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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Neues aus der Industrie

check Juni 2006

G-Klasse fitgemacht

pfeil  G-Klasse fitgemacht

Seit 27 Jahren hat Mercedes-Benz die G-Klasse im Programm und ein Ende ist nicht abzusehen. In der neuesten Ausbaustufe erhält der robuste Geländewagen ein modernes Dieseltriebwerk. Der G 320 CDI leistet 224 PS, verfügt serienmäßig über einen Dieselpartikelfilter und erfüllt die EU4-Abgasnorm. Eine Common-Rail-Direkteinspritzung mit Piezo-Injektoren und Vierventiltechnik sowie ein Abgasturbolader mit elektrisch verstellbaren Leitschaufelnsind mit einer Siebengang-Automatikgetriebe gekoppelt. Der neue G 320 CDI bietet einerseits das Verbrauchsniveau des 156 PS starken Fünfzylindermodells, andererseits weist er ähnliche Fahrleistungen auf wie der V8-Diesel mit 250 PS. Zur Serienausstattung gehören neben dem permanenten Allradantrieb mit Gelände-Untersetzung das elektronisch gesteuerte Traktions-System 4ETS, ESP sowie drei per Tastendruck zuschaltbare Differenzialsperren. Magna Steyr im österreichischen Graz produziert die G-Klasse seit 1979 bis heute über 186.000 Mal. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Der "G" wird auch in den kommenden Jahren in der Mercedes-Benz Modellpalette die Rolle des robusten und vielseitig einsetzbaren Geländespezialisten übernehmen. rr

MINI Cooper S

pfeil  MINI Cooper S John Cooper Works GP Kit

Mit dem MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit präsentiert BMW das stärkste jemals gebaute MINI Serienfahrzeug. Der 1,6 Liter-Kompressormotor leistet 160 kW/218 PS bei 7100 min-1, das maximale Drehmoment liegt bei 250Nm. Mit einer Literleistung von 100 kW erreicht der Mini eine Spitzengeschwindigkeit von 240 km/h. Zu diesem Ergebnis tragen auch aerodynamische Optimierungen und ein konsequenter Leichtbau bei. So wurden die Rücksitze eingespart, der Mini Coooper S JCW GP ist ein Zweisitzer. Auch an der Klimaanlage wurde gespart. Wem das aber zu weit geht, der kann sie aufpreisfrei als Sonderausstattung ordern. Gespart wurde auch bei der Farbpalette: Alle MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit werden in der Zweifarb-Lackierung Thunder Blue/Pure Silver mit roten Außenspiegelkappen geliefert. Elektronische Systeme optimieren das Handling, Sperrdifferenzial, ASC+T und EBD sind immer an Bord. Auf Wunsch und ohne Aufpreis ist auch DSC erhältlich. Der Power-Mini wird in einer limitierten Stückzahl von 2000 Einheiten produziert. dr

BMW M6 Cabriolet

pfeil  BMW M6 Cabriolet

Alles schon mal da gewesen, und trotzdem ganz neu: Die BMW M GmbH liefert das 6er Cabrio nun auch als M6 aus. Die technische Basis ist schon aus dem M5 und dem M6 Coupé bekannt. Der V10-Zylinder-Motor liefert bei 5 Litern Hubraum 507PS, 520 Nm und dreht weit über 8000 1/min. Im M Cabrio reicht das für 4,8s von 0-100km/h und einer abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Natürlich braucht man diese Leistung nicht, um das Cabrio-Vergnügen geniessen zu können, aber der Motor besticht auch durch sein breites Leistungsband und gibt dem großen offenen Viersitzer eine ungeahnte Souveränität. Dazu kommt, daß man in der offenen Variante deutlich häufiger den grandiosen Sound des hochdrehenden V10 hören kann. Die Leistung wird offen getragen, der M6 kommt im eleganten Sportanzug daher: Eine aerodynamisch ausgeformte Heckschürze, die traditionellen 4 Endrohre und die ausgeprägten Seitenschweller strecken den offenen M6. Siebengang-SMG, variable M-Differentialsperre, M-Bremsen und einige M-eigene Ausstattungsdetails komplettieren das Angebot. dr

ADAC 24h-Rennen

pfeil  ADAC 24h-Rennen Manthey gewinnt

In dreissig Jahren Rennsportkarriere als Fahrer und Teamchef konnte Olaf Manthey noch nie die Siegtrophäe für das 24h-Rennen am Nürburgring entgegen nehmen. Dieses Jahr war es endlich soweit und der Jubel war dementsprechend groß. Die Fahrer Lucas Luhr, Timo Bernhard, Mike Rockenfeller und Marcel Tiemann holten auf dem werksunterstützten Porsche 911 GT3 den ersten Triumph für das Team von Manthey beim Klassiker auf der 25,378 km langen Strecke. Im schnellsten 24h-Rennen aller Zeiten auf dem Nürburgring konnten sie den Alzen-Porsche GT3 hinter sich lassen: Nach 151 Runden (3.832 km) lagen Uwe Alzen, Jürgen Alzen, Klaus Ludwig und Christian Abt eine Runde zurück. Dritte wurden mit neun Runden Rückstand Hans-Peter Huppert-Nieder, Christopher Gerhard, Dirk Riebensahm und Werner Mohr auf einer von Zakspeed gemeldeten Dodge Viper GTS-R. rr

Audi gewinnt Le Mans

pfeil  Audi gewinnt Le Mans

Geschichte schrieb der Audi R10 mit der Besetzung Frank Biela, Emanuele Pirro und Marco Werner beim seit 1923 ausgetragenen französischen Klassiker. Als erster Prototyp mit Dieselmotor gewann der R10 auf Anhieb das anspruchsvolle Rennen an der Sarthe. Nach 380 Runden sicherte sich der Audi mit der Starnummer 8 den Sieg vor dem Pescarolo-Judd C60 von Sebastien Loeb, Franck Montagny und Eric Helary, dem am Ende vier Runden auf den Sieger fehlten. Der drittplatzierte Audi mit der Besatzung Rinaldo Capello, Tom Kristinsen und Alan McNish war vom Pech verfolgt und mußte diverse Male zur Reparatur an die Box. Der Tausch der Einspritz-Injektoren auf der rechten Seite des V12 TDI kostete am Samstag Abend rund 21 Minuten und warf den bis dahin zweitplatzierten Prototypen auf Rang 14 zurück. Mit den schnellsten Rundenzeiten im Starterfeld arbeitete sich das Fahrer-Trio in der Nacht wieder bis auf die dritte Position zurück. Auch ein Turboladertausch am Sonntag Morgen konnte diese Position nicht mehr gefährden. Trotz eines Rückstands von 13 Runden reichte es für das Podium. Auf einem hervorragenden vierten Platz kam der erste LMGT1 ein: Die Corvette mit den Fahrern Oliver Gavin, Olivier Beretta und Jan Magnussen verlor nur 25 Runden auf das Siegerteam und konnte den zweiten Pescarolo hinter sich lassen. Der Sieg in der LMP2-Klasse ging an den MG Lola EX264-AER des britischen RML-Teams, das das Rennen auf dem achten Platz beendete - die LMPGT2-Wertung ging an den Panoz Esperante GT des englischen LNT-Teams auf dem 15. Platz. rr

Honda VLN-Junior-Team

pfeil  Honda VLN-Junior-Team

Als Mechaniker, Renningenieure, Teammanager und Fahrer fungieren beim von der Fachhochschule Köln initiierten Team fast ausschließlich Studentinnen und Studenten. Als Einsatzfahrzeug dient ein Honda Civic Type-R mit rund 230 PS. Das Fahrzeug für das 24-Stunden-Rennen geht sonst im Honda Civic Cup im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft an den Start. Bei Aufbau und Einsatz des Fahrzeugs werden die Studentinnen und Studenten von Raeder Motorsport aus Mönchengladbach unterstützt. Teamchef Nici Raeder, Absolvent der FH Köln, ist mit seinem Team seit mehreren Jahren in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft erfolgreich. Ziel der Aktion ist es, den zukünftigen Automobilingenieuren einen direkten Praxisbezug während der Ausbildung zu bieten und ihnen die Möglichkeit zu geben, Teamfähigkeit zu entwickeln. Gefahren wir der Honda von dem in der Langstreckenmeisterschaft aktiven Trio Christoph Breuer, Benjamin Koske und Demian Schaffert. rr

Nissan:

pfeil  Nissan: Motor mit variabler Ventilsteuerung

Nissan entwickelte eine neuartige Ventilsteuerung, die Ottomotoren stärker und zugleich sparsamer machen soll. Das so genannte Variable Valve Event & Lift System (VEL) sorgt für eine größere Drehmomententfaltung und reineres Abgas. Bei herkömmlichen Motoren regelt eine Drosselklappe die Füllung des Brennraums und damit die Leistungsentfaltung des Motors. Wird - zum Beispiel bei Teillast - weniger Motorkraft benötigt, dann verringert diese Klappe den Einlassquerschnitt und es strömt eine kleinere Menge brennbares Gas in den Brennraum. Beim Nissan-Verfahren werden diese Drosselverluste ausgeschaltet. Statt der Drosselklappe regelt hier ein unterschiedlich weit geöffnetes Einlassventil die Brennraumfüllung. Der Ventilhub variiert zwischen minimal zwei und maximal acht Millimetern - ganz ohne Drosselverluste. Dazu ist allerdings Zusatztechnik nötig: Ein elektrisch betriebener Gleichstrom-Motor bewegt über einen Schneckentrieb eine Steuerwelle, die einen Kipphebel mit Zwischengelenk betätigt. Je nach Drehwinkel der Steuerwelle schiebt sich die präzise geschliffene, keilförmige Kante des Zwischengelenks zwischen Nocken und Ventilstößel. Während der normalen Nockenwellenumdrehung variiert so der Ventilhub in Abhängigkeit von der jeweiligen Position des Zwischengelenkes. Für die Zylinderfüllung sind dann die Öffnungsdauer und der Ventilhub des Ventils und nicht die Drosselwirkung verantwortlich. Positiver Nebeneffekt: Gibt das Einlassventil bei niedrigen Drehzahlen nur einen schmalen Spalt frei, dann erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit und verwirbelt die Brennraumgase so stark, dass eine vollständigere Verbrennung stattfindet und weniger unverbrannte Kohlenwasserstoffe den Motor verlassen. Durch eine situationsgerechte Brennraumfüllung und eine Steigerung der Durchzugskraft wollen die Entwickler bis zu neun Prozent mehr Drehmoment erzielen. pt

Subaru Bioethanol-Renner

pfeil  Subaru Bioethanol-Renner

Das 24-Stunden-Rennen Nürburgring ist auch in diesem Jahr wichtiges Erprobungsfeld für innovative Kraftstoffe: Das AtTrack Bioendurance Team setzt einen Subaru Impreza WRX STi ein, der mit einem Bioethanol/Benzingemisch betrieben wird. Gemeinsam mit BFGoodrich, dem Titelsponsor des Langstreckenrennens, will AtTrack zeigen, dass Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen und Rennperformance kein Widerspruch sind. Am Steuer des allradgetriebenen Subaru sitzt Johnny Cecotto, mehrfacher Motorrad-Weltmeister und Tourenwagen-Champion in Deutschland und Italien. Der Venezolaner war maßgeblich an der Entwicklung des Langstrecken-Subaru beteiligt. Die notwendige Robustheit hat der Impreza in der Rallye-Weltmeistersachaft nicht nur als World Rally Car bewiesen, sondern seit Jahren auch als Produktionsrennwagen. rr

Foose Challenger

pfeil  Foose Challenger

Der kalifornische Custom Car- und Bike-Designer Chip Foose und der texanische Tuner Unique Performance werden eine kleine Serie von 1970er Plymouth Challenger auflegen, die mit aktueller Technik ausgestattet sind. Als Antrieb kann entweder ein 347- oder ein 426er cubic inch-Hemi aus aktueller Produktion geordert werden, der jeweils mit einem manuell zu schaltenden TKO-Fünfganggetriebe gekoppelt ist. Moderne Radaufhängungen, Scheibenbremsen an allen vier Rädern,18-Zoll-Alus von Foose sowie moderne BF Goodrich-Reifen sollen das klassische amerikanische Muscle-Car auf ein aktuelles technisches Niveau heben. Die Leistung des Challenger soll etwa einer aktuellen Chevrolet Corvette ZO 6 entsprechen. Der Prototyp wird am 15. Juni vorgestellt, die Produktion startet im Juli. rr

Opel Vivaro

pfeil  Opel Vivaro

Neben neuer Technik und neuer Ausstattung zeigt der Vivaro auch ein neues Gesicht. Die zweite Vivaro-Generation mit der markanten, bewährten "Jumbo-Dach"-Fahrerkabine ist vor allem an der neuen Scheinwerfer-Grafik, der Chromleiste im umgestalteten Kühlergrill und den neuen Rückleuchten zu erkennen. Zudem wird das Modellprogramm um zwei Pritschenwagen-Versionen erweitert. Damit stehen jetzt zwei verschiedene Radstände, zwei Dachhöhen und fünf Karosserie-Varianten zur Verfügung. Zahlreiche neue Ausstattungsmerkmale wie beispielsweise der optionale Parkpilot oder der Licht- und Regensensor bereichern das Angebot. Neu sind auch zwei Common-Rail-Turbodieselmotoren mit zwei Litern Hubraum. Sämtliche Transporter-Motoren erfüllen die Euro 4-Abgasnorm, wobei die stärkste Motorvariante, der überarbeitete 2.5 CDTI, ab Werk mit einem wartungsfreien Diesel-Partikel-Filter (DPF) ausgerüstet ist. Das gesteigerte Drehmoment der Diesel-Triebwerke und die Kraft des 2.0 16V-Benziners wird durchweg von Sechsgang-Getrieben auf die Vorderräder übertragen. Aktive Sicherheit und Federungskomfort bietet das bewährte Fahrwerk des frontgetriebenen Vivaro mit einer Einzelradaufhängung nach dem McPherson-Prinzip vorn sowie einer Leichtbau-Torsionskurbelkonstruktion. Bestwerte in dieser Fahrzeugkategorie erzielt die Bremsanlage mit Scheibenbremsen rundum (vorn innenbelüftet) und Vierkanal-Antiblockiersystem inklusive elektronischer Bremskraftverteilung. Im neuen Vivaro komplettiert ein Bremsassistent das serienmäßige Sicherheitspaket. Den hohen Sicherheitsstandard unterstützt auf Wunsch in kritischen Situationen das elektronische Stabilitätsprogramm ESP Plus. rr

Porsche RS Spyder:

pfeil  Porsche RS Spyder: LMP2-Kundensportprogramm

Angesichts der erfolgreichen diesjährigen Saison in der ALMS, deren Höhepunkt der Gesamtsieg in Mid-Ohio war, hat Porsche jetzt die Entscheidung für ein Kundensportprogramm bekräftigt. Ab 2007 können Privatteams das Auto in der LMP2-Klasse sowohl in den USA wie auch in der europäischen Le Mans-Rennserie in Europa (LMS) einsetzen. Zum Preis von 1.000.000 Euro können interessierte Teams den RS Spyder kaufen, zusätzlich stellt Porsche intensive Unterstützung durch das Werk in Aussicht. Damit ist Porsche ein wichtiger Akteur in der weltweiten Renaissance des Prototypen-Sports. Auch Honda hat definitiv erklärt, ab 2007 in die ALMS und später auch in Le Mans einsteigen zu wollen. rr

ADAC-1oookm-Rennen

pfeil  ADAC-1oookm-Rennen

Am 15. und 16. Juli gibt es in Deutschland die seltene Gelegenheit, hochwertigen Prototypen- und Langstreckensport zu erleben. An diesem Wochenende gastiert die Le Mans Series (LMS) auf dem Nürburgring. Spektakuläre Sport-Prototypen und GT-Fahrzeuge, die für den Langstreckenrennen-Klassiker an der Sarthe gebaut wurden, treten an zum Start: Teams wie Aston Martin oder Zytek werden für beste Motorsportunterhaltung sorgen. Obwohl die Teilnehmerliste noch nicht fest steht, kann man davon ausgehen, dass Dutzende hochkarätige Teams nennen werden. Den Saisonbeginn bestimmte in der großen Prototypenklasse LMP1 die französische Pescarolo-Mannschaft, die mit Siegen in Istanbul und Spa die volle Punktzahl holte. Eine ebenfalls französische Equipe führt in der LMP2: Der Courage C65-AER von Barazi-Epsilon liegt vor dem britischen MG Lola Ex264 von RML. Aus deutscher Sicht interessant sind die GT-Klassen. So setzt das deutsche Team B-Racing RS Line etwa einen Lamborghini Murcielago GTR in der LM GT1 ein, in der LM GT2 sind mit Farnbacher Racing (Porsche 996 GT3 RSR) und Seikel Motorsport (Porsche GT3 RSR) gleich zwei deutsche Mannschaften vertreten. Zuschauer erleben das Sportprototypen-Spektakel ganz aus der Nähe: Alle Tickets (Samstag 10 Euro, Sonntag 18 Euro) enthalten auch den Fahrerlager-Eintritt. Alles wichtige rund um die LMS auf dem Nürburgring gibt es auf der offiziellen Homepage der Veranstaltung unter www.1000km-nuerburgring.de. rr

Langstrecken-Marathon

pfeil  Langstrecken-Marathon

Die neue Generation der Mercedes-Benz E-Klasse, die ab dem 10. Juni bei den Händlern steht, stellt sich einem außergewöhnlichen Härtetest: Am 21. Oktober starten 33 Fahrzeuge mit Dieselantrieb zu einer Langstreckenfahrt von Paris nach Peking, wo derzeit die lokale Produktion der Business-Limousine anläuft. Die Strecke führt entlang der Route des ersten transkontinentalen Autorennens der Geschichte, das am 10. Juni vor 99 Jahren gestartet wurde und in 62 Tagen von Peking nach Paris führte. Mercedes-Benz will die Fahrt, die teilweise durch unwegsames Gebiet verläuft,in 26 Tagen schaffen. Die dabei zurückgelegten 450.000 Kilometer entsprechen einer elfeinhalbfachen Umrundung der Erde auf dem Äquator. Bei den Limousinen, die am 21. Oktober in Paris an den Start gehen, handelt es sich um serienmäßige E-Klasse Modelle mit Dieselantrieb, die teilweise über den Allradantrieb 4MATIC verfügen. Neben 30 E 320 CDI gehören auch drei E 320 BLUETEC zum Feld. Diese Technologie, die im Herbst 2006 zunächst in den USA eingeführt wird, macht Dieselfahrzeuge besonders sauber und verringert insbesondere die Stickoxid-Emissionen deutlich. rr

Nissan auf britisch

pfeil  Nissan auf britisch

Edel herausgeputzt hat die Londoner Design-Gruppe Conran & Partners drei Sondermodelle von Nissan für den japanischen Markt. Die limitierten Serien sind bis zum 30. September 2006 im Angebot und basieren auf den Baureihen Cube, March und Lafesta. Das Sondermodell Cube+Conran hat individuell gestaltete Ledersitze, die den Sofaartigen Komfort der Seriensessel betonen. Dazu kommen zwei neue Außenfarben (Bitter Chocolat und Irish Cream) sowie Innenräume in Rot/Grau und Braun/Beige. Kunden können zwischen einem 1,4-Liter-Motor mit Front- oder Allradantrieb und einem 1,5-Liter-Triebwerk mit 4x2-Antrieb wählen. Auch der March+Conran wurde uminterpretiert. Die Sitzbezüge des hierzulande als Micra bekannten Kleinwagens sind mit einem Blumenmuster bedruckt, ferner gibt es auch hier spezielle Farben - White Pearl und Bitter Chocolat - für das Exterieur sowie Rot/Schwarz oder Ecru/Elfenbein für Innen. Drei Motoren stehen zur Wahl: 1,2- und 1,5-Liter-Motoren mit Frontantrieb sowie ein allradgetriebener Benziner mit 1,4 Liter Hubraum. Auch der hierzulande völlig unbekannte achtsitzige Van Lafesta gibt sich modisch: Neben Akzentstreifen auf den Ledersitzen gibt es ein gläsernes Panoramadach sowie Außenlackierungen in White Pearl und Chocolat. Innen setzen sich Rot oder Beige von schwarzen Kontrastflächen ab. In der Standardausstattung des achtsitzigen Lafesta sind ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem sowie eine Fernbedienung zum Öffnen und Schließen der seitlichen Schiebetüren enthalten. Den 2,0-Liter-Motor gibt es sowohl in Kombination mit Front- als auch mit Allradantrieb. Bleibt nur die Frage, warum die Japaner Fahrzeugkonzepte, die der Marke ein Gesicht geben, nicht auch hier anbieten. Diese Form von Persönlichkeitsbildung könnte Nissan gerade in Deutschland gut gebrauchen. rr

Maserati MC12 Corsa

pfeil  Maserati MC12 Corsa

Ausschließlich für Privatveranstaltungen auf Rennstrecken ist der Maserati MC12 Corsa gedacht. Der eine Million Euro teure Sportwagen auf der Basis des erfolgreichen Rennfahrzeugs MC12 GT1 soll an Sammler und Investoren verkauft werden, die kein Problem damit haben, dass ihr teures Prachtstück keine Straßenzulassung hat. Als Ausgleich für dieses Manko verzichtet der Corsa auf alle technischen Restriktionen der FIA-GT-Meisterschaft wie etwa den Luftmengenbegrenzer. Im Ergebnis heißt das, dass der verwendete Ferrari-V12-Motor 755 PS bei 8000 U/min leistet und ein maximales Drehmoment von 740 Nm bei 5500 U/min bereitstellt. Maserati bereitet für die potentiellen Käufer ein Programm vor, bei dem die Besitzer die Leistungsfähigkeit ihres Boliden auf internationalen Rennstrecken austesten können. rr

Wasserstoffwirtschaft:

pfeil  Wasserstoffwirtschaft: Erste Schritte zu einer Infrastruktur

BMW und das französische Energieunternehmen TOTAL wollen beim Aufbau einer Infrastruktur zur Etablierung von Wasserstoff als Energieträger für den Straßenverkehr zusammenarbeiten. Im Zuge einer Vereinbarung verpflichtet sich TOTAL bis Ende 2007 drei Wasserstofftankstellen in Europa aufzubauen und zu betreiben. Beide Unternehmen kooperieren bereits in Berlin. Bereits im März 2006 eröffnete TOTAL im Rahmen der von der Bundesregierung unterstützten Initiative Clean Energy Partnership Berlin (CEP) eine öffentliche Tankstelle, an der neben konventionellen Kraftstoffen auch Wasserstoff angeboten wird. Diese Tankstelle löste eine Versuchstankstelle ab, die TOTAL bereits im Jahr 2002 in Berlin errichtet hat. Noch in diesem Jahr wird TOTAL in München an der Detmoldstraße - unweit vom BMW Forschungs- und Innovationszentrum - eine öffentliche Tankstelle mit Wasserstoffzapfsäulen eröffnen. Die Entscheidung über den dritten europäischen Standort für eine Wasserstofftankstelle wird in den kommenden Wochen getroffen. rr

check  2011:   12   11   10   09   08   07   06   05   04   03   02   01
check  2010:   12   11   10   09   08   07   06   05   04   03   02   01
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check  2008:   12   11   10   09   08   07   06   05   04   03   02   01
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