von 584 Nm auf, sondern ist auch 97 Prozent sauberer als es die US-amerikanische EPA Tier I Abgasnorm für Stickoxide verlangt. Der Hybridantrieb ist modular aufgebaut und besteht aus einem V6-Diesel mit zwei Turboladern und einem Elektromotor, die zusammen so viel Drehmoment erzeugen wie ein großer V10-Benziner. Zusammen mit einem hochentwickelten Abgasnachbereitungssystem bietet dieses Aggregat Leistung und Sauberkeit bei deutlich geringerem Verbrauch. Der Hybridmotor wurde außerdem für den Konsum von Dieselkraftstoff aus erneuerbaren Energieträgern (Bio-Diesel) hin optimiert, was sich auf den Ausstoß von Kohlenmonoxid positiv auswirkt. Der Bio-Diesel kann mit herkömmlichem Diesel verschnitten werden, so dass auf die gesamte Nutzungsdauer betrachtet ebenfalls eine entsprechende Verringerung der Treibhausgasemissionen erreicht werden kann. Da der Kraftstoff aus Futterpflanzen hergestellt wird, die während ihres Wachstums CO2 aufnehmen, schließt dieser Treibstoff sozusagen den CO2-Kreis, denn die CO2-Emissionen des Fahrzeugs werden durch die CO2-negative Herstellung des Treibstoffs zumindest teilweise aufgewogen.
Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt ist die Erforschung und Anwendung aktiver Sicherheitsmaßnahmen. Ähnlich wie bei Citroën gibt es im Meta One ein Spurwechsel-Warnsystem (Lane Departure Warning). Dieses mechanisch-optische System, das Spurmarkierungen sowie die seitliche Position des Fahrzeugs auf der Straße erkennt, kann den Fahrer visuell, akustisch und/oder haptisch (durch Vibration) warnen, wenn das Fahrzeug von einer erkennbaren Spur abweicht, ohne dass entsprechend der Blinker eingeschaltet wird. Eine Spurabweichung nach rechts löst eine Vibration auf der rechten Seite des Fahrersitzes aus, eine Linksabweichung auf der linken. Ford hat gemeinsam mit Volvo das Aufprallminderungssystem durch Bremsen (CMbB-System) entwickelt, mit dem die Schwere von Kollisionen vermindert werden kann. Sensoren analysieren die Wahrscheinlichkeit einer unmittelbaren Frontalkollision. Wenn der Fahrer auf eine Situation nicht reagiert, die laut System zu einer unvermeidlichen Kollision führt, bremst das System das Fahrzeug ab. Dadurch werden Aufprallgeschwindigkeit und -energie bedeutend verringert. Reagiert der Fahrer mit einer Vollbremsung, leitet das CMbB schnell eine ABS-unterstützte Bremsung ein. Für das System ist allerdings der Fahrer die letztendliche Kontrollinstanz: Es greift nicht in vom Fahrer eingeleitete Ausweichmanöver ein. Das System funktioniert bei hohen und niedrigen Geschwindigkeiten. Das CMbB von Ford nimmt anhand eines Kamera- und Radarsystems andere auf der Straße entgegenkommende Fahrzeuge wahr. Ein Bordcomputer berechnet aufgrund der Position, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung der anderen Fahrzeuge die Unvermeidbarkeit einer Kollision. Aufgrund seiner Kollisionsprognose und der Absicht des Fahrers warnt das CMbB-System den Fahrer und bietet wo nötig Bremskraftverstärkung. In Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und den Straßenverhältnissen kann das automatische Bremssystem die Fahrzeuggeschwindigkeit vor der Kollision um acht km/h oder mehr verringern. Das Radar- und Kamerasystem wird weiterentwickelt, um zu gewährleisten, dass das System auch bei schwerem Regen, Nebel oder anderen widrigen Verkehrsverhältnissen zuverlässig funktioniert.
Der Mercury integriert moderne Bordelektronik in eine werksinstallierte Benutzeroberfläche. Der Meta One verfügt ab Werk über ein Wireless-Portal, das eine Fülle von Informations- und Unterhaltungsdiensten verfügbar macht. Zudem kann der Meta One Unterhaltung im Streaming-Video-Format über das SIRIUS-Satellitennetz empfangen. SmartNav zeigt Verkehrsdaten und Fahrhinweise in Echtzeit während KeyDA die Funktionalitäten eines PDA bietet. Von den Sitzeinstellungen bis zu Kontaktlisten für den Notfall stehen dem Fahrer im Zündschlüssel alle Daten zur Verfügung, und mit Reconfigurable Displays Adapt kann der Fahrer die Größe und Anordnung von Instrumenten seinen Bedürfnissen und Vorlieben entsprechend konfigurieren.
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