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Aktualisiert am 31.12.2011
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Citroën C-Airplay: Offen für alles

10.12.2005

Citroen C-AirPlay
Große Lichtöffnungen bringen den Fahrer näher an die Straße

Eine fließende Silhouette, einfache, durchgängige Linien und nüchtern wirkende Flanken prägen Citroëns Studie C-Airplay. Die betont runde Form der Schulterpartie steht für Agilität, während die weiße Lackierung des Kleinwagens Frische vermitteln soll. Citroën versucht mit diesem Concept-Car auszuloten, wie kreatürlich empfundene Freude an der Fortbewegung vermittelt werden kann, ohne gleich Hand an die Leistung des Motors zu legen. 110 PS sollen nach Auffassung der Entwickler reichen, um Spaß zu haben. Umweltbewusstsein demonstriert der C-AirPlay durch die Verwendung der "Stop & Start"-Automatik, die aktuell im C3 angeboten wird und die den Verbrauch im Stadtverkehr deutlich reduzieren kann.

Der besondere Effekt des Konzepts entsteht durch die kreative Nutzung der Luftströmung. Man kennt es vom Zweirad: Fahrtwind bei warmem Wetter bietet ein besonderes Vergnügen, auch wenn man nicht schnell unterwegs ist. Ähnlich funktioniert der C-AirPlay: Schon bei niedrigen Geschwindigkeiten wird Luft aktiv um den Fahrer geführt und zwar sowohl durch ein Ventilationssystem wie auch durch große Luftausströmer in den Türpaneelen. Dazu gibt es viel Licht aus dem breiten Panoramadach und durch die Luken im Unterteil der Türen.

Sportlich ist auch die Außenhaut: Kompakte Formen, eine geringe Höhe und die breite Spur, kombiniert mit gespannten Linien und breiten Lufteinlässen, unterstreichen die Vitalität der Studie. Ein Radstand von 2,23 m sowie großzügig dimensionierte Räder und Reifen sorgen dafür, dass sie sicher auf der Straße liegt.

Citroen C-AirPlay
Die kraftvolle Heckpartie verleiht dem C-AirPlay energische Züge

Der Innenraum bietet Platz für zwei Erwachsene und ihr Gepäck. Die niedrige Fahrerposition betont Geschwindigkeit und Bewegung, die Ausstattung ist einfach, macht aber keine Kompromisse bei der Sicherheit. Alle wichtigen Bedienelemente und Fahrinformationen sind auf dem Lenkrad zusammengefasst. In einem großen Zentralinstrument gibt es zwei Sphären, die Informationen zur Geschwindigkeit und Drehzahl sowie den Tankfüllstand anzeigen. Die Uhren sind hintergrundbeleuchtet: Wenn die Scheinwerfer eingeschaltet werden, leuchten die Anzeigen im Rot des Interieurs.

Das Passagierabteil – in Weiß und Rot gehalten – ist in modernen Materialien ausgeführt, die die Interaktion zwischen dem Fahrer und seinem Auto auf eine neue Ebene bringen sollen. Das Silikon, in dem die Sitze und Türpaneele ausgeführt sind, spielt eine besondere Rolle. Denn der besondere Akzent der Studie sind die Schalter für die Gangschaltung, die elektrischen Scheibenheber und die Einstellung der Rückspiegel, die in einem drucksensitiven Bereich des Bezugs der vorderen Sitzbank angebracht sind.

Manuell geschaltet wird mit einem kurz übersetzten mechanisierten Handschaltgetriebe, das durch Schaltwippen hinter dem Lenkrad betätigt wird. Zusammen mit dem sportlichen Fahrwerk und dem geringen Gewicht entsteht so eine Lebendigkeit und Spontanität, die besonders in der Stadt zum Tragen kommt.

Vor allem für dieses Terrain ist der C-AirPlay konzipiert: Fahrvergnügen, Agilität sowie das Zusammenspiel von Luft, Licht und Farben verbinden sich zu einem intensivem Fahrerlebnis, das durch die intelligente Reduktion auf das Notwendige entsteht.

Citroen C-AirPlay Citroen C-AirPlay Citroen C-AirPlay
Futuristisch: Schalter in der Sitzbank sollen Ausdruck einer neuen Nähe des Fahrers zum Wagen sein
Doppelpfeil
Raum für Zwei und Gepäck, verpackt in einer frischen Farbigkeit
Doppelpfeil
Die zweisitzige Frontsitzbank greift die Linien der Türpaneele und des Armaturenbretts auf
Doppelpfeil
 

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Citroën )

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