34. AvD Oldtimer Grand Prix: Licht und Schatten
22.08.2006
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Peter Dunn bot eine engagierte Leistung: Auf seinem March 761-Ford belegte er bei den Grand Prix Masters den zweiten Platz
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Ein Vergnügen für die Sinne ist den Freunden schneller alter Autos der Oldtimer-Grand-Prix des AvD. Vom 11. bis zum 13. August gingen bei der 34. Auflage der größten Klassiker-Veranstaltung mehr als 560 Starter in historischen Renn- und Tourenwagen aus acht Jahrzehnten an den Start. Von den Klassikern der 20er und 30er Jahre, über die Touren- und Rennwagen der 60er bis hin zu den Grand-Prix-Fahrzeugen der 70er und den Rennsportwagen der frühen 80er Jahre. Diesmal hatten Fans und Fahrer trotz angekündigten Regens noch einigermaßen Glück das unberechenbare Eifelwetter ließ anläßlich der Rennen große Wolkenlücken frei.
Gewohnt groß war wieder das Feld der Lurani-Trophy für Formel Junior-Wagen mit 48 Monoposti, während die Starterfelder der Historic Gand Prix Cars bis 1960 und die Grand Prix Masters schwächelten. Trotz des hundertjährigen Grand Prix-Jubiläums blieben viele Wagen, die in den vorherigen Jahren am Start waren, wie BRM P160 oder McLaren M14A, in der Garage. Und auch die Supersports waren dieses Jahr ein Zweiliter-Prototypen-Cup mit CanAm-Garnitur. Allerdings wurde hier spannender Rennsport geboten, was auch für die World Sprtscar Masters galt: Fünfliter-Sportwagen a la Lola T70, die kompakten Chevron B8 und B16 sowie Lotus 23B und Porsche Carrera 6 kämpften hart um Positionen und Sieg. Viele Dreher und Ausritte ins Kiesbett waren die Folge.
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Die Zweilitersportwagen, hier ein Chevron B16 im Kampf mit einem Chevron B8, kämpften am Limit
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Bei den zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61 mit Trommelbremsen mussten die Piloten Sportlichkeit beweisen: mit einem Le Mans-Starts wurde das Feld auf die Einführungsrunde geschickt, das Rennen wurde dann aber konventionell mit der schwarz-rot-goldenen Fahne gestartet.
Spannung war auch beim Revival Deutsche Rennsportmeisterschaft 1972- 1981 angesagt. Ein großes Feld aus Ford Capri RS, Escort RS, BMW 3.0 CSL und Porsche RSR duellierten sich mit den legendären BMW M1 aus der Procar-Serie. Der dreifache LM-Sieger, DTM-Meister und GT-Weltmeister Klaus Ludwig ging auf einem Porsche 911 RSR 3.0 von 1975 an den Start. Am Samstag noch während des Trainings durch einen Getriebedefekt aus dem Wettbewerb geworfen, belegte der Roisdorfer im Rennen am Sonntag den 2. Platz hinter dem Sieger Stefan Roitmayer auf dem turbogeladenen Porsche 935. Auf Rang 3 landete der Schweizer Christian Traber, der mit einem BMW M1 aufs Treppchen fuhr. Das Revival zählte wie im Vorjahr, als die Rennwagen der Jahrgänge 1972 1981 im Rahmen des 33. AvD-Oldtimer-Grand-Prix ihr Comeback gefeiert hatten, zu den Zuschauer-Magneten. Pünktlich zum Start kam die Sonne raus, die Besuchern wie Piloten für den Rest des Renntags erhalten blieb und die GT und Tourenwagen, die in den letzten beiden Rennen um den AvD-Rheinland-Pfalz-Preis und die AvD-Nürburgring-Trophäe starteten, ließen zum Schluß die Zeiten des seriennahen Rundstrecken-Rennsports der 60er aufleben.
Bei den zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61 mit Trommelbremsen mussten die Piloten Sportlichkeit beweisen: mit einem Le Mans-Starts wurde das Feld auf die Einführungsrunde geschickt, das Rennen wurde dann aber konventionell mit der schwarz-rot-goldenen Fahne gestartet.
Opel war auch mit dabei und präsentierte im Fahrerlager 13 historische Sportfahrzeuge vom Rennwagen von 1902 über den Ascona A, mit dem Walter Röhrl und Jochen Berger 1974 Rallye-Europameister wurden, bis hin zu Manuel Reuters ITC-Weltmeisterschaftsauto aus dem Jahr 1996.
Spannung war beim Revival Deutsche Rennsportmeisterschaft 1972- 1981 angesagt. Ein großes Feld aus Ford Capri RS, Escort RS, BMW 3.0 CSL und Porsche RSR duellierten sich mit den legendären BMW M1 aus der Procar-Serie. Der dreifache LM-Sieger, DTM-Meister und GT-Weltmeister Klaus Ludwig ging auf einem Porsche 911 RSR 3.0 von 1975 an den Start. Am Samstag noch während des Trainings durch einen Getriebedefekt aus dem Wettbewerb geworfen, belegte der Roisdorfer im Rennen am Sonntag den 2. Platz hinter dem Sieger Stefan Roitmayer auf dem turbogeladenen Porsche 935. Auf Rang 3 landete der Schweizer Christian Traber, der mit einem BMW M1 aufs Treppchen fuhr. Das Revival zählte wie im Vorjahr, als die Rennwagen der Jahrgänge 1972 1981 im Rahmen des 33. AvD-Oldtimer-Grand-Prix ihr Comeback gefeiert hatten, zu den Zuschauer-Magneten.
Pünktlich zum Start kam die Sonne raus, die Besuchern wie Piloten für den Rest des Renntags erhalten blieb und die GT und Tourenwagen, die in den letzten beiden Rennen um den AvD-Rheinland-Pfalz-Preis und die AvD-Nürburgring-Trophäe starteten, ließen zum Schluß die Zeiten des seriennahen Rundstrecken-Rennsports der 60er aufleben.
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Hier liegt der March 721 von David Brown noch vor dem späteren Sieger, Peter Wünsch auf Wolf WR1
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Lotus 76 aus dem Jahr 1974 mit doppeltem Heckflügel
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Mit dem skurrilen March 711 war 1971 Ronnie Petersen unnterwegs
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Dieser Aston Martin DB3 war Anfang der Fünfziger das Privatfahrzeug von David Brown
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Selten: 3,4 Liter Mistral Jaguar von 1954 aus Frankreich
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Allard J 2 und Maserati 300S im Beschleunigungsduell
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Die Sportscar Masters boten harte Positionskämpfe und couragierte Manöver
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Überbremst: Der Ginetta G16 von Jim Chapman jenseits der Ideallinie
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Im diesem Lola T70 von 1967 steckt ein fünf Liter großer Chevrolet-Motor
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Zuviel gewollt: Nach dem Ausflug ins Kiesbett hängt der Lotus 23B am Haken
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Alle fünf Chevron B8 wurden am Limit bewegt
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Frühwerk: Der McLaren M1B von 1966 ist einer der ersten Sportwagen des Neuseeländers für die CanAm-Serie
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McLaren M8F und March 707 traten im Orwell Supersports Cup an
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Der March 707/717 wurde 1971 in der CanAm eingesetzt
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Klassisch: Der McLaren M8C/D in "Kiwi"-Orange
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Aus Schweden angereist: Der Porsche 907 ist einer der erfolgreichsten Sportwagen der Stuttgarter
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Nicht nur Porsche 917: Das Gulf-Team setzte später die Eigenentwicklung Mirage ein
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Porsche statisch: Das der 936 fahrfähig ist beweist lediglich der Aufkleber aus Goodwood.
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Selten zu sehen: Kurtis Indianapolis Frontmotor-Roadster von 1957
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Ein Maserati 250F wird mit einem externen Anlasser gestartet
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Britischer Connaught A4 in belgischer Rennfarbe
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Der Gordini T16 aus dem Jahr 1954 wurde von dem Belgier Max Valvekens in die Eifel gebracht
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Rarität: Der britische Alta von Ian Nuthall
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Der MG Magnette N-Type wurde 1935 gebaut
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BMW M1 von 1979 und Chevrolet Corvette aus dem Jahr 1972 kämpfen auf der Zielgeraden
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Der Zakspeed Escort RS war 1974 in der Deutschen Meisterschaft am Start
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Der Ford Capri RS von Peter Mücke war schnell, scheiterte aber an Motorproblemen
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Leicht: Der Porsche 911 Prototyp wurde 1970 bei der Tour de France eingesetzt
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Der MG Arnolt Bertone wurde Anfang der Fünfziger Jahre in den USA verkauft. Nur wenige Exemplare gelangten nach Europa
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Opel brachte Zeugnisse der eigenen Rennsportgeschichte an den Ring wie diesen Manta A von Irmscher
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(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Rainer Roßbach )

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