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Audi Cross Coupé Quattro: Sportback mit Bodenfreiheit
21.04.2007
Auf der Shanghai Motorshow präsentiert Audi den Entwurf eines kleinen SUV-Coupés im A-Segment. Das Design der viertürigen Studie präsentiert sich als eine weitere Evolutionsstufe der aktuellen Audi-Formensprache. Der dominante Singleframe-Kühlergrill und die Proportionen mit großer seitlicher Blechfläche und schlankem Fensterband sowie das prägnante Heck kennzeichnen den SUV als Verwandten des Audi Q7. Auch der robust gestaltete, farblich abgesetzte Schwellerbereich und die starke Einprägung der darüber verlaufenden Dynamic Line betonen den Offroad-Charakter. Eine sanft geschwungene und von schlanken A- und C-Säulen getragene Dachpartie, rahmenlose Türen mit voll versenkbaren Scheiben und kurzen Überhängen sollen dem Grundentwurf die Schwere nehmen. Die Karosserie des Audi Cross Coupé Quattro zielt auf das A-Segment. Mit einer Länge von 4,38 m und einer Breite von 1,82 m sowie dem Radstand von 2,60 m übertrifft er etwa den A3 Sportback nur unwesentlich.
Die Front wird von einem Singleframe-Grill mit den vertikalen Lamellen und dreidimensionalen Hauptscheinwerfern in LED-Technik dominiert. Stark ausgeformt sind die Schulterflächen, die Seitenpartie und D-Säulen voneinander trennen. Die Heckgestaltung kopiert die aktuelle Audi-Linie ohne aufregende neue Akzente. Eine umgreifende Heckklappe verbindet Seite und Heck, auch die Leuchten reichen weit in die Seitenflächen wie in die Klappe hinein. Das Scharnier der Klappe ist in die Dachreling integriert; die Heckklappe selbst gibt eine breite Öffnung ins Gepäckabteil frei. Die betont tief in den Fahrzeugkörper eingelassenen Rückleuchten der Studie prägen die Heckansicht. Unter transparenten roten Abdeckungen in liegender U-Form segemtieren filigrane Stege die Fläche der Leuchten. Die Blinkleuchten sind als schmale, horizontale Bänder gestaltet. Der helle Grundfarbton Off White bestimmt den Innenraum. Zusätzlich tragen deutliche Kontraste der unterschiedlichen Materialien für optische und haptische Überraschungen bei. So sind alle Lederflächen im Farbton sattelbraun ausgeführt, glänzende und matte Oberflächen der unterschiedlichen Lederarten erzeugen dabei jedoch eine reizvolle Spannung. Der Cockpit-Bereich ist deutlich dem Fahrer zugeneigt. Hier finden sich die Bedienelemente, Schalttafel und Türen sind durch fließende Linienführung miteinander verbunden, das Cockpit selbst ist bündig und organisch integriert. Ein neues Element ist die perforierte Applikationsleiste im Schalttafelbereich, die Mittelkonsole und Beifahrerbereich verbindet. Durch ihre gelochte Oberfläche mit mehr als 4.600 Bohrungen sorgt die Klimaanlage für eine indirekte und zugfreie Belüftung. Das großflächige Stoff-Faltdach setzt einen weiteren optischen Akzent. Elektrisch zu öffnen und zu schließen, gibt es von der A-Säule bis fast zur Heckklappe auf nahezu der gesamten Dachbreite den Blick zum Himmel frei.
Für den Antrieb des Cross Coupé Quattro sorgt ein komplett neu entwickelter 2,0 Liter großer TDI-Selbstzünder, der 150 kW (204 PS und 400 Newtonmeter zwischen 2.000 und 3.500 1/min leistet. Mit diesem Motor soll der kleine Geländegänger mit 5,9 Liter Diesel je 100 km Fahrstrecke auskommen. Partikelfilter und Bluetec-Technik garantieren die Einhaltung der Euro 6-Norm und der US-Abgasgesetzgebungen. Für die Kraftübertragung sorgt der permanente Allradantrieb, gekoppelt mit einem DSG-Getriebe. Die variable Kraftverteilung an Vorder- und Hinterräder übernimmt eine elektronisch geregelte Viscokupplung. Vollkommen neu ist die Idee eines sportlicheren SUV im Golf-Segment allerdings nicht, den Nissan Quashqai kann man seit Kurzem kaufen.
(Text: Dieter Roßbach )
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