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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Inhalt Jahrgang 2006


Termine: Messen, Treffen, Rennen, Rallyes, Ausfahrten
Neues aus der Industrie

VW Nanospyder:Steck-Spiel

VW Nanospyder: Steck-Spiel

VW erzählt mit dem Projekt des Nanospyders, entwickelt für die Design Challenge 2006 in Los Angeles, eine Science Fiction-Geschichte: Im Jahr 2015 verfügt die Transport-Behörde, das Autos zu einhundert Prozent recyclebar sein müssen, die Lebensspanne wird auf fünf Jahre festgesetzt. Als Reaktion auf diese Verfügung ändert VW unternehmensweit den Produktionsprozeß. Ab sofort kommen die aktuellsten Fortschritte der Nano-Technologie zum Einsatz, um die Vorgaben zu erfüllen - und besser noch - zu übertreffen.

ZEST Roadster:Lust am Einfachen

ZEST Roadster: Lust am Einfachen

Ein neuer kleiner Roadster, der Zest, kommt aus Frankreich. Der einfach gehaltene Zweisitzer steht, laut Hersteller Acrea, ganz in der Tradition von typisch französischen Charakteren wie Citroën Mehari oder Renault Rodeo. Der Zest versteht sich als reines Freizeitfahrzeug für wohltemperierte Landschaften im Süden Europas, wobei es durchaus auch in leichtes Gelände gehen kann, da die Bodenfreiheit ordentliche 19 Zentimeter beträgt.

Bentley Continental GTC:Stoff zum Träumen

Bentley Continental GTC: Stoff zum Träumen

Während Hersteller von Cabrios in der Kompaktklasse mit immer raffinierteren mechanischen Kunststückchen Blechdächer zusammenfalten, macht Bentley das einzig Richtige: Die englische Traditionsfirma bietet einen 2+2-Sitzer mit Stoffdach an. Sowohl offen wie geschlossen wirkt der GTC überaus harmonisch. Dabei mischt die Form lediglich Elemente von Continental GT und Flying Spur. Das hohe Heck und die Abrisskante der Limousine verbinden sich mit der kraftvollen Form des Coupé-Hecks zu einer Komposition von konservativ-sportlicher Eleganz.

Citroën C4 WRC:Vom Konzept zum Wettbewerb

Citroën C4 WRC: Vom Konzept zum Wettbewerb

Ab 2007 wird Citroën mit dem C4 WRC an der Rallye-Weltmeisterschaft teilnehmen. Das Basisfahrzeug, der aus der Zusammenarbeit des Stylingzentrums mit Citroën Sport entstandene Concept Car C4 Citroën Sport aus dem Jahr 2004 war anfangs ein Projekt, das nicht regelkonform war. Es war ein erster Versuch, dem Nachfolger des erfolgreichen Xsara WRC ein Gesicht zu geben. Inzwischen ist das Concept Car in den Händen der Ingenieure von Citroën Sport in Versailles-Satory zum C4 WRC gediehen.

Daihatsu Materia:Kompakter Cruiser

Daihatsu Materia: Kompakter Cruiser

Zugegeben: Design und Konzept des Materia ähneln dem Scion, einer Toyota-Marke, die ausschließlich in Nordamerika angeboten wird. Aber erstens bleibt das Konzept in der Familie - Daihatsu ist eine Toyota-Tochter - und zweitens überzeugt der Materia durch eine Reihe von praktischen Talenten. Zum einen ist er kompakt, zum anderen überzeugt er innen durch Variabilität und Größe. Daihatsu, wieder einmal erfrischend experimentierfreudig, gab dem Materia kurze Überhänge, eine hohe Gürtellinie und eine kastenartige Silhouette mit und macht den kleinen Van damit zur echten Option für Individualisten.

KTM X-Bow:Reif für die Insel

KTM X-Bow: Reif für die Insel

Auf dem Genfer Salon im März 2007 wird der österreichische Motorrad-Hersteller KTM sein erstes vierrädriges Fahrzeug vorstellen. Der X-Bow ist ein leichter, offener Zweisitzer - der Hersteller spricht von 700 Kilogramm Gesamtgewicht - , der komplett aus Karbon gefertigt ist. Als Antrieb dient ein FSI-Direkteinspritzer aus dem Audi-Regal, der üblicherweise im A3 arbeitet. Die Maschine mit Vierventiltechnik, Turboaufladung, stufenlos verstellbaren Einlass-Nockenwellen und zwei Ausgleichswellen leistet in der Basisversion 220 PS, im Spitzenmodell 300.

Mini Biomoke:Öko-Buggy

Mini Biomoke: Öko-Buggy

BMWs Beitrag zur Design Challenge 2006 in Los Angeles belebt eine kalifornische Auto-Ikone neu. Der Mini Biomoke ist ein waschechter Beach-Buggy, angereichert mit einem Schuß Mini Moke und verfeinert mit einer Prise Hot Rod. Natürlich ist er wiederverwertbar und umweltverträglich konzipiert.

Mission 400 Plus:Projekt Weltrekord

Mission 400 Plus: Projekt Weltrekord

Unter dem Namen Mission 400 Plus realisierte Jürgen Alzen Motorsport einen Sportwagen auf der Basis des Porsche 997, der im nächsten Jahr mit mehr als 400 km/h Höchstgeschwindigkeit schnellster straßenzugelassener Sportwagen der Welt werden soll. Dazu waren tiefgreifende Modifikationen an der Porsche-Basis erforderlich: Durch Tiefersetzen des Daches um 75 Millimeter wurde die Stirnfläche minimiert. Gleichzeitig wurden die A-Säulen um 5,5 Grad stärker nach hinten geneigt. Das Triebwerk leistet 1.054 PS bei 7.700 U/min und entwickelt ein maximales Drehmoment von 1.030 Nm bei 5.800 Umdrehungen.

Mercedes-Benz Recy:Das Boot

Mercedes-Benz Recy: Das Boot

Holz, Aluminium, Glas und Gummi sind die Materialien, die Mercedes-Benz für einen ganz auf Kalifornien zugeschnittenen, wiederverwertbaren Roadster passend findet. Die Studie "Recy", für die Design Challenge 2006 der Los Angeles Autoshow entworfen, wird von einem modernen Vierzylinder-Bluetec-Diesel angetrieben, und ist ganz auf ein intensives Erleben des Lebensstils und des kalifornischen Klimas zugeschnitten.

Mazda Nagare:Alles im Fluß

Mazda Nagare: Alles im Fluß

Der futuristische Nagare (japanisch für: "Fluss" oder "fließend") ist das Resultat der Suche nach neuen Design-Lösungen, die schon bei einem parkenden Mazda den Eindruck von Bewegung erzeugen. Die Inspiration für die Form gewann das kalifornische Designteam des Konzerns aus der Beobachtung von Effekten, die Bewegungsenergie in der Natur hinterlässt: Wie die Muster, die Wind in den Wüstensand malt, die Spuren, die Wasser auf dem Meeresboden erzeugt oder das Bild des an einer Bergflanke herabströmenden Lavastroms.

Hummer O2:Regenbogen-Krieger

Hummer O2: Regenbogen-Krieger

Schon immer konnte man bei GMs Truppentransporter-Division grünes Gedankengut erkennen. Das ist zwar bislang eher oliv als ökologisch, aber die Verbindung zur Natur ist da. Die gleiche Gemeinsamkeit, wenn auch mit zivilem Charakter, prägt auch den Hummer O2. Das Konzept, entworfen von den West Coast Advanced Design Studios von General Motors in Südkalifornien, ist der Gewinner der diesjährigen Design Challenge, die regelmäßig im Rahmen der Los Angeles Auto Show ausgetragen wird. Dessen grün weist aber eine andere Tönung auf.

Retromobile 2007:Showtime

Retromobile 2007: Showtime

Das Rahmenprogramm für die nächste Retromobile, die vom 16. bis zum 25. Februar 2007 an der Porte de Versailles in Paris stattfinden wird, steht fest. Nick Mason, passionierter Autosammler und - ältere Semester werden sich erinnern - Trommler bei Pink Floyd, wird zwölf Fahrzeuge aus seinem exzellenten Fundus in einer Sonderausstellung zeigen. Die Auswahl reicht von einem Panhard Rennwagen aus dem Jahr 1901 über einen Aston Martin Ulster (1935) bis zum Supersportwagen McLaren F1 von 1995.

40 Jahre Rallye Kadett:Leistung fürs Volk

40 Jahre Rallye Kadett: Leistung fürs Volk

1966 startet Opel die Produktion des legendären Rallye Kadett und gönnt der bisherigen Coupé-Version einen 1,1-Liter-SR-Motor mit Doppelvergaseranlage, sportliches Interieur und ein unverwechselbares Design mit mattschwarzer Motorhaube und fetten Seiten- und Heckstreifen. Der Rallye Kadett spricht durch seine Fahrleistungen und seine zweckbetonte Ausstattung die Emotionen von Liebhabern sportlicher Automobile an und ist damit einer der Urväter der sportlichen Kompaktwagenklasse.

Honda RA272:Respekt gefordert

Honda RA272: Respekt gefordert

Nach Erfolgen im Motorradsport stieg Honda 1964 in die Formel 1 ein. Nach einem schwierigen Lehrjahr fuhren die Japaner jedoch bereits in ihrer zweiten Saison an der Spitze mit und holten beim mexikanischen Grand Prix 1965 mit dem von Richie Ginther pilotierten Honda RA272 den ersten Formel 1- Sieg. Dieser Formel 1-Honda war eine weiterentwickelte Version des Vorjahres-Fahrzeugs. Es war mit 485 Kilo rund 35 Kilo leichter als der RA271. Sein V12 leiste 220 PS bei 12 000 U/min und galt am Ende der Saison als das wahrscheinlich stärkste im ganzen Grand Prix-Feld.

Byers SR 100/CR 90:Körperkunst

Byers SR 100/CR 90: Körperkunst

Ende der Fünfziger Jahre begann Fiberglas sich als Werkstoff für Karosserien durchzusetzen. Der erste Seriensportwagen mit einem Aufbau aus dem neuen Werkstoff, Chevrolets Corvette, war ein großer Erfolg. Das Material eignete sich aber auch ausgezeichnet für Kleinserien und öffnete damit engagierten Garagisten die Möglichkeit, eigene Fahrzeuge auf die Räder zu stellen. Jim Byers aus El Segundo, Kalifornien, - inspiriert von den kleinen und elegant-einfach gestalteten Roadstern aus Italien - stellte Ende der Fünziger Jahre eigene offene Zweisitzer vor.

BMW HP2 Megamoto:Straßenkämpfer

BMW HP2 Megamoto: Straßenkämpfer

Mit der Megamoto erweitert BMW die HP2-Familie um eine dynamische Supermoto-Maschine. Bei unter 200 Kilogramm fahrfertig liegen Leistung und Drehmoment der Megamoto deutlich über der HP2-Enduro. Um den speziellen Anforderungen sportlichen Landstraßensurfens und Rennstreckeneinsatzes gerecht zu werden, wartet das Motorrad mit einigen Änderungen auf.

Alec Issigonis:zum 100. Geburtstag

Alec Issigonis: zum 100. Geburtstag

Zum Hochschulstudium hat es ihm nicht gereicht und Mathematik nannte er "den Feind eines jeden kreativen Menschen". Doch nichts faszinierte ihn so sehr wie pure Technik. Und wenn er von einer Idee überzeugt war, kannte er keine Kompromisse. Seine berühmteste prägte die Automobilentwicklung für Jahrzehnte: der Austin Seven /Morris Mini. Am 18. November 2006 wäre Sir Alexander Arnold Constantine Issigonis 100 Jahre alt geworden.

Neuer smart fortwo:Die Revolution macht Pause

Neuer smart fortwo: Die Revolution macht Pause

Die Zeit der Experimente ist vorbei: Renault ist brav und BMW nimmt gleichfalls Abschied vom pointierten Design. Jetzt hat es den fortwo erwischt. Der erste Smart war eine kleine Revolution: Exakt zugeschnitten auf die mobilen Bedürfnisse der Stadt widersprach er allem, was an automobilen Konzepten akzeptiert war, und nur Wenige konnten sich einen Erfolg vorstellen. Aber den hatte er. Jetzt kommt der Neue und in bester Marketing-Sprache wird versprochen, dass dieser alles besser und schöner kann als der Alte. Übersetzt in Alltagssprache heißt das, dass der neue Smart fortwo größer, breiter und schwerer als der Alte geworden ist.

Porsche RS Spyder 2007:Aufgerüstet

Porsche RS Spyder 2007: Aufgerüstet

Mit dem 2006er RS Spyder hat Porsche ein großes Comeback im Prototypensport gefeiert. Zusammen mit dem Partner Penske Motorsport dominierte man die Rennen der LMP2-Klasse in der American Le Mans Serie und auf dem winkligen Kurs von Mid Ohio reichte es sogar zum Gesamtsieg gegen die leistungsmäßig überlegenen LMP1-Prototypen vom Schlage eines Audi R10. Im kommenden Jahr soll der neue RS Spyder von verschiedenen Kundenteams international an den Start gebracht werden. Deshalb konzipierte Porsche den neuen RS Spyder entsprechend den Reglements-Vorgaben des französischen Automobile Club de l'Ouest (A.C.O.) für die Fahrzeugklasse mit der Bezeichnung "Le Mans Prototypen 2". Der Rennsportwagen kann deshalb unter anderem in der American Le Mans Series (ALMS), der europäischen Le Mans Series (LMS) und beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an den Start gehen.

Venturi GT3:Historismus

Venturi GT3: Historismus

Die monegassische Sportwagenmanufaktur Venturi recycelt ihre eigene Geschichte: Der neu aufgelegte Venturi GT3 zeigt sich im Kleid des früheren 300 Atlantique. Dieser war in den Neunziger Jahren auf dem Markt. Auch der Neue hat die gleiche, jetzt aber stärker geglättete Form. Trotz des "historischen" Aussehens ist der GT3 eine komplette Neukonstruktion, nur die Fahrerkabine stammt vom alten Modell.

VLN-Saison 2006:Breitensport auf hohem Niveau

VLN-Saison 2006: Breitensport auf hohem Niveau

Neun Läufe, mehr als 180 Fahrzeuge und 20.000 Zuschauer pro Rennen auf der schönsten aber auch schwierigsten Rennstrecke der Welt, dem Nürburgring inklusive Nordschleife, das waren die Zutaten der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft 2006. Ob Porsche GT3 oder Opel Corsa, ob Dodge Viper GTS oder 3er BMW, zu den "Stammfahrzeugen" gesellten sich in diesem Jahr auch neue Exoten. So brachte Raeder Motorsport einen Lamborghini Gallardo an den Start. Ein weiterer vielbeachteter Neuzugang startete im letzten Lauf zum 31. DMV Münsterlandpokal. Schubert-Motorsport brachte ein BMW Z4 M Coupé mit in die Eifel.

Hochtemperatur-Brennstoffzelle:Volkswagen-Entwicklung ist praxisnäher

Hochtemperatur-Brennstoffzelle: Volkswagen-Entwicklung ist praxisnäher

Eine in dieser Form weltweit einzigartige, von der Volkswagenforschung entwickelte Hochtemperatur-Brennstoffzelle eliminiert zahlreiche Nachteile der bisher bekannten Niedrigtemperatur-Brennstoffzellen.

Citroën C-Métisse:Luxus für drei

Citroën C-Métisse: Luxus für drei

In einer Reihe von faszinierenden Studien, beginnend beim C-Airdream aus dem Jahr 2002, hat sich die französische Avantgarde-Marke neu erfunden. Serienfahrzeuge wie C4 und C6 sind überzeugende Ergebnisse dieser Arbeit, was die Designer und Entwickler des französischen Herstellers aber nicht davon abhält, Grenzen neu auszuloten. Aktuelles Ergebnis ist das viertürige Coupé C-Métisse für die automobile Oberklasse - repräsentativ und sportlich, leistungsstark und umweltfreundlich.

BMW 3er Cabrio:Deckel drauf

BMW 3er Cabrio: Deckel drauf

Mit der E90er-Baureihe verschwindet eines der letzen viersitzigen Cabrios mit Stoffdach vom Markt. BMW folgt dem Trend zum metallenen Klappdach - das ab dem Frühjahr 2007 erhältliche Nachfolgemodell erhält eine dreiteilige Dachkonstruktion mit vollautomatischer Öffnungs- und Schließmechanik, die Dachöffnung erfolgt per Funkfernbedienung. Natürlich findet der bayerische Hersteller viele gute Gründe für den Systemwechsel. Eine verbesserte Rundumsicht bei geschlossenem Dach, größere Seitenscheiben und - bei einem offenen Auto besonders wichtig - die sogenannte Hochgeschwindigkeitsauslegung werden ins Feld geführt.

Honda FCX Concept:Elektrisiert

Honda FCX Concept: Elektrisiert

Mit einem neuen Konzeptfahrzeug stellt Honda zentrale Elemente der nächsten Generation seiner Brennstoffzellenfahrzeuge vor. Verbessungen an der Brennstoffzellen-Technik erlauben, das Fahrzeuglayout neu zu gestalten. Die neue Brennstoffzelleneinheit ist 20 Prozent kleiner und 30 Prozent leichter als die Einheit des aktuellen FCX.

ALMS Laguna Seca:Audi und Porsche dominieren

ALMS Laguna Seca: Audi und Porsche dominieren

Im Qualifying konnten die Benzin-getriebenen LM P1-Prototypen auf der Berg-und-Tal-Bahn an der kalifornischen Pazifikküste erwartungsgemäß ihren Gewichtsvorteil von 65 Kilogramm gegenüber den Diesel-Sportwagen ausspielen und sich die ersten beiden Startplätze sichern. Im Rennen liessen die Audi ihren Gegnern trotz einiger Probleme keine Chance. Auch Porsche domierte die LMP2-Klasse und sicherte sich alle Titel bei den kleinen Prototypen.

Audi TT Roadster:Das Frühjahr kann kommen

Audi TT Roadster: Das Frühjahr kann kommen

Passend zum verlängerten Spätsommer, der dem Oktober ideale Roadsterbedingungen mit gab, stellt Audi die zweite Variante des neuen TT vor: den Roadster. Allen, die nun eilig zum Audi-Händler laufen wollen, müssen sich allerdings noch gedulden, das neue Modell wird erst im kommenden Frühjahr ausgeliefert werden. So kann es aber immerhin noch seinen Weg auf den Weihnachtswunschzettel finden.

Mille Miglia 1931:Rudolf Caracciola gewinnt

Mille Miglia 1931: Rudolf Caracciola gewinnt

Das erste Automobilrennen auf der Strecke Brescia - Cremona - Mantua - Brescia findet am 10. September 1899 statt. Doch die eigentliche Geburtsstunde der Mille Miglia ist das Jahr 1927. Anfangs treten eine Handvoll begeisterter Automobilisten im Großraum Brescia in Langstreckenrennen gegeneinander an. Schließlich beschließen sie, die Strecke zu verlängern und das Rennen mit immer längeren Teilstrecken auf drei Etappen anzulegen; Wendepunkt soll Rom sein, die Gesamtstrecke 1000 Meilen betragen. Der Name Mercedes-Benz ist seit 1930 untrennbar mit diesem berühmten Langstreckenrennen verbunden: In jenem Jahr belegt Rudolf Caracciola am Steuer seines SSK den 6. Platz.

Suzukis Project Splash:Neue Designlinie

Suzukis Project Splash: Neue Designlinie

Suzukis neues Kleinwagenkonzept soll ein Auto für die ganze Familie sein, das von kurzen Einkaufstouren bis zu Langstreckenfahrten viele Bedürfnisse ansprechen soll - unabhängig von Lebensstil, Alter und Geschlecht. Präzise Linien, differenzierte Konturen und die Verwendung von Chromapplikationen geben der Karosserie eine dynamische und gleichzeitig hochwertige Ausstrahlung. Ein großer "Single-Frame"-Grill im Audi-Look und schmale, mandelförmige LED-Scheinwerfer prägen die Frontansicht des Project Splash. Eine recht großzügige Karosserie bietet den Insassen trotz kompakter Abmessungen einigen Komfort, ein Panoramaglasdach macht den Innenraum, der in schwungvollen Linien gezeichnet ist, licht und freundlich.

Ford iosis X:Trapezkünstler

Ford iosis X: Trapezkünstler

Konsequent setzt Ford seine Designoffensive "kinetic design" um. Das Portfolio der Marke überzeugt aktuell durch eine konsequente und lebendige Formensprache. S-Max und das neue Focus Coupé-Cabriolet sind dafür gelungene Beispiele. Der nächste Schritt soll bald folgen: In 18 Monaten wollen die Kölner ein neues SUV auf den Markt bringen. Der auf dem Pariser Salon 2006 gezeigte "iosis X" ist eine wichtige Marke auf dem Weg zum Serienprodukt, denn die Studie untersucht, wie der aktuelle Designkanon bei einem sportlichen Crossover funktioniert.

40 Jahre Opel Rekord C:Erfolgsmodell

40 Jahre Opel Rekord C: Erfolgsmodell

1966 wird der neue Opel Rekord C vorgestellt. Im damals neuen Testzentrum in Hanau präsentiert sich die dritte Generation der erfolgreichen Baureihe mit überarbeiteter Technik und neuem Design. Als erster Opel-Pkw besitzt er Schraubenfedern an der Hinterachse, Scheibenbremsen an der Vorderachse sowie einem Bremskraftverstärker. Als Antrieb dienen Vier- und Sechszylindermotoren. Charakteristisches Merkmal des Rüsselsheimers ist die Karosserie mit dem Hüftschwung vor der C-Säule. Neben Limousine und Caravan bietet Opel im Frühjahr 1967 ein dynamisch gezeichnetes Coupé an. Sportlichster Vertreter ist der 106 PS starke "Sprint", dazu gibt es Sonderversionen wie das elegante Cabrio des Kölner Karosseriebauers Deutsch sowie eine vom Werk angebotene Taxi-Variante mit längerem Radstand.

Honda Civic Type R:Sportlich bequem oder kompromisslos

Honda Civic Type R: Sportlich bequem oder kompromisslos

Auf dem Pariser Autosalon stellt Honda die neue Sportversion des Civic vor. Um den ganz unterschiedlichen Präferenzen der Type R-Kunden besser entsprechen zu können, geht die sportlichste Form des Civic erstmals in unterschiedlichen Versionen an den Start. Neben einer voll ausgestatteten Ausführung kann auch eine radikal abgespeckte Variante geordert werden.

ALMS Mosport:Audi gewinnt vorzeitig den Titel

ALMS Mosport: Audi gewinnt vorzeitig den Titel

Mit einem Sieg im achten Saisonrennen auf dem Mosport International Raceway in der Nähe von Toronto in Kanada gewannen Allan McNish und Dindo Capello (Italien) im Audi R10 TDI vorzeitig den LM-P1-Titel in der American Le Mans-Serie. Durch einen Sieg in der Gruppe LMP2 steuert auch Porsche in der American Le Mans Series weiter auf Titelkurs.

Alfa 8C Competizione:Serienversion in limitierter Auflage

Alfa 8C Competizione: Serienversion in limitierter Auflage

Auf dem Pariser Salon 2006 präsentiert Alfa Romeo die Serienversion des Alfa 8C Competizione, der in einer limitierten Stückzahl produziert werden soll. Er gleicht weitgehend jener Studie, die 2003 auf der IAA präsentiert wurde. Die Entwicklung erfolgte in technischer Kooperation mit Maserati. Die Linienführung ist klassisch - die Verwandtschaft zu den legendären TZ-Modellen oder dem Bertone Canguro aus den Sechziger Jahren ist nicht zu übersehen. Die Linienführung soll einen Ausblick auf Stilelemente und Proportionen künftiger Alfa Romeo Modelle geben.

BMW Hydrogen 7:Wasserstoffantrieb in Serie

BMW Hydrogen 7: Wasserstoffantrieb in Serie

Mit dem Hydrogen 7 präsentiert BMW ein mit Wasserstoff angetriebenes Fahrzeug, das den Serienentwicklungsprozess durchlaufen hat. Die Limousine der 7er Reihe wird von einem 260 PS starken Zwölfzylinder-Motor angetrieben und beschleunigt in 9,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 230 km/h limitiert. Solange eine flächendeckende Wasserstoffversorgung nicht gewährleistet ist, kann der bivalent ausgelegte Motor des BMW Hydrogen 7 durch einfaches Umschalten der Betriebsart auch auf herkömmliches Superbenzin zurückgreifen. Mit dem Hydrogen 7 wollen die Bayern beweisen, dass der Einsatz von Flüssigwasserstoff als Energieträger für Serienfahrzeuge realisierbar ist.

Audi Q7 V12:Stärkster Pkw-Diesel der Welt

Audi Q7 V12: Stärkster Pkw-Diesel der Welt

Der V12 mit sechs Liter Hubraum im Audi Q7 ist der erste Zwölfzylinder-Diesel in einem Serien-Pkw. Der Motor produziert 500 PS und ein Drehmoment von 1.000 Nm. Nur 5,5 Sekunden benötigt der Selbstzünder für die Beschleunigung von null auf 100 km/h und die elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 Stundenkilometer. Mit diesen Fahrleistungen bewegt sich Audis Q7 V12 TDI auf dem Niveau hochkarätiger Sportwagen. Das maximale Drehmoment liegt bereits bei 1.750 1/min an. Der High-Tech-Diesel mit dem weltweit erstmals eingesetzten 2.000 bar Common Rail-System von Bosch bietet Durchzugskraft in allen Drehzahlbereichen.

Renault Nepta:Luxuscabriolet

Renault Nepta: Luxuscabriolet

Seit Facel Vega 1964 die Pleite ereilte, ist die Tradition des großen und luxuriösen französischen Grand Tourisme Geschichte. Allenfalls Citroën unternahm mit dem SM den Versuch, einen Fuß in die automobile Oberklasse zu bekommen. Der Erfolg hielt sich in Grenzen: Nur etwa 12.500 Exemplare wurden in den sechs Produktionsjahren von 1970 bis 1975 gefertigt. Seitdem führt diese Fahrzeuggattung in Frankreich ein Leben als Studie. Neuestes Exemplar dieser Spezies ist ein Luxuscabriolet von Renault. Der Nepta - mit V6-Motor und 420 PS - sucht den Schulterschluss zwischen sportlichen Leistungen und komfortablem Lebensraum für vier Personen.

Lancia Delta HPE:Kompakter

Lancia Delta HPE: Kompakter "Shooting Brake"

Mit "Shooting Brake" bezeichnet man gemeinhin einen Kombi auf Basis eines Sportwagens. Namentlich bei Aston Martin hat diese Karosserieform Tradition, aber auch in der Historie von Lancia wird man fündig. Der Lancia Beta HPE etwa aus den Siebzigern weist diese Form auf. Während der Beta jedoch auf einer Coupé-Karosserie aufbaut, basiert das aktuelle Konzept, der Delta HPE, auf einer Kompaktklasse-Plattform.

Zweite Halbzeit VLN:Teure Saison für die Top-Teams

Zweite Halbzeit VLN: Teure Saison für die Top-Teams

Nach der witterungsbedingten Absage des ersten diesjährigen Wertungslaufs läutete das 6-Stunden-ADAC-Ruhr-Pokal-Rennen - als sechster von neun Läufen - die zweite Saisonhälfte der Langstreckenmeisterschaft 2006 ein. Auch bei diesem Saisonhöhepunkt zeigte sich die Nordschleife von ihrer rauhen Seite. Wie bereits in den vorangegangenen Rennen hatten auch hier viele Top-Teams Schäden zu verzeichnen.

DTM Nürburgring:Generationenkonflikt bei Mercedes

DTM Nürburgring: Generationenkonflikt bei Mercedes

Auch ohne Opel sorgte das Gastspiel der DTM 2006 für volle Tribünen in der Eifel. Nach offiziellen Angaben waren es mit 116.000 Besuchern sogar noch mehr als im Vorjahr. Das Training und das Qualifying versprachen spannenden Motorsport, allerdings entwickelte sich das Rennen dann eher zu einer Ein-Mann-Show. Bruno Spengler nutzte die Vorteile des ersten Startplatzes und ging sofort in Führung.

Loremo LS:Spaßsparer aus Bayern

Loremo LS: Spaßsparer aus Bayern

Loremo ist die Abkürzung für Low-Resistance-Mobile. 2009 soll eine Kleinserie des 2+2-Sitzers auf die Straße kommen, die besonders effizient mit Energie umgehen soll: 1,5 Liter Verbrauch auf 100 Kilometer sind das Ziel. Durch ausgeklügelten Leichtbau und besonders gute Aerodynamik unterscheidet sich der LS von herkömmlichen Fahrzeugen.

Mercedes-Benz 500 E W 124:Dezent und dynamisch

Mercedes-Benz 500 E W 124: Dezent und dynamisch

Auf dem Pariser Automobilsalon 1990 stellte Mercedes-Benz die ultimative sportliche Limousine aus Stuttgart vor, den Typ 500 E. Abgesehen von etwas voluminöseren Kotflügeln, einer leicht tiefer gelegten Karosserie und einer modifizierten Bugschürze mit eingelassenen Nebelleuchten entspricht er äußerlich ganz der Mittelklasse-Baureihe W 124. Antriebsseitig hat er mit den braven Mittelklasselimousinen wenig gemein: Im Motorraum des 500 E befindet sich ein V8-Aggregat mit 5,0 Liter Hubraum, das 326 PS leistet und für vehemente Fahrleistungen sorgt.

34. AvD Oldtimer Grand Prix:Licht und Schatten

34. AvD Oldtimer Grand Prix: Licht und Schatten

Ein Vergnügen für die Sinne ist den Freunden schneller alter Autos der Oldtimer-Grand-Prix des AvD. Vom 11. bis zum 13. August gingen bei der 34. Auflage der größten Klassiker-Veranstaltung mehr als 560 Starter in historischen Renn- und Tourenwagen aus acht Jahrzehnten an den Start. Von den Klassikern der 20er und 30er Jahre, über die Touren- und Rennwagen der 60er bis hin zu den Grand-Prix-Fahrzeugen der 70er und den Rennsportwagen der frühen 80er Jahre. Diesmal hatten Fans und Fahrer trotz angekündigten Regens noch einigermaßen Glück - das unberechenbare Eifelwetter ließ zu den Rennen große Wolkenlücken frei.

Segway i2:Weiterentwickelt

Segway i2: Weiterentwickelt

Der Segway Personal Transporter i2 ist die zweite Generation des einachsigen Elektrorollers. Neben dem überarbeiteten Design weist der Personal Transporter zwei grundlegende technische Neuerungen auf: Die Lenkung wird durch die neu entwickelte "LeanSteer"-Technologie intuitiv und erfolgt nur durch die Körperbewegungen des Fahrers. "Der Wireless InfoKey" ist der neue, abnehmbare Bordcomputer des Segway, der gleichzeitig als elektronischer Schlüssel dient.

Vanwall VW7:Der Beginn der britischen Formel 1-Industrie

Vanwall VW7: Der Beginn der britischen Formel 1-Industrie

Nach dem Zweiten Welrkrieg dominierten die Italiener die Formel 1. Auch wenn Mercedes-Benz in den Jahren 1954 und 1955 unschlagbar war, stand die höchste Klasse des Motorsports doch ganz im Zeichen von Alfa, Maserati und Ferrari. Auch die Briten versuchten ihr Glück mit dem BRM V16-Projekt und scheiterten auf der ganzen Linie. Zu den Unterstützern dieses Versuchs, England im Garnd Prix-Sport zu etablieren, gehörten Oliver Lucas, Alfred Owen und Tony Vanderwall. Vanderwall, der die Konkurrenzfähigkit der britischen Industrie in der Formel 1 beweisen wollte, stoppte sein Engagement jedoch recht schnell, weil er nicht an die Zukunft des V16 glaubte. Er beschloß, ein eigenes Team zu etablieren.

Schloss Dyck Classic Days:Klein-Britannien

Schloss Dyck Classic Days: Klein-Britannien

In England haben Veranstaltungen mit klassischen Fahrzeugen in stilvollem Ambiente Tradition und großen Zuspruch. Nun hat dieser Trend auch Deutschland erreicht. Ein Schloß, ein großer Garten, lustvoll drapierte Oldtimer und eine abgesperrte Strecke, damit die Autos auch Fahrzeuge sein dürfen, das sind die Grundbausteine, aus denen die Classic Days in Schloss Dyck bei Neuss geformt wurden.

Fiat Topolino:Mäuschens  70. Geburtstag

Fiat Topolino: Mäuschens 70. Geburtstag

Der Wunsch von Fiat-Besitzer Giovanni Agnelli an die Entwicklungsabteilung des Turiner Automobilunternehmens ist mehr als ungewöhnlich. Il Senatore fordert von den Technikern ein kleines, sparsames und vor allem bezahlbares Auto. Anfang der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts ein fast revolutionärer Gedanke. Zu dieser Zeit ist das Automobil noch immer ein Privileg der so genannten gehobenen Gesellschaftskreise. Auch die Modellpalette von Fiat bietet in erster Linie luxuriöse Automobile, selbst vom vergleichsweise kleinen Fiat Balilla kann der normale Arbeiter nur träumen.

24h Spa-Francorchamps:Ein Sprintrennen bis zur letzten Minute

24h Spa-Francorchamps: Ein Sprintrennen bis zur letzten Minute

Die Proximus 24 Stunden von Spa-Francorchamps sind seit 2001 der Saisonhöhepunkt der FIA GT Serie und stellen die Teams vor besondere Herausforderungen. Statt der üblichen drei Stunden Renndistanz geht das Rennen in Belgien zweimal rund um die Uhr. Der erhöhte Personal- und Materialaufwand wird dafür mit der doppelten Punktezahl belohnt und so ist es nicht verwunderlich, dass in den letzten fünf Jahren der Gewinner dieses Rennens auch am Ende des Jahres die Teamwertung in der FIA GT Meisterschaft gewann. Dabei erhalten die schnellsten Teams nach sechs und nach zwölf Stunden jeweils ein Viertel der Punkte, die restlichen Zähler gibt es analog zu den drei Stunden Rennen nach der Zieldurchfahrt.

Ferrari P4/5:Maßanzug

Ferrari P4/5: Maßanzug

Seit Ferrari renommierten Karosserieschneidern erlaubt, Einzelstücke mit dem "Cavallino rampante" zu versehen, kommt Bewegung in die Szene. Neben der Zagato-Kreation 575 GTZ und dem Pininfarina-Ferrari 612 Scaglietti "K", beide bei der diesjährigen Villa d'Este zu sehen, ist der P4/5 das dritte Zeugnis für das neu erwachte Interesse an maßgeschneiderten Sammlerstücken.

Zytek Electric Drivetrain:Smarter Antrieb

Zytek Electric Drivetrain: Smarter Antrieb

Zytek ist Motorsportfreunden bekannt als Entwickler und Mitbewerber in den Langstreckenrennen der ELMS. Das Geld für dieses aufwändige Marketing verdient der englische Systementwickler mit Auftragsarbeiten für die internationale Automobilindustrie. Für den neuen Smart Fortwo ev steuert der britische Spezialist eine neue, hochintegrierte Antriebseinheit bei.

100 Jahre Targa Florio:Der schwierigste Kurs der Welt

100 Jahre Targa Florio: Der schwierigste Kurs der Welt

Der sizilianische Klassiker wurde seit 1906 als Sportwagen-Langstreckenrennen auf öffentlichen Bergstraßen in Sizilien ausgetragen. Gegründet wurde "die Targa" von Vincenzo Florio, der auch die Veranstaltung um den Coppa Florio in Norditalien ins Leben rief. In den 20er Jahren war "die Targa" das wichtigste Rennen, von unschätzbarem sportlichen Wert für die Teilnehmer, denn andere prestigeträchtige Veranstaltungen wie das 24-Stunden-Rennen von Le Mans oder die Mille Miglia standen erst Jahre später im Rennkalender.

De Tomaso Pantera GTS:Starke Katze

De Tomaso Pantera GTS: Starke Katze

Der Pantera ist das Modell. dass den Namen des italienischen Sportwagenhersteller De Tomaso in der Welt bekannt gemacht hat. 1970 wurde der Sportwagen auf der New Yorker Autoshow enthüllt und die USA waren auch der Markt, für den der Zweisitzer gedacht war. Das Mittelmotorcoupe wurde in den Staaten von der Ford-Vertriebsorganisation angeboten und die Ziele waren ambitioniert: Mit seinem Fünfliter-V8 aus dem Ford-Regal sollte der Pantera auf dem amerikanischen Markt der Chevrolet Corvette Paroli bieten. Und Alejandro de Tomaso, gebürtiger Argentinier und der Kopf hinter dem Projekt, sah natürlich für sich auch die Chance, richtiges Geld zu verdienen.

Rallye-Lancias:74 Siege in der Weltmeisterschaft

Rallye-Lancias: 74 Siege in der Weltmeisterschaft

Lancia hat viele Erfolge bei der Rallye Monte Carlo gefeiert. Dreizehn Mal siegten Teams des italienischen Herstellers bei der "Monte". Als erster hielt 1954 die französische Grand-Prix-Pilot Louis Chiron, der einen Lancia Aurelia GT steuerte, den Siegespokal in Händen und 1972 feierte der große Sandro Munari den ersten seiner insgesamt vier Siege.

Bristol Zagato 406Z:Englisches aus Italien

Bristol Zagato 406Z: Englisches aus Italien

Was liegt näher bei einem Karosseriebauer wie Zagato, der seine Reputation mit Leichtbau und ausgefeilter Aerodynamik gewonnen hat, als die Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller, dessen Wurzeln in der Flugzeugindustrie liegen? Nach Ende des Zweiten Weltkriegs suchte der englische Bomberbauer Bristol nach neuen, attraktiven Geschäftsfeldern und sah im Automobilbau die Chance, die ganz speziellen Fertigkeiten aus dem Luftfahrzeugbau in der Friedensproduktion zu nutzen. Der Bristol Zagato 406Z verbindet die Fähigkeiten seiner Erbauer auf ganz eigene Weise.

ADAC 1000km Rennen:Pescarolo siegt

ADAC 1000km Rennen: Pescarolo siegt

Die Trainingsergebnisse des diesjährigen ADAC 1000km-Rennens, das wieder unter der Federführung des französischen Club d Automobile de l Ouest stattfand, nahmen sich beinahe aus wie eine Wiederholung aus dem letzten Jahr; Nicolas Minassian hatte den schnellen DBA-Judd wieder auf die Pole gestellt. Der favorisierte Pescarolo Sport-C60, pilotiert von von Jean Christophe Boillion, Emanuele Collard und Eric Hélary, mußte sich mit dem dritten Platz begnügen, noch hinter dem Courage LC70-Mugen von Shinji Nakano und Haruki Kurosawa. Insgesamt neun LMP1-Prototypen, elf LMP2 sowie 24 GT in zwei Klassen qulifizierten sich für das Rennen.

Festival of Speed:100 Jahre Grand Prix, 100 Jahre Targa Florio

Festival of Speed: 100 Jahre Grand Prix, 100 Jahre Targa Florio

Rund 150.000 Besucher fanden sich bei typisch englischem Sommerwetter zum Festival of Speed beim Earl of March ein. Mehr würden der Veranstaltung schaden, hatte seine Lordschaft befunden und die Anzahl der Karten, die wieder nur im Vorverkauf zu bekommen waren, entsprechend begrenzt. Trotzdem herrschte noch genug Andrang. Drei besondere Leitthemen prägten die 2006er Ausgabe: 100 Jahre Grand -Prix-Geschichte, 100 Jahre Targa Florio und 40 Jahre CanAm. Jedes dieser Themen hätte genug Potential, um alleine eine Veranstaltung zu füllen, entsprechend hoch waren die Erwartungen.

Opel Kadett C Aero:Luftikus

Opel Kadett C Aero: Luftikus

Im Frühling des Jahres 1976 erschien der Kadett Aero. Ein herausnehmbares Hardtop sowie ein hinteres Faltverdeck bieten verschiedene Variationen des offen Fahrens. Der Aero setzt die Tradition offener Opel-Modelle nach 20-jähriger Unterbrechung erstmals wieder fort. Von der Konstruktion her entspricht der neue Kadett Aero eher dem Olympia Rekord Cabrio-Limousine als einem Voll-Cabriolet. Ein massiver Überrollbügel verleiht der Karosserie eine hohe Torsionssteifigkeit und schützt im Falle eines Überschlags die Insassen. Passive Sicherheit steht bei der Konstruktion im Vordergrund.

Colin McRae R4:Einzelkämpfer

Colin McRae R4: Einzelkämpfer

Colin McRae, WRC-Rallyechampion von 1995 und zur Zeit bei Langstreckenrallyes unterwegs, plant unter die Fahrzeughersteller zu gehen. Am 7. Juli stellte der Schotte seine erste Eigenentwicklung, das R4 Performance Car, beim Festival of Speed im englischen Goodwood vor. Das Fahrzeug ist ein echter Rennwagen, der sowohl bei Rallyes, beim Rallye Cross, auf der Rundstrecke wie auch bei Eisrennen eingesetzt werden kann.

Opel Typ 1,8 Liter 1931:Der Sechszylinder wird erschwinglich

Opel Typ 1,8 Liter 1931: Der Sechszylinder wird erschwinglich

Das 1,8 Liter-Modell, das Anfang 1931 auf dem Markt erschien, war gemeinsam mit General Motors in den USA entwickelt worden und bot modernes Fahrzeugdesign in Verbindung mit Sechszylinder-Komfort zum Preis eines Vierzylinder-Wagens. Die Fahrzeugfamilie verfügte über Motoren mit einem guten Antriebskomfort, die zunächst bei 3200 U/min 32 PS mobilisierten, ab 1933 stieg die Leistung bei unveränderter Drehzahl auf 34 PS.

Peugeot 402 Andreau:Luftnummer

Peugeot 402 Andreau: Luftnummer

In Deutschland war die aerodynamische Weiterentwicklung des Automobils in den Dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts ein grosses Thema. Aber auch in Frankreich fand das Thema Aufmerksamkeit: Als Antwort auf den Citroën Traction Avant stellte Peugeot 1935 den 402 vor. Schon von Haus aus war diese Baureihe mit einer aerodynamisch optimierten Karosserie versehen und der 402 Andreau ist der extremste Vertreter dieser erfolgreichen Vorkriegsbaureihe.

Oldtimer Festival 2006:Zu Gast bei Freunden

Oldtimer Festival 2006: Zu Gast bei Freunden

Mit der Fussballweltmeisterschaft und dem Spiel der Deutschen Nationalelf im Achtelfinale hatte das 24. Oldtimer-Festival des Düsseldorfer Automobil- und Motorsportclubs 05 (DAMC 05) eine starke Konkurrenz am heimischen Fernseher. Wer sich dennoch in die Eifel aufmachte wurde dafür reichlich belohnt. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, als die mehr als 140 Oldtimer am Samstag und am Sonntag jeweils die Nordschleife des Nürburgrings für eine sogenannte Demo-Fahrt unter die Räder nahmen. Zwar wurde kein richtiges Rennen ausgetragen, trotzdem gingen zahlreiche Teilnehmer richtig zur Sache und gaben ihrem betagten Fahrzeugen ordentlich die Sporen.

Caterham CSR 260:

Caterham CSR 260: "Superlight"

Neueste Kreation des englischen Sportwagenspezialisten ist eine superleichte Version der Topmodells CSR 260. Angetrieben von einem 2,3 Liter Cosworth-Motor bewegt sich der für die Straße zugelassene "Superlight" auf dem Leistungsniveau von ausgewiesenen Supersportwagen. Der Spurt von null auf 100 Stundenkilometer erfolgt in wettbewerbsfähigen 3,1 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit beträgt atemberaubende 250 km/h.

AMG CLK DTM Cabriolet:Rohware

AMG CLK DTM Cabriolet: Rohware

Eine Schönheit ist es nicht und seine Typbezeichnung klingt nach sowjetischem Militärgerät. Das neue Mercedes-Benz CLK DTM AMG Cabriolet hat von allem zu viel: Einen Namen mit zu vielen Buchstaben, zu viele Spoiler, zu große Kotflügelverbreiterungen, die zudem auch nicht besonders schön sind und auch die Leistung ist jenseits dessen, was im Cabrio amüsiert. Beim Nachfolger des auf 100 Fahrzeuge limitierten CLK DTM AMG Coupé destilliert aus dem 2003er Auto für die DTM - gibt es jedoch auch Hightech aus dem Motorsport, rennstreckentypische Fahrdynamik und echte Exklusivität.

Mercedes-Benz CL-Klasse:Neue Schlichtheit

Mercedes-Benz CL-Klasse: Neue Schlichtheit

Die neue CL-Klasse setzt die jahrzehntelange Tradition der großen Mercedes-Coupés mit eigenständigen Akzenten fort. War das Mercedes-Design bislang nicht davor gefeit, auf den Effekt zu schielen - etwa bei der Nase des SLK - ist das Coupé mit seinem Wechselspiel von gespannten Linien und ruhigen Flächen Ausdruck für eine neue, distinguierte Eleganz. Trotz der expressiv ausgestellten Radhäuser, der Abrisskante am Heck und der betonten seitlichen Sicke wirkt der neue Mercedes wie eine Skulptur.

24 h Nürburgring:Hausmannskost

24 h Nürburgring: Hausmannskost

Man nehme: die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt, hervorragendes Wetter, nahezu 200.000 Motorsportfans, das Starterfeld der BF-Goodrich-Langstreckenmeisterschaft und würze das Ganze mit zwei Maserati Gransport, mehreren BMW M3 und einigen namhaften Piloten wie Jacques Laffite, Klaus Ludwig, Hans Stuck oder Dieter Quester. Das war das Erfolgsrezept für das diesjährige 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, das mit einem Doppelsieg für Porsche endete.

Toyota Sports 800:Volkssport

Toyota Sports 800: Volkssport

Der begehrenswerte Supersportwagen 2000 GT, der auf der 12. Tokyo Motorshow 1965 Premiere feierte, war nicht der erste Sportwagen in der Geschichte von Toyota. Dieser Ruhm gebührt dem kleinen Sports 800, der 1962 erstmals als Prototyp gezeigt wurde. Der Sportwagen erhielt die Typenbezeichnung Sports 800, die sich auf die sportliche Form und auf den Zylinderinhalt des Zweizylindermotors bezog.

Lancia Motoren:Vom ersten V8 bis zum Delta S4

Lancia Motoren: Vom ersten V8 bis zum Delta S4

Seit der Gründung der Lancia & C. Fabbrica Automobili am 29. November 1906 in Turin bot Vincenzo Lancia seinen Kunden anspruchsvolle Autos mit moderner Technik. Bereits im Sommer 1915 patentierte er seinen ersten V-Motor: einen Achtzylinder mit 60 Grad Zylinderwinkel. Die Hubzapfen auf der Kurbelwelle waren um 30 Grad versetzt und sorgten für gleichmäßige Zündabstände - eine Lösung, die alle weiteren V-Motoren aus dem Haus Lancia aufweisen. Internationales Aufsehen erregte der revolutionäre V4-Motor des Lancia Lambda bei seinem Debüt auf dem Pariser Autosalon 1922. Erstmals realisierte Lancia einen V-Motor mit nur 14 Grad Zylinderwinkel.

BMW 503:Grandseigneur

BMW 503: Grandseigneur

Als erstes Nachkriegsautomobil hatte man bei BMW 1951 die große 501 Limousine mit einem Vorkriegs-Sechszylinder unter der Haube auf die Räder gestellt. Zeitgleich begannen Versuche mit einem V8-Motor, der 1954 gerade serienreif war. BMW präsentierte ihn 1954 auf dem Genfer Autosalon der Öffentlichkeit, zuerst als Antriebsaggregat für die Limousine. Der amerikanische Importeur Max Hoffman ermunterte Albrecht Graf Goertz, mit BMW Kontakt aufzunehmen und empfahl ihn nach München. Goertz entwickelte das Design des berühmten 507 und stellte diesem mit dem 503 ein viersitziges Coupé zur Seite, das er optional auch als Cabriolet zeichnete.

Rinspeed Mono Ego:Herrenfahrer

Rinspeed Mono Ego: Herrenfahrer

Seit einigen Jahren belebt der Schweizer Ingenieur Frank M. Rinderknecht die automobile Szene mit teils beeindruckenden, teils skurrilen Studien. Eines der überzeugendsten Autos ist der 1997 vorgestellte Mono Ego. Der Name ist Konzept: Der Mono Ego ist etwas für Afficionados, die sich ausschließlich etwas für sich selbst gönnen wollen. Es gibt weder einen Beifahrersitz noch einen Notsitz.

Sigma Grand Prix 1969:Denkanstöße für eine sichere Formel 1

Sigma Grand Prix 1969: Denkanstöße für eine sichere Formel 1

1968 wurde in der Redaktion der schweizerischen Fachzeitschrift "Automobil Revue" die Idee zu einer Arbeitsgruppe geboren, die sich dem Thema "Sichere Formel 1" widmen sollte. Mitglieder dieses Gremiums waren, neben Chefredakteur Robert Braunschweig, der italienische Designer Sergio Pininfarina, Ernst Fiala von der Technischen Universität Berlin, der australische Rennarzt Michael Henderson und der Rennfahrer, Ingenieur und Journalist Paul Frère. Enzo Ferrari bot Unterstützung in Form eines Vorjahres-Formel 1, Fiat und Mercedes-Benz offerierten technische Unterstützung.

34. ADAC 24h-Rennen:60 Siegkandidaten am Nürburgring

34. ADAC 24h-Rennen: 60 Siegkandidaten am Nürburgring

Am Wochenende vom 15. bis 18. Juni 2006 startet das Rennen des Jahres: 230 Teams sind für das 24h-Rennen gemeldet. Mehr als 760 Rennfahrer wollen beim Langstreckenklassiker auf der Nürburgring-Nordschleife antreten. Beim wohl größten Rundstreckenrennen auf der längsten Rennstrecke der Welt starten Rennlegenden und Nachwuchspiloten, Profifahrer und Privatiers. Einmal mehr wollen etwa Klaus Ludwig und Hans-Joachim Stuck sich in die Liste der Sieger eintragen.

Porsche 911 GT3 RS:Leicht getarnter Rennwagen

Porsche 911 GT3 RS: Leicht getarnter Rennwagen

Ab Oktober wird Porsche auf dem europäischen Markt den neuen 911 GT3 RS ausliefern. Diese puristische Variante des GT3 eignet sich besonders für den Einsatz auf Rundstrecken. Der GT3 RS zeichnet sich durch die Leistungsfähigkeit und das Fahrerlebnis eines Rennsportwagens aus, erfüllt dabei aber gleichzeitig alle Anforderungen für straßenzugelassene Sportwagen.

Maserati GrandSport I:Werkseinsatz beim 24h-Rennen

Maserati GrandSport I: Werkseinsatz beim 24h-Rennen

Beim diesjährigen 24h-Rennen auf dem Nürburging wird Maserati mit zwei Fahrzeugen werksseitig vertreten sein. Die Werksfahrer Michael Bartels, Eric Van de Poele und Gianni Giudici treten mit einem GrandSport "Laboratorio" an. Das Fahrzeug baut auf dem GrandSport GT3 auf - mit deutlichen Weiterentwicklungen, die beim Dauereinsatz auf der Nordschleife einem Härtetest unterzogen werden sollen.

BMW Coupé MM 2006:Fernfahrer

BMW Coupé MM 2006: Fernfahrer

In den Comics des spanischen Zeichners Daniel Torres aus den Achtziger Jahren bevölkern radlose, schwebende Karossen im Stil der Dreißiger Jahre die Szene. Ästhetisch bewegt sich dieser Stil zwischen schräg und dekadent - genau wie das BMW Concept Coupé Mille Miglia 2006. Auch wenn betont wird, dass sich dessen Gestaltung an das bei der Mille Miglia von 1940 siegreiche Coupé anlehnt: Ein Vergleich zeigt, dass diese Behauptung nicht weit trägt.

OSCA 1600 GT:Abgesang

OSCA 1600 GT: Abgesang

Mitte der Fünfziger Jahre konzentrierte sich OSCA auf die 1,5-Liter-Klasse. Dazu war die Konstruktion eines neuen Motors erforderlich. Dieser wies ein Volumen von 1490 ccm auf und trieb auch das erste Straßenmodell an, das beim Turiner Salon im November 1960 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mit diesem kompakten Hochleistungssportler hoffte man, eine wohlhabende Kundschaft zu erreichen.

Honda Civic Hybrid:Die nächste Generation

Honda Civic Hybrid: Die nächste Generation

Der vollkommen neu entwickelte Civic Hybrid ist bereits die zweite Generation der kompakten 4-türigen Stufenhecklimousine mit dem kombinierten Benzin-elektrischen Antrieb. Herzstück des Fahrzeugs ist ein neues, wesentlich kompakteres und effizienteres Hybrid-System, das einen neuen 1.3 Liter-Motor mit dreistufigem i-VTEC-System mit der jüngsten Evolutionsstufe des Hybrid-IMA-Systems (Integrated Motor Assist) kombiniert. In Zahlen bedeutet das einen Verbrauch von 4,6 l / 100 km bei einem CO2-Ausstoß von nur 109 g/km sowie wesentlich gesteigerten Fahrleistungen.

Mille Miglia 2006:Nostalgie pur

Mille Miglia 2006: Nostalgie pur

Nachdem der berühmte 300 SLR mit der Nummer 722, Gewinner der schnellsten Mille Miglia aller Zeiten, nun im neuen DaimlerChrysler-Museum steht, brachten die Schwaben dieses Jahr den Zweitplatzierten des 1955er Rennens nach Brescia. Juan Manuel Fangio steuerte den Mercedes 300 SLR mit der Nummer 658 in einem bravourösen Alleingang ins Ziel. Ex-Grand Prix-Pilot Jochen Mass hatte wider die Ehre und das Vergnügen, den faszinierenden Roadster nach Rom und zurück zu steuern.

Zagato 575 GTZ:Alta Moda

Zagato 575 GTZ: Alta Moda

Vorbild für den 575 GTZ ist der Ferrari 250 GT LWB Berlinetta Zagato, der 1956 auf der Basis des 250 GT gebaut wurde. Diese Baureihe war die erste, die vier Sitze hatte und von Ferrari mit Scheibenbremsen ausgerüstet wurde. Der Dreiliter-V12-Motor leistete 240 PS: Damit konnte die nur 1050 Kilogramm wiegende Aluminiumkarosserie in 5,2 Sekunden auf 100 Stundenkilometer gewuchtet werden. Das sind Werte, die sich auch heute noch sehen lassen können.

Festival of Speed 2006:Racing Glory

Festival of Speed 2006: Racing Glory

100 Jahre Grand Prix Racing ist das Motto des diesjährigen Festival of Speed in Goodwood, das vom 7. bis zum 9. Juli stattfindet. 1906 wurde der erste Grand Prix der Geschichte ausgetragen und von einem Renault gewonnen. Da die Franzosen auch aktuell besonders erfolgreich in der Formel 1 agieren, liegt es nahe, die Marke diesmal mit einer Skulptur vor Goodwood House zu ehren. Jedes Grand Prix-Jahr soll mit einem teilnehmenden Fahrzeug dokumentiert werden. Genannt worden sind bisher ein Mercedes des Baujahrs 1906, diverse Bugatti und Alfa Romeo aus den Zwanzigern, Mercedes-Benz und Auto Union werden mit Silberpfeilen aus den Dreissiger Jahren kommen.

Concorso d'Eleganza 2006:Viva Ferrari

Concorso d'Eleganza 2006: Viva Ferrari

Neben 50 Klassikern standen auch zwölf Studien beim diesjährigen Concorso d'Eleganza der Villa d'Este, der am 22. und 23. April 2006 ausgetragen wurde. Das ist gute Tradition: Schon 1929 präsentierten Automobilhersteller und Carrossiers dem Publikum ihre neuesten Entwürfe. 2002 wurde der Faden wieder aufgenommen. Bedingung für die Teilnahme ist, dass die Concept Cars und Prototypen fahrbereit sind. Mittlerweile genießt der Wettbewerb um den Villa d'Este Design Award wieder eine gewisse Bedeutung - zu sehen an den zwei Weltpremieren in diesem Jahr. Zagato und Russo-Baltique präsentierten diese Neuheiten. Bei den historischen Wettbewerben dominierte Ferrari auf der ganzen Linie. Der Hauptpreis ging an einen recht grob gezeichneten 410 SA aus dem Jahr 1959. Der Preis für den schönsten Pininfarina-Entwurf ging dagegen an ein subtiles 400 SA Coupé Aerodynamica von 1963.

Dodge Hornet:Alles, nur nicht bieder

Dodge Hornet: Alles, nur nicht bieder

Das B-Segment - VW Golf und Konkurrenten - ist besetzt von biederen, braven Gestalten. Dodge, von DaimlerChrysler dazu ausersehen, die neue Volumenmarke für den Weltmarkt zu werden, muß sich dieser Konkurrenz stellen. Nicht jedoch im bürgerlichen Gewand, sondern - entsprechend dem Macho-Ego der Marke - mit Leistung und aggressivem Design. Der Hornet, zu sehen in Genf 2006, zeigt eine erste Fingerübung in diese Richtung. Dynamik, Agilität und Fahrspaß soll die kompakte Limousine vermitteln. Robuste Optik, Leistungsfähigkeit und vor allem "nicht niedlich sein" waren wesentlichen Eckpunkte des Entwicklungskonzepts.

BMW 3er Coupé:Tradition und neue Werte

BMW 3er Coupé: Tradition und neue Werte

Coupés haben bei BMW eine lange Tradition. Schon in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde mit dem BMW 327 der erste sportliche Zweitürer entworfen. Als besonders sportliches Reisefahrzeug mit zwei Türen und einem festen Dach wurde das Coupé schon damals geschätzt ein Auto für Genießer und Individualisten. Damals wie heute hat diese Bauart eine eigenständige, sportliche Linie, mehr als zwei Sitzplätze sowie einen separaten Kofferraum. Auch das neue BMW 3er Coupé will vor allem ein besonderes Automobil sein. Stärker als seine Vorgänger hebt es sich mit seinem Design von der Limousine ab und es läßt sich besonders differenziert individualisieren.

YES Roadster 3.2:Handgemacht

YES Roadster 3.2: Handgemacht

Seit über sieben Jahren bauen die Sachsen aus Grossenhain den YES! Roadster. Auf über 200 Exemplare brachte es der erste Zweisitzer und nun wird die zweite Stufe gezündet. Die neue Generation, der Roadster 3.2 und der Roadster 3.2 Turbo kommen ab sofort auf die Straße. Wie schon beim Vorgänger handelt es sich bei der heckangetriebenen Neukonstruktion um ein ausgesprochenes Leichtgewicht, da er Dank seines Aluminium-Space-Frames und den verwendeten Faserverbundwerkstoffen nur 890 kg wiegt. Gepaart mit den 255 PS aus dem neuen 3,2-Liter-V6-Motor, der aus dem Audi-Regal stammt, ergibt sich ein attraktives Leistungs-/Gewichtsverhältnis.

Mercedes-Benz-Welt:Das schönste Parkhaus der Welt

Mercedes-Benz-Welt: Das schönste Parkhaus der Welt

Mit dem neuen Museum, das unübersehbar zwischen dem Haupteingang des untertürkheimer Werks, dem Gottlieb-Daimler-Stadion und der B10 liegt, setzt DaimlerChrysler seiner Marke Mercedes-Benz ein überdimensionales Denkmal. Die Aufgabe, das meistbesuchte Firmenmuseum der Welt neu zu schaffen, war besonders delikat. Die Museumsgestalter um Professor Merz und die Mitarbeiter der DaimlerChrysler Classic hatten in jahrelanger Arbeit die Inhalte, von der Textgestaltung und die Auswahl der Exponate bis hin zur vollständigen Planung des Ausstellungsdesigns, der graphischen Gestaltung und des Medienkonzepts entworfen. Um das anspruchsvolle Ausstellungskonzept der Museumsplaner herum hat das Architektenteam einen Baukörper entworfen, der an die Bauplaner und die Ausführenden hohe, zum Teil so vorher noch nie realisierte Anforderungen stellte.

Ariel Atom:Fun Follows Function

Ariel Atom: Fun Follows Function

Sie mögen es pur, sie lehnen Kompromisse ab, aber Ihr Budget ist begerenzt? Die Leistung eines Supersportwagens vom Schlage eines Enzo Ferrari kann man schon ab 35.000 Euro bekommen, wenn man bereit ist, auf jede Spur von Komfort zu verzichten. In Somerset/England baut eine kleine Firma mit dem traditionsreichen Namen Ariel ja, die mit den Motorrädern das kompromissloseste Straßenfahrzeug überhaupt.

BMW Testzentrum Arjeplog:Natürliche Kältekammer

BMW Testzentrum Arjeplog: Natürliche Kältekammer

Mit Kälte, Eis und Schnee stellt die nordschwedische Provinz Norrbotten Menschen und Material vor extreme Herausforderungen - und bietet zugleich die Idealbedingungen für anspruchsvolle Erprobungsprogramme. Vor allem die konstanten Temperaturen führen zu reproduzierbaren Testbedingungen und damit zu aussagekräftigen Resultaten. Als erster Hersteller verfügt die BMW Group dort nun über einen exklusiv für das Unternehmen errichteten Erprobungsstützpunkt.

Techno Classica 2006:Museum auf Zeit

Techno Classica 2006: Museum auf Zeit

Die Techno Classica präsentiert sich dieses Jahr so attraktiv wie nie. Die Messe verändert sich: Mehr hochwertige Klassiker, eine intensivere Präsenz der Hersteller sowie eine deutliche Verschiebung des Angebots in Richtung Qualität machen den Messebesuch zu einer echten Entdeckungsreise. Ob Mercedes 540 K Spezialroadster, Porsche 917 oder Maserati "Breadvan" - jede Halle bietet Außergewöhnliches. Porsche, Bosch, Jaguar und viele andere Marken zeigen Flagge und demonstrieren Verbundenheit mit der eigenen Geschichte. Kein Wunder angesichts eines geschätzten Marktvolumens von fünf Milliarden Euro, das mit dem rostigen Hobby bewegt wird.

VLN-Aufgalopp und Absage:Prolog zur Langstreckenmeisterschaft

VLN-Aufgalopp und Absage: Prolog zur Langstreckenmeisterschaft

Wie im Vorjahr startet die Rennsaison in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring mit Verspätung. Ein normaler Rennbetrieb war nicht möglich, als zahlreiche Teams die Einstellfahrten auf dem Nürburgring nutzten, um ihre Winterarbeiten ersten praktischen Tests zu unterziehen. Temperaturen nahe des Gefrierpunkts verhinderten akzeptable Reifentemperaturen. Neben der Strecke lag noch jede Menge Schnee und sorgte in zweifacher Hinsicht für Probleme: Einerseits gab es in den Auslaufzonen keinerlei Grip, zum anderen lief das durch den Sonnenschein frei gesetzte Schmelzwasser an einigen Stellen in Bächen über die Strecke und brachte manchen Fahrer in Schwierigkeiten.

Lexus LS 460:Emanzipations-Prozeß

Lexus LS 460: Emanzipations-Prozeß

Mit der vierten Generation der er Luxuslimousine LS 460 sucht Lexus nach einer eigenständigen Position im Hochpreissegment. Wo früher der Wettbewerb formal ausführlich zitiert wurde, bleibt es jetzt beim BMW "Hofmeister-Knick". Der Neue, dessen Markteinführung für Ende 2006 vorgesehen ist, zeigt ansonsten einen eigenständigen Auftritt. Er folgt ganz der neuen Lexus-Designlinie "L-finesse", die schon beim GS und IS die Form prägt. "Schlichtheit und Prägnanz" ist die Formel, die für Eleganz, Qualität und hohe Emotionalität stehen soll. Während formal Zurückhaltung angesagt ist, wird bei der Technik kräftig aufgerüstet.

Mitsubishi Concept-X:Blick nach vorne

Mitsubishi Concept-X: Blick nach vorne

Der Concept-X zeigt, wie sich das Mitsubishi-Design fortentwickeln könnte. Speziell die Lancer Evolution-Modelle hatte man im Kopf, als es an die Realisierung dieser Studie ging: Das Interieur sollte eine hohe Verarbeitungsqualität aufweisen und die Ergonomie besonders präzise sein. Auf der Basis der neuen C-Plattform von Mitsubishi entstand eine leistungsbetonte Formensprache, die die Tradition der seit 1992 angebotenen Lancer Evolution-Modelle in die Zukunft fortschreiben soll.

PSA Hybrid HDi:Die europäische Lösung

PSA Hybrid HDi: Die europäische Lösung

Toyotas Hybrid-Entwicklung hatte den US-Markt und dort die besonders restriktiven Gesetzesvorgaben in Kalifornien im Fokus, der Marketing-Erfolg in Europa ist nur ein gern gesehener Mitnahme-Effekt. Entsprechend wurde das Konzept ausgelegt. Die Verbrauchswerte des Prius sind gut, für einen Benziner, aber es gibt eine Reihe von Dieselfahrzeugen, die genauso gut oder sogar besser sind. Erst die Kombination eines sauberen und verbrauchsgünstigen Dieselmotors mit einem Elektromotor trifft die Vorlieben europäischer Autofahrer wirklich. Peugeot, einer der Vorreiter in der Dieselentwicklung, präsentierte auf dem Genfer Salon nun zwei Studien mit einem HDI-Hybridantrieb.

12 h Sebring:Audis Sternstunde, Porsches Wiedergeburt

12 h Sebring: Audis Sternstunde, Porsches Wiedergeburt

Die 12 Stunden von Sebring waren ein Debut nach Maß für den neuen Audi R10 TDI, der das schwierige Erbe des überaus erfolgreichen R8 antreten muß. Tom Kristensen, Allan McNish and Rinaldo Capello gewannen das traditionsreiche Langstreckenrennen in den USA mit drei Runden Vorsprung auf den zweitplatzierten Lola B05/40 von Field/Halliday/Field, der gleichzeitig Sieger der LMP2-Klasse wurde.

Beaulieu Autojumble 2006:Hier schlagen Oldie-Herzen höher

Beaulieu Autojumble 2006: Hier schlagen Oldie-Herzen höher

Europas legendärer und größter Auto- und Teilemarkt, der Autojumble (heißt übersetzt: Autodurcheinander oder Kuddelmuddel) lockt in diesem Jahr am 20. und 21. Mai sowie am 9. und 10. September zum 40. Mal Oldtimerfans, Automobilia-Sammler und Schatzsucher aus allen Ecken der Welt nach Südengland. Eingebettet in der malerischen Naturlandschaft des New Forest in der Grafschaft Hampshire liegt Beaulieu und Palace House , der Herrensitz des autobegeisterten Lord Montagu of Beaulieu, der diese Veranstaltung 1967 ins Leben rief und sein Areal hierfür zweimal im Jahr zur Verfügung stellt.

Audi 80

Audi 80 "Rallye": Fein gemacht

In Vorbereitung auf den Einsatz des Audi quattro in der Rallye Weltmeisterschaft ab 1981 hatte man bei Audi bereits 1978 eine Sportabteilung gegründet, um Erfahrungen sammeln zu können. Nach ersten Versuchen in der Deutschen Rallye Meisterschaft verstärkte man 1979 das Engagement mit dem neuen Audi 80 der zweiten Generation (B2). Unter dem damaligen Sportchef Jürgen Stockmar startete das Auto bei insgesamt zehn Läufen der Rallye-Europameisterschaft und der Rallye-WM.

Wiesmann GT MF4:Exot mit Stil

Wiesmann GT MF4: Exot mit Stil

Der erste Wiesmann-Sportwagen, ein Roadster, verließ nach fünfjähriger Entwicklungsarbeit im Mai 1993 die Werkstätten in Dülmen. Seitdem wurden fast 500 Exemplare gebaut. Der Erfolg des Roadster-Konzeptes geht auf eine durchaus gelungene Synthese aus nostalgischem Design und moderner Technik zurück und dieses Rezept soll auch den neuen Wiesmann GT beflügeln, der aus 4,8 Litern Hubraum 367 PS schöpft.

Trentino Classic 2006:ADAC lädt nach Norditalien ein

Trentino Classic 2006: ADAC lädt nach Norditalien ein

Mit der Trentino Classic hat der ADAC das Thema Oldtimer-Wandern erfolgreich etabliert. Die Veranstaltung basiert auf dem Konzept des Autowanderns im vergangenen Jahrhundert, das sich damals, vor allem zu Beginn der 30er Jahre, großer Beliebtheit erfreute. Statt Stoppuhren, Wertungsprüfungen oder Navigationsproblemen bestimmen hier der Genuss von Landschaft, Küche und Kultur oder Kunst den Programmablauf.

LeBlanc:Alpenglühen

LeBlanc: Alpenglühen

Schweizer Automobilbauer sind eine seltene Spezies, und ganz im Gegensatz zum behäbigen Image der Eidgenossen sind die wenigen Konstrukteure echte Exzentriker. Zu nennen sind Frank Rinderknecht, Ideengeber von Rinspeed, Franco Sbarro, der konsequent zwischen Genie und Wahnsinn pendelt und Rolf Wyss aus Wetzikon, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, reinrassige Le Mans-Technik auf die öffentliche Strasse zu bringen. Wyss, unter seinen Freunden als "dä wiess" bekannt, nennt seine Kreationen deshalb "LeBlanc". Sein Erstling, den er in rund 10.000 Stunden über sechs Jahre am Computer entwickelt hat, trägt den sanften Namen "Caroline".

Formel 1-Auftakt:Alonso triumphiert in Bahrain

Formel 1-Auftakt: Alonso triumphiert in Bahrain

So kann es weitergehen: Eine tolle Show für die Formel 1-Fans in aller Welt, ein Rennen voll packender Zweikämpfe und ein bis zur Ziellinie andauerndes Duell um den Sieg. Der Große Preis von Bahrain, erstmals Saisonauftakt zur Formel 1-WM, hatte alles, was ein Autorennen braucht. Renault-Pilot Fernando Alonso siegte in einem wahren Krimi vor Michael Schumacher, seinem Vorgänger als Weltmeister. Sensationell fuhr der nach technischem Defekt im Qualifying vom letzten Platz gestartete Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes auf den dritten Podestrang.

Edag Biwak:Patina statt Hochglanz

Edag Biwak: Patina statt Hochglanz

EDAG, Engineering-Dienstleister für die Fahrzeugindustrie aus dem hessischen Fulda, stellt sich jeweils auf den wichtigsten Auto-Salons mit eigenen, originellen Fahrzeugkonzepten vor. Dieses Selbstmarketing besteht immer wieder aus surreal geratenen oder recht bizarren Kreationen, die eine besondere Faszination haben. Neueste Studie ist der "Biwak" - ein Konzept auf Basis des New Beetle, das Scheunenfundästhetik zelebriert. Bei dem neuen EDAG Concept Car wurde die klassische Käferform mit einem Kombi-Aufbau versehen, um neue Einsatzmöglichkeiten für Beruf und Freizeit zu schaffen.

Puristischer SLK 55:AMG Ultimate Experience Asia

Puristischer SLK 55: AMG Ultimate Experience Asia

AMG hat für einen asiatischen Investor einen puristisch-sportlichen SLK 55 AMG entwickelt, der im Rahmen des geplanten Lifestyle-Events "AMG Ultimate Experience Asia" zum Einsatz kommt. Der Zweisitzer wurde an Fahrwerk, Bremsanlage und Kühlung modifiziert. Für Fahrdynamik sorgen zudem zahlreiche Leichtbaumaßnahmen. Bei der Konzeption des 360 PS starken Achtzylinder-Roadsters stand das SLK 55 AMG Safety-Car Pate, das in den Jahren 2004 und 2005 in der Formel 1 für Sicherheit sorgte.

GP von Bahrain:Heißer Tanz zum Formel 1-Auftakt

GP von Bahrain: Heißer Tanz zum Formel 1-Auftakt

So heiß wie Fans und Fahrer den Saisonstart in Bahrain herbeisehnen, so heiß dürfte der erste Lauf zur Formel 1-Weltmeisterschaft 2006 werden: Die Strecke im Scheichtum - erstmals Schauplatz des WM-Auftaktes - ist bekannt für immense Asphalt- und Lufttemperaturen sowie unkalkulierbare Grip-Verhältnisse. Konstrukteurs-Weltmeister Renault F1 geht als Titelverteidiger in die Saison - mit einer klaren Zielsetzung: Die Franzosen wollen die Saison unbedingt mit dem erneuten Titelgewinn krönen.

Michelin TB 15:Spezialist für alle Wettbewerbsfälle

Michelin TB 15: Spezialist für alle Wettbewerbsfälle

Zahlreiche Privatfahrer bereiten sich intensiv auf das neue Rennsportjahr 2006 vor - oder greifen schon wieder aktiv ins Lenkrad ihrer Wettbewerbsfahrzeuge. Michelin steht dem Breitensport mit einer interessanten Produktpalette an straßenzugelassenen Rennreifen mit sogenannter E-Kennzeichnung zur Seite. Im Mittelpunkt: Der unlängst wieder aufgelegte TB15, der im vergangenen Jahr mit Erfolgen auf Rundstreckenpisten und Rallye-Prüfungen überzeugen konnte.

Ferrari GG50:Geburtstagsgeschenk

Ferrari GG50: Geburtstagsgeschenk

Giorgetto Giugiaro arbeitet seit 50 Jahren im Autodesign. Grund genug, sich endlich ein eigenes Fahrzeug zu bauen. Die Idee wurde 2004 auf dem Salon in Paris geboren, wo Giorgetto Giugiaro darüber mit Luca di Montezemolo, dem Präsidenten von Ferrari, sprach. Dieser erklärte sich mit dem Umbau eines 612 Scalietti einverstanden und gab Giugiaro die Vorgabe mit auf den Weg, dass das Projekt als Ferrari erkennbar sein sollte.

Rolls-Royce 101EX:Grand Touring Coupé

Rolls-Royce 101EX: Grand Touring Coupé

Nach dem Cabriolet 100 EX aus dem Jahr 2004 ist das Coupé 101EX das neueste Experimental Car von Rolls-Royce. Das Design orientiert sich in Grundzügen am 100 EX. Eine polierte Aluminium-Motorhaube sowie dreieckig ausgeführte und aus Stabilitätsgründen massive A-Säulen prägen den Stil des Vorderwagens. Der in die Motorhaube eingelassene Traditionskühlergrill gibt dem Gesicht die gewünschte traditionelle Anmutung, während die Leuchten avantgardistisch wirken. Die Dachlinie verläuft niedrig und die Fensterflächen sind schmal. Das Heck des 101EX beantwortet die Expressivtät der Front mit Zurückhaltung. Einfache, geschwungene Linien, die Rückleuchten des Phantom sowie eine breite Metalleiste mit Rolls Royce-Emblem über der Kennzeichenaufnahme geben eine verhaltene Antwort.

Ford Reflex:Technologieträger

Ford Reflex: Technologieträger

In den USA gibt es immer wieder Phasen, in denen die Autos zu schrumpfen beginnen. Das hat natürlich mit teurem Öl zu tun und ist, wie man weiß, ein aktuelles Problem. Der Reflex von Ford ist deshalb kompakt, soll aber trotzdem ein typisch amerikanisches Automobil sein. Angetrieben von einem Diesel-Elektro-Hybridmotor und Lithium-Ionen-Batterien konsumiert er besonders wenig Treibstoff. Die Rede ist von umgerechnet rund 3,5 Liter auf 100 Kilometer.

Maserati 450S 1957:Le Monstre

Maserati 450S 1957: Le Monstre

Der Maserati 450 S mit der Chassis-Nummer 4501, ein Rennwagen, wurde 1956 gebaut und von Juan Manuel Fangio, Jean Behra sowie Stirling Moss pilotiert. Eingesetzt wurde der Wagen in den Grand Prix von Argentinien und Schweden sowie bei den 12 Stunden von Sebring 1957, die Fangio und Behra siegreich beendeten. Danach wurde der Wagen zurück nach Italien gebracht, wo auf Anregung von Stirling Moss das Chassis mit einer stromlinienförmigen, geschlossenen Karosserie versehen wurde.

Panoz Esperante GTLM:Handarbeit

Panoz Esperante GTLM: Handarbeit

Don Panoz ist in Europa bekannt als Kopf der "American Le Mans Rennserie" sowie durch die unkonventionellen Frontmotor-LMP1-Prototypen, die auch in Le Mans eingesetzt wurden. Weniger bekannt ist, dass Panoz' Sohn Daniel respektable und leistungsfähige Straßensportwagen baut. Neben diversen Renn-GT baut die in Georgia/USA ansässige Firma die Esperante-Baureihe, deren stärkstes Modell der GTLM ist.

30 Jahre Golf GTI:Sonderschau im AutoMuseum Volkswagen

30 Jahre Golf GTI: Sonderschau im AutoMuseum Volkswagen

Am 10. Februar wurde im AutoMuseum Volkswagen eine Sonderschau anläßlich des 30. Geburtstages des Golf GTI eröffnet. Die Ausstellung wird bis zum 26. März 2006 geöffnet sein.

Retromobile 2006:Tour de France

Retromobile 2006: Tour de France

Auch die einunddreißigste Ausgabe der Retromobile setze wieder ein erstes Glanzlicht am Anfang des Jahres. Das Motto der diesjährigen Ausgabe "Vedettes la publicité" ließ auf einige Kuriositäten hoffen, und der Besucher wurde nicht enttäuscht. Eine kleine Sonderausstellung präsentierte einige Beispiele des Werbezirkus, der alljährlich der Tour de France vorausgeschickt wurde. Das zentrale Jubiläum dieses Jahres war der sechzigste Geburtstag der Renault 4CV. In bekannt aufwändiger Art präsentierte die Regie Nationale nicht nur Prototypen und Serienmodelle, sondern schaffte alles heran, was das hauseigene Archiv und was Sammler an Sondermodellen und Kuriositäten zu bieten hatten.

Daihatsu HVS:Alles auf Grün

Daihatsu HVS: Alles auf Grün

Der Hybrid Vehicle Sports (HVS) der Toyota-Tochter ist ein leichter Sportwagen, der auf hohem Niveau Umweltfreundlichkeit mit Fahrvergnügen verbindet. Er bringt auf eine interessante Art und Weise den Wunsch nach Sportlichkeit und Umweltfreundlichkeit zusammen. Kernstück des Fahrvergnügens ist ein Hybridsystem, das zwei Elektromotoren vorne und einen zusätzlichen Elektromotor im Heck kombiniert. Diese Einheit wurde mit einem 1,5-Liter-Benzinmotor mit variabler Ventilsteuerung (DVVT) kombiniert, der aus einem Hubraum von 1,5 Liter 103 PS mobilisiert.

Great Race 2008:Millionenrennen

Great Race 2008: Millionenrennen

Am 12. Februar 1908 fiel am Times Square in New York der Startschuß für eines der bemerkenswertesten Rennen der Automobilgeschichte. Sechs Teams aus vier Nationen starteten zu einem 35.000 Kilometer langen Rennen um die Welt, das sie bis nach Paris führen sollte. Von der amerikanischen Ostküste führte der Weg zum Pazifik und von dort nach Japan. Anschließend ging es weiter nach Wladiwostok, durch Sibirien, Moskau und Berlin bis in die französische Metropole. 100 Jahre danach wird wieder ein "Great Race" gestartet, mit dem Ziel, neue Technologien einem Härtetest zu unterziehen. Eine Million US-Dollar werden für den Sieger ausgelobt, der dafür die Strecke mit einem alternativen Antrieb bewältigen muss.

Mini Cooper-S:Heldensage

Mini Cooper-S: Heldensage

Bereits gut sechs Monate nach ihrem Markt-Debüt starteten sechs Mini-Werkswagen 1960 bei der Rallye Monte Carlo. Aber erst der Mini Cooper-S von 1964 hatte das Zeug zum Gesamtsieg. 70 PS aus 1071ccm verbesserten nicht nur die Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h, sondern sorgten auch für eine bessere Beschleunigung. Die verbesserte Leistung reichte aus, um Paddy Hopkirk knapp den Triumph zu sichern. Der Sieg des Iren über den starken Ford Falcon von Bo Ljungfeldt markierte den Beginn einer beispiellosen Siegesserie.

20 Jahre Saab Cabrio:Frischer Schwede

20 Jahre Saab Cabrio: Frischer Schwede

Im Herbst, also eigentlich nach der Cabrio-Saison, stellte der schwedische Automobilhersteller Saab auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 1983 in Frankfurt am Main die Studie eines oben offenen Viersitzers auf Basis des Modells 900 vor. Das in Zusammenarbeit mit der American Sunroof Corporation (ASC), einem Spezialisten für Cabrioumbauten, entstandene Einzelstück war eine echte Überraschung, ein offenes Auto hatte man von Saab bis dahin nicht erwartet. Bis heute wurden in drei Modellgenerationen mehr als 240.000 Fahrzeuge ausgeliefert.

Villa d'Este:Klassiker im Vorfrühling

Villa d'Este: Klassiker im Vorfrühling

Auch 2006 lockt der Concorso d'Eleganza in den Vorfrühling an den Comer See. Der traditionelle Schönheitswettbewerb für klassische Automobile findet vom 21. bis 23. April vor der herrlichen Kulisse des Grand Hotel Villa d'Este in Cernobbio statt. Die ersten beiden Tage sind den Teilnehmern und Juroren vorbehalten, am Sonntag werden wie gewohnt alle Fahrzeuge des Concorso und weitere in einer Sonderausstellung im Park der benachbarten Villa Herba zu sehen sein.

Freestream T1:Der Außerirdische

Freestream T1: Der Außerirdische

Erfahrung im Supersportwagenbau haben Ben Scott-Geddes und Graham Halstead reichlich. Beide waren als Ingenieure an Gorden Murrays McLaren F1-Projekt beteiligt und wissen was von einem Fahrzeug dieses Kalibers erwartet wird. Nun machen sie ihr eigenes Projekt. In Farnham, Surrey (GB), bauen sie das ultimative Straßenfahrzeug. Der Freestream T1 ist ein straßen- und rennstreckentauglicher Zweisitzer mit einem Leistungsgewicht von etwa einem Kilogramm pro PS.

Lola T70 Mk3B:Fortsetzungsserie

Lola T70 Mk3B: Fortsetzungsserie

Lola Cars feierte im Januar auf der jährlichen Autosport Racing Car Show im englischen Birmingham die Wiedergeburt einer Rennsport-Ikone. Der neue und doch alte Lola T70 Mk3B wurde am 12. Januar von Eric Broadley, dem Gründer der Rennwagen-Manufaktur enthüllt. Geplant ist eine Serie von fünf Exemplaren.

Opel GT:Premiere in Genf

Opel GT: Premiere in Genf

Der Opel GT feiert sein Comeback. Jedoch handelt es sich hier nicht um ein zweisitziges Coupé im klassischen "Coke Bottle"-Stil, sondern um einen offenen Zweisitzer. Wie der klassische Vorgänger Ende der Sechziger Jahre spricht auch der Neue die amerikanische Designsprache. Bis auf den Frontkühler entspricht die Form dem Saturn Sky, der auf der Detroit Motor Show 2005 debütierte.

Honda Brennstoffzelle:In vier Jahren zur Serienreife

Honda Brennstoffzelle: In vier Jahren zur Serienreife

Honda arbeitet mit Hochdruck an der Entwicklung seiner Brennstoffzellentechnologie. Bereits in drei bis vier Jahren wird die nächste Generation des wasserstoffbetriebenen Honda FCX in Japan produziert werden. Diese auf der Tokyo Show 2005 gezeigte Studie einer Premium-Limousine weist eine flache und besonders effiziente Anordnung auf. Die V-Flow (vertical flow) getaufte Brennstoffzellenplattform ist die flachste ihrer Art für den Einsatz in Fahrzeugen.

BMW Z4 M Coupé:Agil und fahraktiv

BMW Z4 M Coupé: Agil und fahraktiv

Das BMW Z4 M Coupé bietet Dynamik pur. Sein 3,2 Liter großer M Reihensechszylinder-Motor mit 343 PS ermöglicht Fahrleistungswerte der Extraklasse. Neben der reinen Leistung, die sich schon am maximalen Drehmoment von 365 Newtonmeter ablesen lässt, bietet das Coupé vor allem Leichtfüßigkeit und Spontaneität.

Prodrive P2:WRC-Technik für die Straße

Prodrive P2: WRC-Technik für die Straße

David Richards, Ex-Teamchef des Formel 1-Teams BAR und dreifacher Rallye-Markenweltmeister mit Subaru, gündete 1991 unter dem Dach seiner Firma Prodrive ein Konstruktionsbüro, das Ingenieursdienstleistungen für die Automobilindustrie erbringt. Mit dem Projekt P2 präsentiert die in Banbury/England ansässige Firma einen zweisitzigen Sportwagen, der in nur neun Monaten realisiert wurde.

Miura Concept:Nachschlag

Miura Concept: Nachschlag

Als der Lamborghini Miura 1966 beim Genfer Salon seinen ersten Auftritt hatte, löste er einen Schock aus: Wo bisher Frontmotoren das Maß aller Dinge waren, stellte der Zwölfzylinder aus Sant Agata die Dinge auf den Kopf. Hier arbeitete nicht nur ein Mittelmotor wie bei reinrassigen Rennwagen, sondern dieser war auch noch quer montiert. Es war etwas entstanden, was es so vorher noch nicht gegeben hatte. Auf der Detroit-Motorshow 2006 löste eine Lamborghini-Studie erneut einen Schock aus: Walter de'Silva hatte sich am Miura versucht. Auch wenn die Begeisterung der Medien ohne Grenzen war: Das Show Car ist Retro-Design der negativen Art.

Mini Concept Detroit:Dritter Aufguss

Mini Concept Detroit: Dritter Aufguss

So langsam hat es auch der Letzte begriffen: Das nächste Mitglied der Mini-Familie wird ein Kombi sein. Nach der Premiere bei der IAA und der zweiten Variante zum Salon in Tokyo zeigt BMW den langen Mini in Detroit nun der Jahreszeit entsprechend im Winter-Outfit. Viel hat sich nicht verändert seit seinem ersten Auftritt, das Grundthema wird immer wieder neu variiert.

Chevrolet Camaro Konzept:Amerikanische Klassik, neu definiert

Chevrolet Camaro Konzept: Amerikanische Klassik, neu definiert

Der Chevrolet Camaro ist eines der archetypischen amerikanischen "Muscle cars", die in spektakulärer Weise ein dramatisch-grelles Design mit hohen Motorleistungen kombinierten. Dieses Package war so attraktiv, dass Chevrolet ab 1966 nahezu 700.000 Einheiten in den ersten drei Jahren absetzen konnte. Ausgehend vom 1969er Camaro, aber auch beeinflußt von der aktuellen Corvette, entwickelten die Designer ein viersitziges Coupe, das die klassischen Proportionen der "Pony Cars" zeitgemäß übersetzt.

Ford F-250 Super Chief:Truck mit flexibler Kraftstoffwahl

Ford F-250 Super Chief: Truck mit flexibler Kraftstoffwahl

Der F-250 Super Chief Concept wartet jenseits seiner martialischen Optik mit einer zukunftsweisenden Innovation auf: Der aufgeladene V10-Motor des Concept Cars kann wahlweise mit Wasserstoff, Ethanol oder Benzin angetrieben werden. Die Kombination dieser drei Energieträger ermöglicht dem Pick-up eine Reichweite von mehr als 800 Kilometern bis zum nächsten Tankstopp. Als Namensgeber der Studie dienen die berühmten "American Super Chief"-Passagierzüge, die zwischen 1936 und 1971 alle Metropolen der USA miteinander verbanden.

Dodge Challenger:Rock and Roll

Dodge Challenger: Rock and Roll

Die Reaktion in den USA auf den lang erwarteten viertürigen Dodge Charger war eher verhalten. Die Challenger-Studie, die auf der Detroit Show 2006 vorgestellt wird, hat deutlich bessere Chancen auf einen enthusiastischen Beifall. Das Konzept, ein viersitziges und zweitüriges Coupé, orientiert sich formal am 1970er Dodge Challenger und baut auf der Plattform des Chrysler 300C auf, die um etwa zehn Zentimeter auf 2,95 Meter verkürzt wurde. Im Vergleich zum Vorbild ist das Showcar 15 Zentimeter kürzer und fünf Zentimeter breiter geraten. Der Neue wirkt straff und kauert genauso wie sein Vorgänger angriffslustig auf dem Asphalt.

Lancia Fulvia Coupé:Zurück auf Anfang

Lancia Fulvia Coupé: Zurück auf Anfang

2003 zeigte Lancia auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt eine berückend schöne Neuinterpretation des klassischen Fulvia Coupés. Das Publikum reagierte positiv auf die Studie - und durch die Verwendung der Barchetta-Plattform stand das Auto auf einer technischen Basis, die eine Serienproduktion realistisch erscheinen ließ. Kurze Zeit später folgte die Enttäuschung: Fiat erklärte, dass es für das Fulvia-Projekt keine Chance auf eine Realisierung gäbe. Anfang 2006 wurden die Uhren aber wieder auf Null gestellt. 2007 wird Lancia ein kompaktes Coupé präsentieren, dass sich in Form und Größe an der Fulvia-Studie orientiert.

Volkswagen GX3:Drivers wanted. Seriously!

Volkswagen GX3: Drivers wanted. Seriously!

Peugeot 20Cup, BMW Just 4/2, Mercedes F300 LifeJet waren Crossover zwischen Motorrad und Auto, und keines dieser Projekte hat es zur Serienfertigung geschafft. Nun kommt Volkswagen mit einem kleinen Streetfighter und behauptet: Der GX3 könnte schnell als Serienversion realisiert werden. Das letzte Wort sollen allerdings die amerikanischen Kunden haben: Von ihrem Feedback hängt das weitere Schicksal des GX3 ab.

Mercedes-Benz S65 AMG:Eleganter Kraftsportler

Mercedes-Benz S65 AMG: Eleganter Kraftsportler

Wenige Wochen nach dem Verkaufsstart des S600 legt Mercedes in der großen Klasse noch einmal nach. Der neue Mercedes-Benz S 65 AMG übertrifft die Leistungsdaten des normalen V12 noch einmal deutlich, nur bei der Höchstgeschwindigkeit kann er sich, politisch korrekt, nicht absetzen, bei 250 km/h wird abgeregelt.

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