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Aktualisiert am 31.12.2011
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Peugeot 1007: Außergewöhnlich

21.08.2006

Peugeot 1007
Die großen Schiebetüren des Peugeot 1007 sind in der Stadt überaus nützlich

Praxisorientierte Autofahrer kaufen immer häufiger Vans. Peugeot offeriert dieser Klientel die verschiedensten Fahrzeuge hinsichtlich Größe und Charakter: den Maxi-Van 807, den kompakten Partner und den originellen 1007. Der 1007, ein speziell für Kleinwagenkunden in „One-Box-Architektur“ konzipierter Micro-Van (3,73 Meter Gesamtlänge, Höhe 1,62 Meter) bietet neben guten Platzverhältnissen weitere praktische Details, die kleinwagenunüblich sind.

So zum Beispiel das außergewöhnliche Design – vom Italiener Pininfarina – und die beiden elektrisch öffnenden „Sésame“-Schiebetüren. Sie geben innerhalb von rund acht Sekunden eine 92 Zentimeter breite Öffnung frei, so dass Ein- und Ausstieg – sowohl vorn als auch nach hinten – wesentlich erleichtert werden. Die Türen können entweder durch leichtes Ziehen am Türgriff (außen oder innen), durch Bedienung der Zug-/Druckschalter auf dem Armaturenbrett oder durch Tastendruck auf der Multifunktions-Fernbedienung geöffnet und geschlossen werden. So bleibt selbst in engen Parklücken – im Gegensatz zu Fahrzeugen mit vorn angeschlagenen Türen – genügend Platz zum Ein- und Aussteigen. Ein weiterer entscheidender Vorteil der Schiebetüren: Da sie nach hinten gleiten und sich nicht plötzlich zur Seite öffnen, wird Unfällen mit Zweiradfahrern wirksam vorgebeugt.

Peugeot 1007
Die hübsche Form des 1007 hat italienische Gene – sie wurde bei Pininfarina gezeichnet

Neu sind auch die so genannten Caméléo-Kits, mit denen der 1007-Besitzer zwischen neun verschiedenen Innenraumdekors auswählen kann. Mit wenigen Handgriffen sind damit farbliche Veränderungen der Sitz- und Lehnenpolster, der Zierblenden der Lüftungsdüsen, der Türverkleidungen und der Stoffabdeckungen der Armaturentafel möglich. Variable Einzelsitze mit großzügig bemessenen Längsverstellwegen sorgen für entsprechende Innenraumvariabilität des Viersitzers. Äußerst praktisch, dass sich die Rückenlehnen der Fondsitze und die Lehne des Beifahrersitzes nach vorn auf die Sitzflächen klappen lassen. Dadurch entsteht eine ebene Ablagefläche. Außerdem erhöht sich das eher bescheidene Ladevolumen von 170 auf rund 500 Liter und erreicht bei dachhoher Beladung immerhin mehr als 1000 Liter Volumen.

Das individuelle Innenraumangebot steht auch für das mutige und kreative Fahrzeugkonzept des 1007, das bereits auf dem Pariser Automobilsalon 2002 in Gestalt der Studie Sésame für Furore sorgte. Vorschusslorbeeren erhielt der 1007 bereits vor seiner Markteinführung: Beim EuroNCAP-Crashtest erreichte er das bestmögliche Ergebnis von fünf Sternen beim Front- und Seitencrash.

Der hier vorgestellte 1.4-Liter-Benziner (Version „Sport 90“) leistet 65 kW/88 PS. Damit ist der rund 1160 Kilogramm schwere „Mini“ gut motorisiert. Seine Fahrleistungen: 0 auf 100 km/h in rund 13 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h. Fahrwerte, die bei einem Drittelmix-Verbrauch von sechs Litern (Super bleifrei) akzeptabel sind. Neben dem 90er offeriert Peugeot drei weitere 1007-Versionen: den 75 (54 kW/73 PS), den 110 2Tronic (80 kW/109 PS) und den Selbstzünder HDi 70 (50 kW/68 PS).

Der 1007: Zweifellos außergewöhnlich, neuartig, obwohl sich das französische Unternehmen mit dem Löwen-Signet in Bezug auf Innovation schon mehrfach einen Namen gemacht hat. Jedenfalls setzt der Mini-Van diesen Trend eindrucksvoll fort.

Dazu gibts Bewährtes hinsichtlich der Qualität und der reichhaltigen serienmäßigen Ausstattung. Peugeots 1007 bleibt aber auch eine feste Größe, wenn’s um die gute Federung, die bequemen Sitze, die hohe Innenraumvariabilität und um die vorhandenen Sicherheitsfeatures, unter anderem ESP/Elektronisches Stabilitätsprogramm und ASR/Antriebsschlupfregelung, geht. Der Preis: 15 850 Euro.

(Text: Jörg-Thomas Födisch )
(Fotos: Rainer R0ßbach )

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