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Aktualisiert am 31.12.2011
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Zweite Halbzeit VLN: Teure Saison für die Top-Teams

02.09.2006

Hürtgen/Hennerici
Sechs Klassensiege in sechs Rennen und doch nur eine knappe Führung in der Meisterschaft für Claudia Hürtgen und Marc Hennerici

Nach der witterungsbedingten Absage des ersten diesjährigen Wertungslaufs läutete das 6-Stunden-ADAC-Ruhr-Pokal-Rennen – als sechster von neun Läufen – die zweite Saisonhälfte der Langstreckenmeisterschaft 2006 ein. Auch bei diesem Saisonhöhepunkt zeigte sich die Nordschleife von ihrer rauhen Seite. Wie bereits in den vorangegangenen Rennen hatten auch hier viele Top-Teams Schäden zu verzeichnen.

Den Teams von Manthey Racing, Alzen Motorsport und Land Porsche blieb das Pech treu. Schon in der zweiten Runde gerieten die Porsche auf eine Flüssigkeitsspur und rutschten im Bereich Flugplatz in die Leitplanken. Wieder ein teures Wochenende also für die Favoriten: Manthey Racing hatte bereits im Juli einen Totalschaden beim 46. ADAC-Reinoldus-Langstreckenrennen zu verzeichnen und Land Porsche musste bereits nach der 37. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy im Mai ein Auto abschreiben.

Besonders arg erwischte es in diesem Jahr Scheid Motorsport. Nach einem Unfall bei der Adenauer Rundstrecken-Trophy war der BMW M3 E46 GTS rechtzeitig zum 24-Stunnden-Rennen fertig geworden. Dort flog der M3 am frühen Abend im Streckenabschnitt Flugplatz ab – Totalschaden. Zehn Wochen brauchten Johannes Scheid und sein Team, um den "Eifelblitz" komplett neu aufzubauen. Die harte Arbeit wurde jedoch nicht belohnt: Nach Platz 11 im Zeittraining verhinderten Probleme mit dem Öldruck ein erfolgreiches Comeback beim 6-Stunden-Rennen.

BMW M3 Getrag
Erster Gesamtsieg für den Getrag BMW M3 von Bäder/Hagenmeyer/Gedlich

Damit war der Weg frei für Michael Bäder/Tobias Hagenmeyer/Markus Gedlich, die sich auf dem BMW M3 des Getrag Teams den Gesamtsieg vor Ralf Schall/Andreas Schall im Opel Astra V8 Coupe sowie Klaus Abbelen/Sabine Schmitz in ihrem Porsche 997 Cup sicherten. Für das BMW-Team war es der erste Gesamtsieg.

Für Porsche dagegen war es die erste Niederlage seit zwei Jahren: Denn nach dem 11. September 2004, als der Jaguar V8 Star mit Tilke/Galladé/Adorf am Steuer das 6-Stunden-Rennen gewann, standen nur noch Porsche-Piloten ganz oben auf dem Treppchen.

Einen weiteren Klassensieg bei den Dieselfahrzeugen bis 2000 ccm Hubraum landete die Vorjahresmeisterin Claudia Hürtgen mit ihrem Teamkollegen Marc Hennerici. Es war der sechste Sieg im sechsten Rennen und beide behielten mit 56,43 Punkten die Tabellenführung. Platz 3 in der Gesamtwertung belegt Wolf Sylvester, der zusammen mit Mario Merten erneut einen Klassensieg einfuhr. Sein Rückstand auf das BMW-Team beträgt lediglich 0,49 Punkte.

Honda S 2000
Tabellenführer des Honda S2000 Cups: Andreas Mäder und Reinhold Renger

Bei den beiden Honda Markenpokalen ist die Tabellensituation eindeutiger, wenngleich auch hier noch nichts entschieden ist: Drei weitere Meisterschaftsläufe sind noch zu bestreiten, zudem werden am Ende der Saison die beiden schlechtesten Einzelresultate gestrichen.

In der Honda Civic Cup Wertung führen Unteroberdörster/Engels/Schmitz mit 62,28 Punkten vor Giesbrecht/Kuhlmann/Keutmann (48,21 Punkte) und den VLN-Honda-Junioren Breuer/Koske/Schaffert (43,64 Punkte). Das Fahrerduo Mäder/Renger führt die Honda S2000 Cup Wertung mit 51,53 Punkten an. Dahinter folgen Holle/Weber (43,36 Punkte) und Nawotka/Grundmann (42,94 Punkte).

Es bleibt also spannend in den einzelnen Meisterschaftswertungen und die Fans können sich auf drei weitere attraktive Rennen im Rahmen der 2006er Langstreckenmeisterschaft freuen. Die nächste Runde folgt am 30. September – dann findet der 38. ADAC-Barbarossapreis statt.

Astra V8 Ex DTM Buntes Feld
Vater und Sohn Schall erreichen den zweiten Gesamtrang mit ihrem Opel Astra V8 Coupé
Doppelpfeil
DTM Rivalen von einst liefern auch nach fast 15 Jahren noch packende Duelle: BMW M3 und Mercedes 190 Evo II
Doppelpfeil
Bunt gemischtes Teilnehmerfeld: Insgesamt waren 215 Fahrzeuge gestartet
Doppelpfeil
 

(Text: Matthias Behrndt )
(Fotos: Matthias Behrndt, Michael Behrndt)

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