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Aktualisiert am 31.12.2011
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49. ADAC ACAS H&R Cup: Porsche macht das Rennen, BMW die Show

30.04.2007

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Erneuter Sieg für das Land-Porsche-Team.
Doppelpfeil

Hochsommerliche Temperaturen und der Event „BMW Motorsport erleben“ bescherten den Veranstaltern des 49. ADAC ACAS H&R Cup, dem dritten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, ein volles Haus. Fast 45000 Zuschauer erlebten ein interessantes Rennen und ein attraktives Rahmenprogramm.

In der Startaufstellung für das Rennen waren wiederum einige Teams zu sehen, die den Lauf zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen nutzen wollten. Phoenix Racing Aston Martin Austria schickte einen Aston Martin DBRS9 ins Rennen, am Steuer keine Geringeren als Klaus Ludwig und Sascha Bert. Sie kämpften sich zeitweise sogar auf den zweiten Platz vor, bis ein Reifendefekt das Team zurückwarf. Beim nächsten Lauf am 12. Mai werden Marcel Fässler und Robert Lechner mit dem Aston Martin starten. Jutta Kleinschmidt, die einzige Frau, die bislang die legendäre Dakar-Rallye gewinnen konnte, ging zusammen mit Thomas Haider und Rainer Kutsch in einem BMW 330d ins Rennen. Neu im Starterfeld auch der Porsche 997 RSR von Konrad-Motorsport mit Wolfgang Kaufmann, Dennis Rostek und Franz Konrad am Steuer.

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Gelungene Generalprobe für den Aston Martin.
Doppelpfeil

Vom Start weg übernahm der Land-Porsche die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Marc Basseng, Marc Hennerici und Dirk Adorf wiederholten ihren Triumph vom zweiten Lauf und gewannen erneut vor dem BMW M3 des GETRAG-Teams. Dieser zweite Rang war eine grandiose Leistung, fielen Michael Bäder, Tobias Hagenmeyer und Markus Gedlich doch nach einer Kollision und einem Reifenschaden zunächst auf Platz 43 zurück. Markus Gedlich: „Ich hätte keinen Pfifferling mehr dafür gegeben, dass wir überhaupt noch in die Top 10 fahren würden. Umso schöner, dass es noch mit dem Podium geklappt hat.“

Auf dem dritten Rang fuhr ebenfalls ein Land-Porsche ins Ziel. Hermann Tilke und Dirk Adorf, deren Lamborghini Gallardo nicht rennfertig geworden war, teilten sich das Cockpit mit Marc Basseng und komplettierten den Porsche-Erfolg. Johannes Scheid und Oliver Kainz erzielten nach längerer Durststrecke mit ihrem BMW M3 GTRS mit Platz vier wieder mal ein gutes Ergebnis.

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Rückkehr nach 31 Jahren: Formel 1 auf der Nordschleife.
Doppelpfeil

Ein Trostpflaster für den Ausfall des Manthey-Porsche von Timo Bernhard, Marcel Tiemann und Romain Dumas waren für das Team um Olaf Manthey die Plätze fünf und sechs durch Georg Weiss, Peter Paul Pietsch und Dieter Schornstein sowie Sabine Schmitz und Klaus Abbelen.

Dank BMW wird Olaf Manthey den Renntag trotzdem in guter Erinnerung behalten, durfte er doch unmittelbar vor dem Start einige Runden mit dem BMW M3 GTR drehen, der 2005 das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen hat.

Im Anschluss an das vierstündige Rennen fuhr Formel-1-Pilot Nick Heidfeld mit dem BMW Sauber F1.07 drei Demonstrationsrunden auf der Nordschleife. 31 Jahre nach dem letzten Formel-1-Grand-Prix auf der Nürburgring-Nordschleife nahm erstmals wieder ein aktuelles F1-Auto die Strecke unter die Räder. „Diesen Tag werde ich mein Leben lang nicht vergessen“, sagte Heidfeld. „Den Grand-Prix-Kurs zu verlassen und auf die Nordschleife einzubiegen war ein unglaubliches Erlebnis. Die drei Runden waren ein Riesenspaß - ich habe zu den vielen schönen Erinnerungen, die ich aus meiner Kindheit an die Nordschleife habe, heute ein einzigartiges Erlebnis hinzugefügt.“

An eine Rückkehr der Formel 1 auf die Nordschleife, von der viele Fans entlang der Strecke träumten, ist jedoch nicht zu denken. Die Gefahren der Nordschleife wurden auch an diesem Tag nur zu deutlich. Ausgerechnet BMW-Sympathieträger und Rennsport-Legende Hans-Joachim Stuck verlor während des Rennens im Streckenabschnitt Bergwerk nach einer Kollision die Kontrolle über seinen BMW Z4 M und prallte auf ein Fahrzeug, das nach einem technischen Defekt unmittelbar zuvor auf dem rechten Randstreifen ausgerollt war. Mit einem gerissenen Lendenwirbel und Prellungen im Brustbereich wurde Stuck per Hubschrauber in das Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz geflogen.

 
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Start vor vollen Rängen.
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Vor dem Start: Hans-Joachim Stuck.
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Porsche-Teamchef im BMW: Olaf Manthey.
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Rang vier für den Scheid-BMW.
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Heiße Kämpfe an einem heißen Renntag.
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Begehrtes Boxensignal.
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Traumhaftes Wetter in der Eifel.
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Neu im Feld: der Konrad-Porsche.
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Zweiter Platz für den Getrag-BMW.
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Der Reifenschaden kostete den Podiumsplatz.
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Frühling in der Eifel.
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Flott unterwegs: Nick Heidfeld im BMW-Sauber F1.07.
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(Text: Michael Behrndt)
(Fotos: Matthias Behrndt, Michael Behrndt)

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