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LMS 1000km Monza: Peugeot siegt unangefochten
19.04.2007
Peugeots Rückkehr in den Prototypensport endete gleich beim ersten Rennen mit einem totalen Erfolg. Am 14. und 15. April startete die 2007er Ausgabe der Le-Mans-Serie im königlichen Park von Monza und der neu entwickelte Dieselrennsportwagen der Franzosen gewann das 1000-Kilometer-Rennen auf der italienischen Traditionsrennstrecke überlegen. Schon im Qualifying zeigte sich die Dominanz des Peugeot 908 HDI: Nicolas Minassian fuhr mit einer Zeit von 1:34.507 auf die Pole und Stephane Sarrazin stellte seinen 908 mit einer Zeit von 1:34.680 auf den zweiten Startplatz. Der Berliner Stefan Mücke konnte mit seinem Lola Judd Vorjahressieger Pescarolo auf Distanz halten: Jean-Christophe Boullion erzielte lediglich 1:37.349 das bedeutete Startposition Vier. In der LMP2-Klasse waren Amaral/De Castro/Burgeno auf Lola B05/40 AER die Schnellsten. Als am Sonntag die Startampel um14.00 Uhr auf Grün sprang, nutzte Marc Gené die Pole-Position und setzte sich direkt vor seinen Teamkollegen Pedro Lamy an die Spitze. Mit Rundenzeiten von 1:37 hielten die Peugeot den Rest des Feldes auf sicherer Distanz. Auf dem italienischen Hochgeschwindigkeitskurs fuhren beide Teams überlegen vorne weg trotzdem wurde es nichts aus dem möglichen Doppelerfolg.
Während Gené/Minassian einem ungefährdeten Sieg entgegen steuerten, hatte der zweite 908 Probleme mit der Tür, die sich bei voller Fahrt öffnete. Dies zwang den Wagen von Lamy und Sarrazin zu einem langen Boxen-Aufenthalt. An zehnter Position ging der Diesel-908 zurück ins Rennen und kämpfte sich mit einer starken Leistung zurück in die Spitzengruppe. Den Rückstand auf die Führenden indes konnten die Piloten nicht mehr aufholen. Sie mußten sich mit dem dritten Platz hinter Emmanuel Collard und Jean-Christophe Bouillon im neuen Pescarolo-Judd zufrieden geben. Exakt um 18.03 Uhr fiel die schwarz-weiß-karierte Flagge und das französische Werksteam setzte mit seinem überlegenen Erfolg ein deutliches Signal in Richtung Ingolstadt: Mit den unangefochtenen Erfolgen von Audi in Le Mans dürfte es vorerst vorbei sein. Bei den kleinen Prototypen kam der Lola-Judd von Lienhard/Theys/Van De Poele als Erster ins Ziel, während Alphand/Policand/Goueslard auf einer Corvette C6.R die GT1-Wertung gewannen. De Simone/Hernandez/Sonetti setzten sich mit ihrem Ferrari F430 GT in der GT2-Klasse durch.
(Text: Rainer Roßbach)
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