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Neues aus der Industrie
Fiat startet zum 1. Februar 2005 mit dem Initiativkreis "Erdgas als Kraftstoff" eine Aktion, die den Einsatz des alternativen Kraftstoffs fördert und den Umstieg auf ein Erdgasfahrzeug mit attraktiven Zusatzangeboten verbindet. Kunden, die bis zum 31. Juli 2005 einen Fiat Punto Natural Power kaufen, erhalten zusätzlich ohne Aufpreis ein hochwertiges Navigationsradio sowie eine Anschlussgarantie für das dritte Jahr nach Erstzulassung. Dieses begrenzt verfügbare Angebot gilt auch für gewerbliche Kunden und soll nach und nach auf weitere Fiat Natural Power Fahrzeuge ausgeweitet werden. Fiat bietet auf dem deutschen Markt aktuell fünf Modelle mit Erdgasantrieb in unterschiedlichen Fahrzeugsegmenten an: Fiat Punto, Fiat Doblò, Fiat Multipla, Fiat Doblò Cargo und Fiat Ducato. Alle Natural Power-Versionen sind bivalent ausgelegt und können damit mit Erdgas und Benzin betrieben werden. Ihr Antrieb ist nicht nur umweltfreundlich, sondern senkt auch nachhaltig die Betriebskosten (Erdgas kostet umgerechnet ca. 50 Cent pro Liter). rr
Mitsubishi wird in Genf die Studie eines Klappdach-Coupés auf Basis des aktuellen Colt zeigen. Auf der Plattform des Fünftürers aufbauend, übernimmt das Konzeptfahrzeug einige Elemente des CZ2 Cabriolet von 2003. Eine großflächige und flach stehende Frontscheibe hält etwaige Luftturbulenzen von den Passagieren fern, genau wie ein echtes Cabrioletgefühl. Die Studie soll einen Ausblick geben auf ein Serienprodukt, das ab 2006 bei Pininfarina gebaut wird. Es wird in direkter Konkurrenz zu Angeboten wie dem Peugeot 206 CC, dem Opel Tigra Twin Top oder dem Nissan Micra CC stehen. dr
Die Einführung des Smart in den USA steht bevor, da kommt so ein Marketingcoup gerade recht: Für die Feuerwehr erhält die Stadt Detroit im Rahmen der NAIAS 2005 einen smart fortwo als Einsatzfahrzeug. Die tridion Sicherheitszelle ist in silber, die body panels in traditionellem phat red der amerikanischen Feuerwehr lackiert - auf den Seitentüren das Logo des Fire Department von Detroit und auf dem Dach der entsprechende Signalbalken. Das kleinste Feuerwehr-Einsatzfahrzeug der USA dürfte für das notwendige Medienecho sorgen, um den Amerikanern ein Auto dieser Größe als Transportoption nahe zu bringen. dr
Der neue Fiat Croma wird auf dem Genfer Automobilsalon Weltpremiere feiern. Das Design kommt von Giorgetto Giugiaro. Mit 4,75 m Länge, 1,77 m Breite, 1,60 m Höhe und einem Radstand von 2,83 m vertraut die Limousine auf Variabilität sowie ein großzügiges Raumangebot. Der große Fiat wird wahlweise mit fünf Motoren angeboten, darunter zwei Benzin-Aggregate (1.8 16V mit 95 kW/130 PS und 2.2 16V mit 110 kW/150 PS) und drei Multijet-Turbodiesel (1.9 mit 88 kW/120 PS oder 110 kW/150 PS sowie 2.4 mit 147 kW/200 PS). Wahlweise gibt es manuelle oder automatisierte Getriebe sowie drei Ausstattungsvarianten. Die Einführung beim Handel in Deutschland ist für Juni 2005 geplant. rr
Mit der Studie AZEAL zeigt Nissan in Detroit eine Studie des klassischen, kompakten Sportcoupés. Es zielt auf eine junge, aktive Zielgruppe und ist das erste Werk des neuen Nissan-Studios in Farmington Hills, Michigan. Angetrieben wird der Fronttriebler durch eine aufgeladene Version des Nissan-2,5-Liter-Vierzylindermotors, gepaart mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Vorbilder waren das G35 Coupé von Infiniti und der Nissan 350Z. Für die Designer lag die Herausforderung beim Exterieur darin, eine stimmige Balance zwischen diesen Grundelementen und den kompakten Maßen zu finden. Das AZEAL-Exterieur lebt aus der Spannung zwischen einem großzügig verglasten Aufbau und einem robust wirkenden Unterbau. Kurze Überhänge und eine betont nach hinten abfallende Dachlinie bestimmen die Proportionen. Das großflächige Glasdach ist in der Karosseriefarbe "Mohawk" gehalten und geht nahtlos in die stark geneigte hintere Dachpartie über. An der Hinterkante des Daches besitzt der AZEAL einen integrierten, bei höherer Geschwindigkeit automatisch ausfahrenden Heckspoiler. Dachholme mit eingebauten Clips erlauben die Montage von Dachträgern für Fahrräder oder sonstige Gerätschaften. Ein besonderes Detail ist die prismenartige Aussparung im Frontstoßfänger. Sie wirkt einerseits als Kühlkanal für die Bremsen, integriert aber zugleich eine ungewöhnliche Nebelscheinwerfer-Konstruktion. dr
Auf der Autosport International Show in Birmingham erlebt die Serienversion des Ascari KZ1 seine Weltpremiere. Nicht der Name dürfte in dem sensiblen und hart umkämpften Markt ein Handikap sein, auch das Äußere ist eher Konfektion, der Wagen reiht sich nahtlos in die Riege der Koenigseefs, Paganis und Larakis ein. Die Leistungsdaten sind sehr gut, aber nicht außergewöhnlich. Dem Leergewicht von 1330kg stehen 500PS gegenüber. Damit ist der Spurt von 0-100km/h in 3,7 Sekunden möglich, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 320km/h. Ein Plus des Wagens für den Sammler ist die Limitierung auf 50 Exemplare, die über die Jahre und genau auf Kundenwunsch gebaut werden, zum Preis von 350.000 Euro. dr
Die vom Jaguar Advanced Design Team entwickelte 2+2-Studie zeigt, wie die nächste Generation von Jaguar-Modellen aussehen könnte: eine Mischung aus Anleihen an der aktuellen Aston-Martin-Produktlinie und einer Weiterentwicklung des XKR. Die betont kantigen Scheinwerfer und der streng geometrisch gestylte Kühlergrill mit einem Gitter aus poliertem Aluminium formen ein ausdrucksstarkes Gesicht. Die kurzen vorderen und hinteren Überhänge und das weit zurückgesetzte Passagierabteil strecken das Coupé. Für die Passagiere bleibt genug Raum, luxuriös ausgestattet. Lightweight-Coupés haben Tradition bei Jaguar, die leichte Version des E-Type ist die gesuchteste Variante des Klassikers. Die neue Studie baut auf dem Aluminiumchassis der XJ-Limousine auf. Die Leistungsdaten: 0-100km/h in weniger als 5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 290km/h. Nach den Stilstudien der letzten Jahre, die sich bisher nicht in der Serienproduktion nierdergeschlagen haben, ist das Advanced Lightweight Coupé ein realisierter Anwärter darauf, in näherer Zukunft bei den Jaguarhändlern zu stehen. dr
Die Reihe der 1200-Boxer gewinnt Konturen. Nach der R 1200 GS und der R1200 RT folgt nun mit der R 1200 ST ein Sporttourer nach. Die Zielvorgaben des neuen Motorrades waren Agilität, Ergonomie und Langstreckentauglichkeit und gute Fahreigenschaften zum Kurvenräubern, für zügiges Vorwärtskommen und entspanntes Fahren auf der Langstrecke. 16 Prozent mehr Leistung (81 kW/110 PS) und 230 Kilogramm Gewicht, vollgetankt. Von der ansonsten baugleichen RT unterscheidet sich die ST durch die sportlichere Verkleidung, die Sitzbank und eine andere Fahrwerksabstimmung. dr
Das Invicta-Projekt ist bisher eine eher britische Angelegenheit geblieben. Mit der neuen Kompressorvariante, die auf der Autosport International Show im Januar in England gezeigt wird, legt Invicta nun noch einmal nach. Der 5,0-Liter-Ford-V8 liefert mit Kompressorunterstützung 600 PS, fast doppelt so viel wie sein nicht aufgeladenes Pendant S1-320. Neu ist auch das Sechsgang-Getriebe sowie eine überarbeitete Aerodynamik. Für 2005 erhofft man sich, die Poduktion auf 20 Fahrzeuge steigern zu können, wobei die Mehrzahl davon S1-320 sind. Alle Invictas folgen der Tradition englischer Grand-Tourismos, wie sie auch Bristol oder in größerer Stückzahl Aston Martin herstellen, mit reichlich Luxus und Leder im Innenraum und einem 100-Liter-Tank, der trotz des zu erwartenden hohen Verbrauchs auch Reisen auf den Kontinent erlaubt, ohne stündlich nachtanken zu müssen. dr
Die Zusammenarbeit von GM und Daimler-Chrysler zeigt erste Früchte. Auf der NAIAS in Detroit zeigt Opel den Astra Diesel Hybrid. Das erste bi-modale Vollhybrid-System der Welt basiert auf der diesel-elektrischen Hybrid-Technologie, die GM bei 335 Bussen überall in Nordamerika einsetzt. Die Architektur kann bei Fahrzeugen mit Front-, Heck- oder Allradantrieb und mit Benzin- oder Dieselmotoren eingesetzt werden. Zwei elektronisch gesteuerte Elektromotoren ermöglichen in Verbindung mit einer Reihe von Getriebezahnrädern eine stufenlos variable Fahrübersetzung. Das System benötigt nur so viel Platz wie ein herkömmliches Automatikgetriebe. Ein Batterie-Pack versorgt die Elektromotoren mit Strom und erlaubt auch einen rein elektrischen Antrieb. Das frontgetriebene Konzeptauto ist mit zwei Elektromotoren mit einer Leistung von 30 und 40 Kilowatt und einem 92 kW/125 PS starken 1,7-Liter-CDTI-Motor ausgerüstet. Ergebnis ist ein bis zu 25 Prozent geringerer Kraftstoffverbrauch, der Normverbrauch wird unter 4 Liter auf 100 km liegen, ohne Einbußen bei den Fahrleistungen, die Studie beschleunigt von 0-100 km/h in etwa 8 Sekunden. Ausgerüstet ist das frontgetriebene Konzeptauto mit einem bi-modalen Vollhybridsystem und einem 1,7-Liter-CDTI-Motor mit Partikelfilter. Der Astra Diesel Hybrid demonstriert zudem, wie sich in einem Modell der Kompaktklasse die Hybrid-Komponenten ohne Abstriche bei Raumangebot und Praxistauglichkeit unterbringen lassen. Die gemeinsam mit Varta entwickelte Nickel-Metall-Hybrid-Batterie passt samt integriertem Stablüfter in die Ersatzradmulde.Die Studie auf Basis des Produktionsmodells Opel Astra GTC entstand im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum in Rüsselsheim. dr
Mit dem MX-Crossport, der als Studie auf der NAIAS im Januar in Detroit zu sehen sein wird, gibt Mazda einen Ausblick auf die Designlinie kommender Fahrzeuggenerationen. Das Crossover-Fahrzeug wurde in den hauseigenen Studios in Hiroshima entworfen, es nimmt Ideen auf, die beim Sportwagen RX-8 erstmals zu finden sind und transportiert sie in die SUV-Klasse. So sind die herausgearbeiteten vorderen Kotflügel, die schon dem Wankel-Sportwagen ein eigenes Gesicht verliehen, hier wieder zu finden. Das Design ist bewußt schnörkellos und flächig gehalten. Es soll den Sportanteil des SUVs deutlicher unterstreichen. Mit 4.630 mm Länge ist der MX-Crossport recht kompakt geraten, für den US-Markt sogar eher klein, aber damit um so kompatibler mit den Verkehrsverhältnissen im alten Europa. Der lange Radstand läßt eine gute Innenraumnutzbarkeit ewrwarten, die kurzen vorderen und hinteren Überhänge sorgen für eine gestreckte Linie. dr
Gerade der Porsche Cayenne verführt dazu, sein Äußeres sportwagenmäßiger zu gestalten. Auf dem Genfer Salon im März zeigen die Rinspeed AG und die EDAG AG ein Gemeinschaftsprojekt, den Rinspeed Chopster, bei dem sie dem hochbeinigen Geländeporsche zu einem deutlich dynamischeren Auftritt verhelfen: Die EDAG-Designer chopten das Dach des Basisfahrzeugs um beachtliche 70 mm und spendierten dem Allradler dynamisch ausgestellte, muskulöse Flanken. Eine eigenständig gestaltete Frontpartie mit großen Öffnungen für den Ladeluftkühler, prägnante Seitenschweller und eine mächtige Heckpartie unterstreichen die kraftvolle Erscheinung des 600 PS starken Allround-Sportlers. Auch das Innenleben erhält eine neue Note: Vier einzelne Sportsitze und eine futuristische Mittelbrücke verleihen dem Fahrzeug einen exklusiven und dynamischen Charakter. Trotz der Tieferlegung des Fahrzeugs bleibt noch Platz für 23"-Räder. Karbon für die Motorverkleidung drückt das Gewicht, der gleiche Werkstoff im Innenraum dient wohl eher der Optik. Verstärkte Bremsen an der Vorder- und Hinterachse versuchen, die deutlich gestiegene Leistung im Zaum zu halten. Dieses Life-Style-Sportfahrzeug der Luxusklasse ist ab April 2005 auf Bestellung erhältlich und wird ab ca. 325.000,00 EUR netto kosten. dr
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