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33. AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Ring frei!
05.07.2005
Auch der diesjährige Oldtimer-Grand-Prix, der vom Donnerstag, dem 11. August bis zum Sonntag dem 14. August auf dem Nürburgring stattfindet, bietet wieder Motorsport der Extraklasse. Die lückenlose Grand-Prix- und Formel-1-Geschichte von den Anfangsjahren des Großen Preises von Deutschland bis zum Ende der 70er Jahre ist dabei einer der Höhepunkte. Das Feld der Classic Grand Prix Masters mit historischen Formel-1-Autos von 1966 bis 1978 bietet die Gelegenheit, die ehemaligen Rennwagen von Jack Brabham, Graham Hill, Emerson Fittipaldi, Ronnie Peterson oder Jochen Mass wieder auf der Strecke zu erleben. Bei den historischen Grand-Prix-Wagen bis 1960 liefert sich der Maserati 250F, mit dem Juan Manuel Fangio 1957 auf dem Nürburgring für eine der Sternstunden des Grand-Prix-Sports sorgte, wieder Duelle mit Ferrari und den Formel-Rennern aus Großbritannien. Neu in diesem Jahr ist der Start der Grand-Prix-Wagen aus den Jahren von 1961 bis 1965. Damals starteten die Fahrzeuge mit 1,5 Liter-Motoren. Auch Porsche beteiligte sich an den Rennen und konnte mit Dan Gurney in Rouen den ersten Grand-Prix-Sieg feiern. Beim vom AvD ausgerichteten Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring belegte der Amerikaner trotz der schnellsten Trainingszeit nur den dritten Platz vor Jim Clark im Lotus 25-Climax (Gewinner: der spätere Weltmeister Graham Hill im BRM).
Aber auch die Freunde der zweisitzigen Rennwagen kommen auf ihre Kosten. Neben den SuperSports mit den CanAm-Rennwagen starten auch Sport-Prototypen aus der Marken-Weltmeisterschaft der sechziger und siebziger Jahre. Zum Starterfeld gehören zahlreiche Porsche-Rennwagen vom 906 Carrera 6 über den 910, den offenen 908/2 bis hin zum 908/3, mit dem vor 35 Jahren nach der Targa Florio auch der Marken-WM-Lauf auf dem Nürburgring gewonnen wurde. Dazu kommen Raritäten wie ein Alfa Romeo T33/2 "Daytona" (1968) oder der Ford F3L (1968) mit dem Cosworth-Formel-1-Motor sowie weitere Renner von der britischen Insel wie der Lola T70 MkIIIB-Chevrolet, der Lotus 23B-Ford und der Chevron B8-BMW. Aber auch die legendären Rennsportwagen der 50er Jahre, wie Maserati 300 S, Porsche 550 Spyder oder Jaguar C-Type nehmen die Strecke unter die Räder. Ein besonders attraktives Rennen ist der Historic Marathon 400, der zum 15. Mal ausgetragen wird. Schon am Freitag ermitteln Ford GT40, Porsche 904 GTS, Ford Mustang und viele andere historische Produktionsrennwagen der fünfziger und sechziger Jahre ihren Sieger auf der Nordschleife, während auf dem Grand-Prix-Kurs die Zeittrainings für die anderen Rennen ausgetragen werden. Das Programm des 33. AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2005 im Überblick FIA Lurani Trophy (Formel Junior)
(Text: Rainer Roßbach )
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