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Mitsubishi Fahrertrainings: "Lancer Evolution VIII Experience"
22.04.2005
Der Mitsubishi Lancer Evolution VIII hat sich auf nationalen und internationalen Rallyepisten einen Namen gemacht. Die unterschiedlichen Lancer Evolution Modelle bildeten dabei die Basis für die in der Rallye-WM eingesetzten Fahrzeuge, mit denen Mitsubishi zwischen 1996 und 1999 insgesamt fünf WM-Titel erzielte. Die Straßenversion des Lancer Evolution VIII schöpft aus einem 2,0 Liter-Turbomotor eine Leistung von 265 PS und ein maximales Drehmoment von 355 Newtonmetern. Die Kraft wird über einen permanenten Allradantrieb mit elektronisch gesteuerten Differentialen an alle vier Räder verteilt. Für die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h benötigt der Evolution VIII lediglich 6,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 245 km/h. Unter dem Motto "Lancer Evolution Experience" präsentiert die Mitsubishi Motors Deutschland GmbH unterschiedliche Fahrtrainings mit dem allradgetriebenen Sportmodell. So werden von Mai bis September 2005 am Sachsenring bei Chemnitz 15 Trainings mit Lancer Evolution-Modellen für verschiedene Zielgruppen durchgeführt. Im Februar 2006 geht es zum Wintertraining in den europäischen Norden. Im finnischen Rovaniemi, direkt am Polarkreis gelegen, werden die Teilnehmer u.a. in die Kunst des Eisdriftens eingeweiht. Fahrsicherheit, richtiger Umgang mit Allradtechnik und nicht zuletzt der Fahrspaß sind die Aspekte, die mit der "Experience" vermittelt werden sollen. Die Fahrzeuge werden jeweils von Mitsubishi gestellt. Als Einstieg dient das "Sportliche Fahrsicherheitstraining" am Sachsenring. Hier können erste Erfahrungen mit dem fahrphysikalischen Grenzbereich eines Allradlers gesammelt werden. Wie alle Trainings in 2005 wird auch dieses unter Anleitung professioneller Instruktoren mit dem 265 PS starken Lancer Evolution VIII durchgeführt. In dem Tagesprogramm geht es neben einer theoretischen Einführung u.a. um richtiges Reagieren bei Aquaplaning, Abfangen eines schleudernden Fahrzeuges, Befahren eines Rutschhandlingparcours und Spurwechsel bei höheren Geschwindigkeiten.
Das so genannte "Drifttraining", das erst nach der Absolvierung des "Sportlichen Fahrsicherheitstrainings" belegt werden darf, beinhaltet das Einleiten von Drifts, einen Drift steuern und die 180-Grad-Wende. Das Umsetzen des Erlernten in höhere Geschwindigkeitsbereiche und freies Driften erfolgt auf einer 2,1 Kilometer langen Kurzanbindung des Sachsenrings. An motorsportlich interessierte und ambitionierte Fahrer richtet sich das "Rennstreckentraining", bei dem die Teilnehmer auf dem Sachsenring-Kurs unterwegs sind und sich unter Anleitung langsam ans persönliche Limit herantasten. Dabei lernen sie Sektion für Sektion die Ideallinie des Kurses kennen. Höhepunkt ist das anschließende freie Fahren auf der Rennstrecke. Den "Wintersport" betreibt Mitsubishi am Polarkreis im finnischen Rovaniemi. Dort lernen die Teilnehmer während eines mehrtägigen "Snow & Ice Wintertrainings" auf abgesperrten Schnee- und Eisflächen den sportlichen Umgang mit der Allradtechnologie unter Winterbedingungen. Zu den Instruktoren wird hier wie bei allen anderen Trainings auch der Ex-Rallye-Vizeweltmeister Uwe Nittel gehören. Die Kurse können direkt bei Mitsubishi gebucht werden (Infos unter www.mitsubishi-motors.de), die Preise bewegen sich zwischen 350, Euro und 700. Euro pro Tag
(Text: rr / pt )
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