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Aktualisiert am 31.12.2011
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Mille Miglia 2005: Klassiker-Treffen

02.06.2005

300 SLR
Wiedervereint: 50 Jahre nach seinem historischen Sieg steuerte Stirling Moss den Mercedes 300 SLR in Richtung Rom

Das Rennen ist Legende: Am 1. Mai 1955 fuhren Stirling Moss und Denis Jenkinson die 1600 Kilometer von Brescia nach Rom und zurück nach Brescia mit der unglaublichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 157,65 km/h. Niemals wurde im italienischen Langstreckenklassiker eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit erzielt. Anläßlich des 50-jährigen Jubiläums des Sieges stiegen Stirling Moss und der Mercedes-Benz 300 SLR, der diese bravouröse Leistung erst möglich machte, aus dem Motorsport-Olymp, um Wiedersehen mit den alten Konkurrenten zu feiern.

Die Geburtstagsfeier war so angesagt, das von den 780 Gästen, die sich einladen wollten, lediglich 375 ums Erscheinen gebeten wurden. Darunter natürlich viele Italiener: Ferrari, Maserati, Alfa Romeo und viele kleine Exoten-Marken wie Siata, Ermini sowie gänzlich unbekannte Namen wie Roselli Colli oder Gilco stellten das größte Kontingent der Gäste. Aber auch Frankreich gab Paradiesvögeln wie einem Autobleu 750 MM von 1954 Gelegenheit zur Teilnahme an der Party. Aus Deutschland fanden neben den Familienmitgliedern des 300 SLR, zu nennen wäre der 300 SL Prototyp von 1952 und ein 180D Ponton, auch Autos aus dem historischen Bestand von Audi in Form von zwei Wanderer W 25 den Weg nach Norditalien. BMW war wie üblich mit der ganzen Palette seiner erfolgreichen Mille Miglia-Fahrzeuge gekommen und hatte den stärksten Sympathieträger überhaupt im Aufgebot: Die kleine Isetta erntete überall den größten Beifall. Und Porsche konnte sich wie immer auf seine Sammler verlassen, die mit der üblich großen Anzahl an 550 RS und 356 erschienen waren.

Viele Engländer, ein Pegaso sowie ein wundervoller Scarab Sport aus den USA rundeten die Mille Miglia 2005 zu einem gelungenen Fest. Alte Bekannten und neue Gäste geben dem italienischen Straßenfest jedes Jahr neuen Charme und ein frisches Gesicht.

Bentley Isetta Ferrari
Schwermetall: Drei Bentleys warten auf ihren Einsatz
Doppelpfeil
Die Palette der Teilnehmer war wie immer breit: Osca, Isetta und Lancia
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Ferrari 166 Mille Miglia Coupé, 1948
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Porsche RS Siata 500 Sport Ferrari Vignale Spider
Porsche 550 RS, 1955
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Siata 500 Sport, 1946
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Ferrari 250 MM Vignale Spider, 1955
Doppelpfeil
 
Amilcar CGS3' Maserati 4CS Wanderer W 25
Amilcar CGS3, 1926
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Maserati 4CS 1100, 1934
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Wanderer W 25, 1936
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Nardi Danese Abnahme Ferrari Mondial 500
Nardi Danese 1500 Sport. 1947
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Die technische Abnahme der Teilnehmer erfolgte wie immer mit großer Akribie
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Ferrari Mondial 500, 1955
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AR 750 Competizione Cisitalia Roselli Colli
AR 750 Competizione, 1955
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Cisitalia 202 S MM. 1947
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Fiat Roselli Colli 1100, 1949
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Fiat 8V Alfa Porsche Ferrari Autobleu
Fiat 8V mit Werkskarosserie, 1952
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Alfa 1750. Porsche 550 RS und eine Ferrari Berlinetta auf dem Weg zur Piazza Vittoria
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Der Autobleu 750 MM aus dem Jahre 1954 wird von einer Renault 4CV-Maschine angetrieben
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Bandini Panhard' Gilco Berlinetta
Bandini 750 Sport Siluro 1953
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Panhard Dyna Sport von 1952
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Gilco Berlinetta aus dem Jahr 1952
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Siata 208 S Maserati A6 GCS Ferrari 750 Monza
Dieser schöne Siata 208 S wurde 1954 auf die Räder gestellt
Doppelpfeil
Ein Maserati Maserati A6 GCS von 1953
Doppelpfeil
Ferrari 750 Monza von 1954
Doppelpfeil
 
Mercedes 300 SL Prototyp Scarab Lotus 11
Der Mercedes 300 SL Prototyp von 1952 gewann im gleichen Jahr die Carrera Panamericana
Doppelpfeil
Schöner Sportwagen aus den USA: Der Scarab Sport von 1957
Doppelpfeil
Der kleine Lotus 11 nahm an der letzten historischen Mille 1957 teil
Doppelpfeil
 
BMW 328 MM Fiat 500 A' Bizzarini
Der Siegerwagen von 1940: BMW 328 MM
Doppelpfeil
Der kleine, skurille Fiat 500 A war zum erstenmal 1938 dabei
Doppelpfeil
Das hübsche Bizzarini 500 Coupé stammt von 1952
Doppelpfeil
 

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Rainer Roßbach )

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