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Audi 80 "Rallye": Fein gemacht
22.03.2006
In Vorbereitung auf den Einsatz des Audi quattro in der Rallye Weltmeisterschaft ab 1981 hatte man bei Audi bereits 1978 eine Sportabteilung gegründet, um Erfahrungen sammeln zu können. Nach ersten Versuchen in der Deutschen Rallye Meisterschaft verstärkte man 1979 das Engagement mit dem neuen Audi 80 der zweiten Generation (B2). Unter dem damaligen Sportchef Jürgen Stockmar startete das Auto bei insgesamt zehn Läufen der Rallye-Europameisterschaft und der Rallye-WM und schaffte respektable Platzierungen. Genau dieses Fahrzeug kann Audi jetzt wieder präsentieren. Audi Tradition ließ den 160 PS starken Audi 80 restaurieren. Restauriert wurde der alte Rallyewagen von der gleichen Firma, die schon 1979 im Rallyesport mit Audi zusammen arbeitete und damals ein Team auf einem Audi 80 in der Deutschen Meisterschaft im Einsatz hatte. Die Tuningfirma Konrad Schmidt, heute sms engineering GmbH, hat das Auto wieder in den Originalzustand versetzt. Hierbei handelt es sich um den Wagen, mit dem damals die Fahrerteams Harald Demuth/Arwed Fischer sowie Freddy Kottulinsky/Michael Schwägerl Europameisterschafts- und einige wenige WM-Läufe fuhren. Bei der Portugal-Rallye 1979 gelang Demuth der 6. Rang und Kottulinsky vervollständigte mit dem 7. Platz das gute Ergebnis für die Newcomer.
Der 1600 ccm Motor des Fronttrieblers bringt 160 PS bei 7600 U/min auf die Straße. Seine Höchstgeschwindigkeit erreicht der Rallye Audi 80 bei 205 km/h. Gebaut wurden damals lediglich vier Stück. Seine neue Heimat findet der Rallye-Audi 80 im Audi museum mobile in Ingolstadt. Auf dem weltgrößten Paternoster, der seit wenigen Wochen mit verschiedenen Exponaten der Audi Motorsport-Geschichte bestückt ist, wurde speziell für den Wegbereiter einer großen Rallye-Geschichte eine Fläche freigehalten.
(Text: rr/Audi-Tradition ) |
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