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Citroën C4 WRC: Vom Konzept zum Wettbewerb
22.12.2006
Von der Rallye Monte Carlo 2007 an wird Citroën mit dem C4 WRC die Rallye-Weltmeisterschaft bestreiten. Die Vorlage, das aus der Zusammenarbeit des Stylingzentrums mit Citroën Sport entstandene Concept Car C4 Citroën Sport aus dem Jahr 2004, war anfangs ein Projekt, das nicht regelkonform war. Es war ein erster Versuch, dem Nachfolger des erfolgreichen Xsara WRC ein Gesicht zu geben. Inzwischen wurde das Concept Car von Citroën Sport in Versailles-Satory zum Wettbewerbs-Fahrzeug weiterentwickelt. Das Design wurde weitgehend beibehalten. Der wesentliche Schritt war, den Wagen an das internationale technische Reglement der Rallye-Weltmeisterschaft und an die notwendigen Leistungsanforderungen anzupassen. Aus diesem Ansatz entstand eine erste fahrbare Version des Citroën C4 WRC, die sich schon recht weit von der Konzeptstudie entfernt hat. So ist etwa das Dach nicht mehr aus Glas, die vorderen und hinteren Kotflügel, der Stoßfänger und der Spoiler wurden überarbeitet und entsprechen nun dem Reglement.
Verschiedene Karosserieteile wurden im Windkanal erprobt, zunächst im Maßstab 1:4, bevor sie dann gegen Ende der Konstruktionsphase im Maßstab 1:1 getestet wurden. Die Entwicklungsarbeit bestand im Wesentlichen in der Validierung der neu entwickelten Teile und Baugruppen hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Leistung. Bei Probefahrten auf Asphalt und Schotter wurden die Leistungen des C4 WRC mit denen des Vorgängers verglichen. Dabei wurde schnell klar, dass die Neukonstruktion das erwartete Potential aufwies. Wie der Weltmeisterschaftsgewinner Xsara hat der Citroën C4 WRC Allradantrieb, einen Zweiliter-Turbomotor und ein quer liegendes Sechsganggetriebe. Aber der C4 WRC ist länger als der Xsara etwas über 4,20 m weshalb er gemäß Reglement von 1.770 auf 1.800 mm verbreitert werden durfte. Diese Änderung verbessert die Kurvenstabilität. Wie vom neuen Reglement verlangt, ist die Entwicklung der Elektronik eingefroren worden. Sie entspricht der des Xsara in der Konfiguration 2006. Ebenfalls im Rahmen der vom Reglement verordneten Kostensenkung müssen die verschiedenen Baugruppen wie der Motor, das Getriebe, die Vorder- und Hinterachsantriebe sowie das Ausgleichsgetriebe und die Stoßdämpfer für eine längere Lebensdauer ausgelegt sein.
(Text: Rainer Roßbach)
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