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Mini Clubman: Mehr Raum, mehr Möglichkeiten
30.07.2007
BMW erweitert mit dem Mini Clubman seinen britischen Familienzweig um ein Kombi-Konzept, das mit einer gestreckten Dachlinie sowohl die Sportlichkeit als auch die Funktionalität betont. Der gegenüber dem Basis-Mini um 24 Millimeter gewachsene Clubman ist ein Fünfsitzer, der den rückwärtigen Passagieren zusätzliche 80 Millimeter Beinraum bietet. Den Zustieg in den Fond erleichtert eine zusätzliche Tür, die hinten angeschlagen ist. "Clubdoor" nennt sich hier, was früher "Selbstmördertür" hieß. Kompliment an BMW, dass man hier den Mut für eine dem Komfort dienende Lösung hatte, wie man sie sonst nur noch beim Mazda RX8 findet. Die hintere der beiden Türen, die über keinen Türgriff verfügt, lässt sich nur bei geöffneter Vordertür entriegeln und fügt sich kaum sichtbar in die Karosserie ein. Die außen angeschlagenen Hecktüren öffnen zu den Seiten und der Gepäckraum bietet bei nicht umgeklappter Rückbank ein Volumen von 260 Litern. Je nach Ausstattung kann die Fondsitzbank entweder teilweise oder komplett umgeklappt werden. Dann hat man, wiederum je nach (zu bezahlender) Option, einen vollständig ebenen Ladeboden, der bis zu 960 Liter groß sein kann.
Die C-Säulen des MINI Clubman werden gemeinsam mit dem Stoßfänger durch eine kontrastierende Lackierung betont und bilden auf diese Weise eine optische Türeinfassung. Die Farbgebung dieser Hecktürumrandung entspricht dabei jeweils der Dachlackierung, die beim MINI Clubman serienmäßig entweder in Silber oder Schwarz ausgeführt wird. Auf Wunsch ist für den MINI Clubman auch eine Dachlackierung in Wagenfarbe erhältlich. Aber auch hier werden allein die C-Säulen silber oder schwarz lackiert, so dass der Kontrast erhalten bleibt. Ein eigens für den Clubman entwickeltes Fahrwerk besteht aus McPherson-Federbeinen an der Vorderachse und einer Zentrallenker-Hinterachse, bei der Aluminium-Längslenker zur Gewichtsverbesserung beitragen. Stabilisatoren sollen das Handling verbessern. Zur Serienausstattung gehören 15 Zoll Räder und der Cooper S Clubman rollt auf 16 Zoll großen Felgen mit Runflat-Reifen.
Serie bei der Bremsanlage ist ein Antiblockiersystem, eine elektronische Bremskraftverteilung und eine Kurvenbremsregelung sowie eine dynamische Stabilitäts Control mit Berganfahrhilfe. Ein Bremsassistent erkennt Notbremssituationen und sorgt im Bedarfsfall für einen maximalen Bremsdruckaufbau. Bei der Lenkung kommt ein elektromechanischer Servo zum Einsatz, wodurch die Lenkung sportlich direkt wirken soll. Der elektrische Servomotor wird immer nur dann aktiv, wenn eine Lenkunterstützung erforderlich ist. Drei Motorvarianten werden angeboten. Im Cooper S Clubman arbeitet ein 1,6 Liter großer Vierzylinder mit Twin-Scroll-Turbolader, Benzin-Direkteinspritzung und einer Leistung von 175 PS. Darunter angesiedelt sind ein 120 PS starker 1600er Benziner mit variabler Ventilsteuerung sowie ein Dieseltriebwerk gleich großen Volumens, das 110 PS leistet und im Durchschnitt nur 4,1 Liter je 100 Kilometer verbraucht. Alle Motoren sind, was Verbrauch und Emission angeht, auf der Höhe der Zeit. So sind alle Handschalter mit einer Start-Stopp-Automatik ausgestattet. Die Preise beginnen bei augenfreundlichen 19.900 Euro für den Cooper Clubman, können aber durch eine Vielzahl von Optionen deutlich in die Höhe getrieben werden. Die Auslieferung beginnt im November 2007.
(Text: Rainer Roßbach )
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