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Neues aus der Industrie
Um den speziellen Wünschen der asiatischen Kundschaft gerecht zu werden, stellt Rolls-Royce auf der Shanghai Motor Show eine gestreckte Version der Phantom-Limousine vor. Hinter der B-Säule wurden 250 mm eingefügt, die voll den Passagieren auf den hinteren Sitzen zugute kommen. Die erweiterte Version wurde schon gemeinsam mit dem Standardmodell entwickelt, die längste Aluminium-Spaceframe-Konstruktion, die bisher in Serie gebaut wurde, verleiht dem Wagen die gleiche Verwindungssteifigkeit, wie sie die Kurzversion hat. Die Verlängerung des Chassis erfordert geänderte Türen und eine neue Dachform. Alle anderen Karosserieteile bleiben unverändert. dr
Über viele Jahre haben die "Amis de Circuit Reims-Gueux" versucht, die alten Anlagen zu retten und eine historische Veranstaltung auf den Kurs, der als einziger in Frankreich Vor- und Nachkriegs-Grand Prix beherbergte, durchzuführen. Nachdem die Bauarbeiten an der Nationalstrasse, die Teil des historischen Streckenverlaufs ist, abgeschlossen sind, wird nun, 39 Jahre nach dem letzten Rennen, am 2. und 3. Juli die lange Geschichte der Rennstrecke mit einer historischen Veranstaltung gefeiert. Reims-Gueux steht für Windschattenduelle auf den langen Geraden und extrem hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten. Hier starte Mercedes-Benz 1954 mit einem Premierensieg der W154-Stromlinienrennwagen die Siegesserie des ersten Nachkriegsmonoposto, und hier verpasste Porsche 1961 den ersten Grand Prix-Sieg seiner Geschichte um wenige Meter. Auf dem gut 7 km langen Kurs werden klassische Rennwagen aus der großen Zeit des Kurses die alte Atmosphäre wieder aufleben lassen. dr
Mit seinem kurzen Vorderwagen und der großen Fahrgastzelle bietet der neue Suzuki Swift eine betont sportliche Optik. Klarglasscheinwerfer und eine breite Frontschürze, weit außen platzierte große Räder sowie eine ausgeprägte Schulterlinie von den Scheinwerfern zum Heck sorgen für einen kraftvollen Auftritt. Optional erhältliche 15-Zoll-Leichtmetallräder im Fünfspeichendesign verstärken die dynamische Wirkung nochmals. Eine großzügige Verglasung verleiht der oberen Fahrzeugpartie Transparenz, die durch die schwarze Farbgebung der A- und B-Säule nochmals betont wird. Am Heck geht die markante Ladeklappe in einen großen, breiten Stoßfänger über, die obere Dachkante ist als Spoiler ausgebildet. Auch das Cockpit bietet sportliche Ausstattungsedetails wie ein Dreispeichenlenkrad und Rundinstrumente, sogar der Tachoring ist beleuchtet. Drehschalter dienen zur Regelung von von Audio- und Klimaanlage, optional kann die Audioanlage vom Lenkrad aus bedient werden. Zudem gibt es eine Reihe von nützlichen Ablagen. Da der Swift eine breite Spur (vorn: 1470mm, hinten: 1480mm), eine große Gesamtbreite (1690mm) und einen langen Radstand (2390mm) aufzuweisen hat, haben die Insassen recht viel Platz. So können etwa die Vordersitze 240 mm in der Länge und der Fahrersitz zusätzlich 30 mm in der Höhe verstellt werden. Das Gepäckvolumen von 213 l ist klassenüblich, die Rücksitzbank kann umgeklappt werden, und die Heckklappe läßt sich elektrisch entriegeln. Im Fahrzeuginneren sorgen eine Sicherheitslenksäule, ein verletzungsmindernder Fußpedalmechanismus, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn, Energie absorbierende Verkleidungen, Frontairbags und optionale Seiten- und Kopfairbags für den Schutz der Insassen. Diese passiven Sicherheitssysteme werden durch aktive Systeme wie einem 4-Kanal ABS, einer elektronischen Bremskraftverteilung und einem Bremsassistenten ergänzt. Das Motorenangebot umfaßt drei Aggregate: Der 1.3-Liter-Benziner leistet 92 PS, der ab Herbst erhältliche 1.5-Liter-Benziner 102 PS und der 1.3-Liter-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung, ab Anfang 2006 zu haben, 70 PS. Für diese Antriebe sind drei Getriebe im Angebot: Neben dem Fünfgang-Schaltgetriebe gibt es für den 1.3-Liter-Benziner ein automatisiertes Fünfgang-Schaltgetriebe, das sich wahlweise manuell oder automatisch schalten läßt sowie für den 1.5-Liter eine Viergang-Automatik. Der kleine Suzuki steht am 7. Mai bei den Händlern und kostet ab 10 990 Euro. rr
Im Januar 2005 erzielte Mitsubishi seinen insgesamt zehnten Gesamtsieg bei der legendären Dakar-Rallye. Diesem Triumph widmet die japanische Firma ein Sondermodell des Pick up L200, das besonders sportlich, aber zugleich auch exklusiv ausgestattet ist. Die Dakar -Version des L200 basiert auf dem Doppelkabiner L200 "Intense" und ist an den großen 18 -Leichtmetallfelgen mit 285/55 R18-Bereifung und dem abgedunkelten Privacy Glass zu erkennen. Eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage, ein in Wagenfarbe lackiertes Kunststoff-Frontsystem mit Chromblenden, eine Laderaumwanne und Dakar-Embleme an Kotflügeln sind weitere Kennzeichen des Sondermodells. Im Innenraum gehören ein Leder-Lenkrad und Lederschaltknäufe mit silberfarbenen Nähten, geänderte Sitzbezüge (schwarz mit silber), eine Radio-CD-MP3-Kombination Blaupunkt MP54, eine dunkle Cockpit-Verkleidung, Fußmatten und Einstiegsleisten mit Dakar-Emblemen und eine Alu-Sport-Pedalerie zur Ausstattung. Der Dakar wird angetrieben von einem 2,5 Liter Dieselmotor mit 133 PS bei 4000 min-1, der ein maximales Drehmoment von 278Nm bei 2000 min-1 abliefert. Wie alle anderen L200-Modelle verfügt auch der Dakar über den Easy Select-Allradantrieb. Damit ist es unter anderem möglich, bei Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h während der Fahrt von Heck- auf Allradantrieb umzuschalten. Auch in puncto Geländegängigkeit beweist der L200 dank seiner Geländeuntersetzung Stehvermögen. Darüber hinaus bietet "Easy Select" mit dem 2WD-Modus die Möglichkeit, bei normalen Wetter- und Straßenbedingungen mit Heckantrieb zu fahren. Die unverbindliche Preisempfehlung für den L200 Dakar beträgt 29.990,- Euro. Der Preisvorteil für den Kunden beträgt bis zu 2.200,- Euro. rr
Die Entwicklung des Brennstoffzellen-Antriebs geht nur in kleinen Schritten voran, an eine Alltagstauglichkeit ist noch nicht zu denken. Zwar haben alle Hersteller schon kleine Flotten im Einsatz, aber sie funktionieren oft nur in eng begrenzten Umgebungsbedingungen zuverlässig. Während andere Brennstoffzellen-Antriebe bereits bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ihren Dienst versagen, fährt der Honda FCX auch bei Frost. Schlüssel für diesen Erfolg ist eine von Honda entwickelte Membran, die die zur Stromerzeugung notwendige Reaktion von Wasserstoff- und Sauerstoff-Ionen auch bei einer Temperatur bis zu minus 20 Grad Celsius ermöglicht. Mit der Honda-eigenen Brennstoffzellen-Technologie konnte die Praxistauglichkeit des "Antriebs der Zukunft" dadurch wesentlich verbessert werden, während einiger Testfahrten beim Genfer Salon herrschte klirrende Kälte von bis zu minus 16 Grad Celsius. dr
Am 1. April feiert die Bahn den 75. Geburtstag des Autoreisezuges. Erstmals am 1. April 1930 ermöglichte die damalige Deutsche Reichsbahn die Aufgabe von Autos als "Reisegepäck". Mehr als 50 Bahnhöfe zwischen Stettin und Stuttgart standen für diesen neuen Service zur Verfügung. 1996 gründete die Deutsche Bahn AG die DB AutoZug GmbH mit dem Ziel, ein marktgerechtes und kundenorientiertes Angebot zu schaffen und ein unverwechselbares Markenprofil aufzubauen. Neben den Motorrad- und Oldtimerfahrern sind es vor allem Familien und Senioren, die bei Übernachtfahrten wertvolle Urlaubstage gewinnen. In der Jubiläumssaison 2005 werden wieder zahlreiche attraktive Ziele innerhalb Deutschlands sowie nach Frankreich, Italien und Österreich angesteuert. Erstmals werden zwischen April und Oktober 2005 DB AutoZug Fahrten nach Rijeka in Kroatien angeboten. dr
Unter das Motto "Renault in Comics" stellt der Bundesverband Deutscher Alpine und Renault-Clubs e.V. seinen Auftritt bei der diesjährigen Techno Classica vom 7. bis 10. April in Essen. Auf dem 600 Quadratmeter großen Stand sind 15 verschiedene Modelle zu sehen, darunter das ehemalige Markenflaggschiff Frégate, der Transportkünstler R 4 Fourgonette und der Sportflitzer R 8 Gordini. Die Ausstellungsstücke parken unter einem Deckenkranz, der zu jedem Exemplar die passende Comic-Szene zeigt. Renault Modelle waren beliebte Motive in den rasanten Bildergeschichten über Michel Vaillant oder Spirou und Fantasio. Zum Thema 40 Jahre Renault 16 gibt es auf dem Stand eine Sonderschau. Hier sind unter anderem ein R 16 der ersten Serie aus dem Jahr 1965 und ein TS-Modell von 1968 zu sehen. dr
Auch bei Seat hat man die Bedeutung der Historie für eine erfolgreiche Vermarktung der Marke erkannt und engagiert sich daher in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Techno Classica. Den Besucher erwarten neben einer Präsentation der Unternehmensgeschichte historische SEAT Fahrzeuge sowie Exponate zur Entwicklung des spanischen Motorsports. Viele der in Essen ausgestellten SEAT Automobile dürften den deutschen Besuchern bislang unbekannt sein. Darunter beispielsweise das erste Modell der spanischen Marke, ein SEAT 1400, der von 1953 bis 1964 produziert wurde. Mit dabei ist auch der legendäre SEAT 600, der ab Mitte der 50er Jahre eine rasche Motorisierung der iberischen Halbinsel ermöglichte. Der Formula Nacional steht für den Beginn der Motorsport-Tradition der Marke. Für seine Konstruktion wurde 1970 der Unternehmensbereich SEAT Sport gegründet, der seitdem Sonder-Serienfahrzeuge sowie Modelle für den Rennsport entwickelt. Darunter auch der in Essen gezeigte Toledo Marathon, mit dem SEAT erstmals bei Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft an den Start ging. dr
Am 6. Mai startet auf der Nürburgring-Nordschleife im Vorprogramm des ADAC 24-Stunden-Rennens die Mini Challenge 2005. Insgesamt werden zwölf Läufe ausgetragen, bei denen um 340.000 Euro Preisgeld gekämpft wird. Aus diesem Anlaß gibt es ab Anfang Mai das auf 100 Exemplare limitierte Sondermodell Mini Challenge 2005. Der kleine Renner, der durch den John Cooper Works Tuning Kit auf Leistung gebracht wird, bietet mit 210 PS, einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,6 Sekunden und 230 km/h Höchstgeschwindigkeit die gleiche Power wie die Fahrzeuge für die Rennstrecke. Durch verbesserte Bremsen, 17"-Leichtmetallräder, einem Carbon-Dach-Heckspoiler, anderen Einstiegsleisten und der Mini Challenge-Dekorfolie wird die Sonderserie zusätzlich aufgewertet. Dazu gibt es noch eine bessere Ausstattung: Basis des Challenge ist ein MINI Cooper S mit Ausstattungspaket Chili, das Klimaanlage, Xenon-Licht, Bordcomputer und Sport-Lederlenkrad enthält. Ein Radio Boost mit CD-Player, die Dynamische Stabilitäts-Control (DSC) und ASC+T sind gleichfalls im Preis enthalten. Für eine weitere optische Verbesserung sorgt das Cockpit Chrono Paket mit Anzeigen für Öldruck, Öl- und Kühlmitteltemperatur und Uhr im Zentralinstrument. I-Tüpfelchen im Innenraum sind der Start-/Stop-Knopf und die Mini Challenge-Plakette, die das Fahrzeug als nummeriertes Exemplar einer limitierten Serie ausweist. Das Sondermodell gibt es in den Außenfarben Chili Red, Black und Dark Silver, die Interieur Oberflächen sind generell in Anthrazit gehalten. Der Mini Challenge ist ab einem Preis von ca. 36.000,- Euro zu haben. rr
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