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Kleine Antillen: Weihnachten in der Karibik
25.11.2005
Luxuriöse Boutiquen und phantastische Strände sind das Markenzeichen dieser beiden exotischen Uralubsziele, auch zu Weihnachten! Die winzigen Inseln Saint-Barth und Saint-Martin sind für Jahresend-Urlauber wahre Juwelen. Beide Inseln wurden (obwohl Nachbarn) in einem Abstand von 50 Jahren entdeckt. Diese 250 km nördlich von Guadeloupe liegenden Inseln waren zu eng und trocken, um eine Koloniallandwirtschaft und somit eine kreolische Kultur zu entwickeln. Heute sind sie von internationalem Klientel sowie von Wassersportlern und Tiefseetauchern geschätzt, außerdem bieten sie geschützte Buchten für den Jachtsport und festliche Soireen. Saint-Martin Von den spanischen Eroberern übergangen, wurde diese trockene Insel mit dem Pic Paradis als höchster Erhebung (424m) unter vier französischen und fünf holländischen Abenteurern Mitte des XVII. Jahrhunderts höchst erstaunlich und ausnahmsweise mal nicht gewalttätig aufgeteilt: Ein Mann aus jedem Lager postierte sich an einer Seite der Insel und begann, in Richtung des entgegengesetzten Ufers zu laufen. Im Zentrum der Insel wurde die Teilung perfekt! Allerdings lief der "französische Meister" schneller (und betrog!) und so ergatterte er ein wenig mehr als die Hälfte der Fläche von Saint-Martin! Aber keine "materielle" Grenze behindert den Austausch zwischen der niederländischen Seite (Phillipsburg) und der territorialen Gemeinschaft von Marigot und so gibt es etwa vierzig wunderschöne Strände vor allem bei Grand Case und Orient Bay. Die Nähe der Jungfern-Inseln und Florida sowie steuerfreies Shopping machen aus Saint- Martin eine sehr kosmopolitische Insel. Die englische Sprache ist unter den dreißigtausend Einwohnern weiter verbreitet als die kreolische.... Die Temperatur des Wassers liegt bei ca 26°C, die im Dezember aufkommenden Passatwinde - Alizés genannt - reinigen den Himmel: Saint- Martin trägt für die Festtage zum Ende des Jahres den Stempel "goldene Sommerfrische".
Saint-Barth Die kleine Insel (25 qkm mit heute siebentausend Einwohnern) wurde zunächst von verschiedenen Indio-Stämmen aus Süd-Amerika besiedelt, dann Zuflucht für einige Filibuster und schließlich Anlaufstelle für bretonische und normannische Seeleute. Aus der Zeit unter schwedischem Regime stammt der Name der aktuellen Hauptstadt, Saint- Barthélémy, kurz Saint-Barth. Heute gehört Saint-Barth zu den Dom Tom und gilt als das Saint-Tropez der Karibik. Einige Steilküsten, vor allem aber die herrlichen Strände, türkisfarbenes Wasser und einsame Buchten bescheren der Insel einen etwas elitären Tourismus, wo außer dem Jachtsport ruhige oder auch wilde Soireen und steuerfreies Shopping zu Lieblingsbeschäftigungen werden. Auf Saint- Barth gibt es etwa zwanzig zauberhafte Hotels und zahlreiche Villen zu mieten... Mehr Infos Saint-Martin www.st-martin.org (in englisch) Saint-Barth www.antilles-info-tourisme.com/guadeloupe/stbarth.htm Weitere ergänzende Informationen und Handbücher: http://a.ttfr.free.fr/monde.php
(Text: MDLF ) |
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