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Aktualisiert am 31.12.2011
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34. AvD Oldtimer Grand Prix: Licht und Schatten

22.08.2006

March 761-Ford
Peter Dunn bot eine engagierte Leistung: Auf seinem March 761-Ford belegte er bei den Grand Prix Masters den zweiten Platz
Doppelpfeil

Ein Vergnügen für die Sinne ist den Freunden schneller alter Autos der Oldtimer-Grand-Prix des AvD. Vom 11. bis zum 13. August gingen bei der 34. Auflage der größten Klassiker-Veranstaltung mehr als 560 Starter in historischen Renn- und Tourenwagen aus acht Jahrzehnten an den Start. Von den Klassikern der 20er und 30er Jahre, über die Touren- und Rennwagen der 60er bis hin zu den Grand-Prix-Fahrzeugen der 70er und den Rennsportwagen der frühen 80er Jahre. Diesmal hatten Fans und Fahrer trotz angekündigten Regens noch einigermaßen Glück – das unberechenbare Eifelwetter ließ anläßlich der Rennen große Wolkenlücken frei.

Gewohnt groß war wieder das Feld der Lurani-Trophy für Formel Junior-Wagen mit 48 Monoposti, während die Starterfelder der Historic Gand Prix Cars bis 1960 und die Grand Prix Masters schwächelten. Trotz des hundertjährigen Grand Prix-Jubiläums blieben viele Wagen, die in den vorherigen Jahren am Start waren, wie BRM P160 oder McLaren M14A, in der Garage. Und auch die Supersports waren dieses Jahr ein Zweiliter-Prototypen-Cup mit CanAm-Garnitur. Allerdings wurde hier spannender Rennsport geboten, was auch für die World Sprtscar Masters galt: Fünfliter-Sportwagen a la Lola T70, die kompakten Chevron B8 und B16 sowie Lotus 23B und Porsche Carrera 6 kämpften hart um Positionen und Sieg. Viele Dreher und Ausritte ins Kiesbett waren die Folge.

Bei den zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61 mit Trommelbremsen mussten die Piloten Sportlichkeit beweisen: mit einem Le Mans-Starts wurde das Feld auf die Einführungsrunde geschickt, das Rennen wurde dann aber konventionell mit der schwarz-rot-goldenen Fahne gestartet.

Spannung war auch beim Revival Deutsche Rennsportmeisterschaft 1972- 1981 angesagt. Ein großes Feld aus Ford Capri RS, Escort RS, BMW 3.0 CSL und Porsche RSR duellierten sich mit den legendären BMW M1 aus der Procar-Serie. Der dreifache LM-Sieger, DTM-Meister und GT-Weltmeister Klaus Ludwig ging auf einem Porsche 911 RSR 3.0 von 1975 an den Start. Am Samstag noch während des Trainings durch einen Getriebedefekt aus dem Wettbewerb geworfen, belegte der Roisdorfer im Rennen am Sonntag den 2. Platz hinter dem Sieger Stefan Roitmayer auf dem turbogeladenen Porsche 935. Auf Rang 3 landete der Schweizer Christian Traber, der mit einem BMW M1 aufs Treppchen fuhr. Das Revival zählte wie im Vorjahr, als die Rennwagen der Jahrgänge 1972 – 1981 im Rahmen des 33. AvD-Oldtimer-Grand-Prix ihr Comeback gefeiert hatten, zu den Zuschauer-Magneten. Pünktlich zum Start kam die Sonne raus, die Besuchern wie Piloten für den Rest des Renntags erhalten blieb und die GT und Tourenwagen, die in den letzten beiden Rennen um den AvD-Rheinland-Pfalz-Preis und die AvD-Nürburgring-Trophäe starteten, ließen zum Schluß die Zeiten des seriennahen Rundstrecken-Rennsports der 60er aufleben.

Chevron B16/Chevron B8
Die Zweilitersportwagen, hier ein Chevron B16 im Kampf mit einem Chevron B8, kämpften am Limit
Doppelpfeil

Bei den zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61 mit Trommelbremsen mussten die Piloten Sportlichkeit beweisen: mit einem Le Mans-Starts wurde das Feld auf die Einführungsrunde geschickt, das Rennen wurde dann aber konventionell mit der schwarz-rot-goldenen Fahne gestartet.

Opel war auch mit dabei und präsentierte im Fahrerlager 13 historische Sportfahrzeuge – vom Rennwagen von 1902 über den Ascona A, mit dem Walter Röhrl und Jochen Berger 1974 Rallye-Europameister wurden, bis hin zu Manuel Reuters ITC-Weltmeisterschaftsauto aus dem Jahr 1996.

Spannung war beim Revival Deutsche Rennsportmeisterschaft 1972- 1981 angesagt. Ein großes Feld aus Ford Capri RS, Escort RS, BMW 3.0 CSL und Porsche RSR duellierten sich mit den legendären BMW M1 aus der Procar-Serie. Der dreifache LM-Sieger, DTM-Meister und GT-Weltmeister Klaus Ludwig ging auf einem Porsche 911 RSR 3.0 von 1975 an den Start. Am Samstag noch während des Trainings durch einen Getriebedefekt aus dem Wettbewerb geworfen, belegte der Roisdorfer im Rennen am Sonntag den 2. Platz hinter dem Sieger Stefan Roitmayer auf dem turbogeladenen Porsche 935. Auf Rang 3 landete der Schweizer Christian Traber, der mit einem BMW M1 aufs Treppchen fuhr. Das Revival zählte wie im Vorjahr, als die Rennwagen der Jahrgänge 1972 – 1981 im Rahmen des 33. AvD-Oldtimer-Grand-Prix ihr Comeback gefeiert hatten, zu den Zuschauer-Magneten.

Pünktlich zum Start kam die Sonne raus, die Besuchern wie Piloten für den Rest des Renntags erhalten blieb und die GT und Tourenwagen, die in den letzten beiden Rennen um den AvD-Rheinland-Pfalz-Preis und die AvD-Nürburgring-Trophäe starteten, ließen zum Schluß die Zeiten des seriennahen Rundstrecken-Rennsports der 60er aufleben.

March/Wolf Lotus 76 March 711
Hier liegt der March 721 von David Brown noch vor dem späteren Sieger, Peter Wünsch auf Wolf WR1
Doppelpfeil
Lotus 76 aus dem Jahr 1974 mit doppeltem Heckflügel
Doppelpfeil
Mit dem skurrilen March 711 war 1971 Ronnie Petersen unnterwegs
Doppelpfeil
 
Aston Martin DB3 Mistral Jaguar Allard/Maserati
Dieser Aston Martin DB3 war Anfang der Fünfziger das Privatfahrzeug von David Brown
Doppelpfeil
Selten: 3,4 Liter Mistral Jaguar von 1954 aus Frankreich
Doppelpfeil
Allard J 2 und Maserati 300S im Beschleunigungsduell
Doppelpfeil
 
Sportscar Masters Ginetta G16 Lola T70
Die Sportscar Masters boten harte Positionskämpfe und couragierte Manöver
Doppelpfeil
Überbremst: Der Ginetta G16 von Jim Chapman jenseits der Ideallinie
Doppelpfeil
Im diesem Lola T70 von 1967 steckt ein fünf Liter großer Chevrolet-Motor
Doppelpfeil
 
Lotus 23B Chevron B8 McLaren M1B
Zuviel gewollt: Nach dem Ausflug ins Kiesbett hängt der Lotus 23B am Haken
Doppelpfeil
Alle fünf Chevron B8 wurden am Limit bewegt
Doppelpfeil
Frühwerk: Der McLaren M1B von 1966 ist einer der ersten Sportwagen des Neuseeländers für die CanAm-Serie
Doppelpfeil
 
McLaren M8F March 707/717 McLaren M8C/D
McLaren M8F und March 707 traten im Orwell Supersports Cup an
Doppelpfeil
Der March 707/717 wurde 1971 in der CanAm eingesetzt
Doppelpfeil
Klassisch: Der McLaren M8C/D in "Kiwi"-Orange
Doppelpfeil
 
Porsche 907 Gulf Mirage Porsche 936
Aus Schweden angereist: Der Porsche 907 ist einer der erfolgreichsten Sportwagen der Stuttgarter
Doppelpfeil
Nicht nur Porsche 917: Das Gulf-Team setzte später die Eigenentwicklung Mirage ein
Doppelpfeil
Porsche statisch: Das der 936 fahrfähig ist beweist lediglich der Aufkleber aus Goodwood.
Doppelpfeil
 
Kurtis Indy Roadster Maserati 250F Connaught A4
Selten zu sehen: Kurtis Indianapolis Frontmotor-Roadster von 1957
Doppelpfeil
Ein Maserati 250F wird mit einem externen Anlasser gestartet
Doppelpfeil
Britischer Connaught A4 in belgischer Rennfarbe
Doppelpfeil
 
Gordini T16 Alta MG Magnette
Der Gordini T16 aus dem Jahr 1954 wurde von dem Belgier Max Valvekens in die Eifel gebracht
Doppelpfeil
Rarität: Der britische Alta von Ian Nuthall
Doppelpfeil
Der MG Magnette N-Type wurde 1935 gebaut
Doppelpfeil
 
BMW M1, Corvette Escort RS Ford Capri RS
BMW M1 von 1979 und Chevrolet Corvette aus dem Jahr 1972 kämpfen auf der Zielgeraden
Doppelpfeil
Der Zakspeed Escort RS war 1974 in der Deutschen Meisterschaft am Start
Doppelpfeil
Der Ford Capri RS von Peter Mücke war schnell, scheiterte aber an Motorproblemen
Doppelpfeil
 
Porsche 911 Tour de France 70 MG Arnolt Bertone Opel Manta A Irmscher
Leicht: Der Porsche 911 Prototyp wurde 1970 bei der Tour de France eingesetzt
Doppelpfeil
Der MG Arnolt Bertone wurde Anfang der Fünfziger Jahre in den USA verkauft. Nur wenige Exemplare gelangten nach Europa
Doppelpfeil
Opel brachte Zeugnisse der eigenen Rennsportgeschichte an den Ring wie diesen Manta A von Irmscher
Doppelpfeil
 

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Rainer Roßbach )

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