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Aktualisiert am 31.12.2011
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Ferrari P4/5: Maßanzug

05.08.2006

Ferrari p4/5
Der P4/5 ist inspiriert von den klassischen Formen des Sportprototypen 330 P4 aus dem Jahr 1966

Seit Ferrari renommierten Karosserieschneidern erlaubt, Einzelstücke mit dem "Cavallino rampante" zu versehen, kommt Bewegung in die Szene. Neben der Zagato-Kreation 575 GTZ und dem Pininfarina-Ferrari 612 Scaglietti “K”, beide bei der diesjährigen Villa d'Este zu sehen, ist der P4/5 das dritte Zeugnis für das neu erwachte Interesse an maßgeschneiderten Sammlerstücken.

Der P5/4 von Pininfarina zeigt deutliche Anklänge an den Sportprototypen 330 P4, der ab 1966 in der Marken-WM zum Einsatz kam und 1967 die Meisterschaft gewann. Unter der Bezeichnung 412 P gab es ab 1967 ein Kundenmodell. Frontspoiler im Stil von damals, die Form des vorderen Lufteinlasses, plexiglasüberdeckte Frontscheinwerfer, große Lufteinlässe vor dem hinteren Radlauf, runde Heckleuchten und – nicht zuletzt – die in die Karosserie integrierte hintere Abrisskante atmen den Geist der Sechziger Jahre.

Ferrari p4/5
Der Diffusor verweist auf die technischen Zutaten aus dem Enzo

Auf moderne Zutaten weist der hintere Diffusor hin. Unter dem fließend gezeichneten Kleid steckt die Technik des Enzo Ferrari: der unmodifizierte Zwölfzylinder-Mittelmotor weist einen Hubraum von 5988ccm auf. Das Triebwerk mobilisiert 650 PS bei 7800 Umdrehungen pro Minute, das Drehmoment von 657 Nm liegt bei 5500 Umdrehungen an. Damit lassen sich die 1200 Kilogramm Fahrzeuggewicht innerhalb von 3,55 Sekunden auf 100 Stundenkilometer beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 362 km/h. Insgesamt wurden für den P4/5 mehr als 200 Teile neu entwickelt.

Auftraggeber des Einzelstücks ist der amerikanische Sammler James Glickenhaus, der, eigenen Angaben zufolge, einen Enzo im Wert von einer Million Dollar sowie drei Millionen Dollar für den Umbau investiert hat. Design, Entwicklung und Aufbau erfolgten im Werk von Pininfarina. Seine Publikumspremiere feiert der P4/5 beim Concours d'Elegance im kalifornischen Pebble Beach am 20. August 2006.

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Pininfarina)

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