Regen und Nebel verhinderten am Freitag sowohl Training wie auch Rennen auf der Nordschleife und dem Grand Prix-Kurs. Vor allem die Teilnehmer des Historic Marathon 400 und der Nürburgring Challenge 100 hatten Pech: Ihre Rennen wurden komplet abgesagt.
Bis zum Samstagmorgen mussten die anderen Teilnehmer warten, ehe sich der dichte Nebel lichtete. Dann aber folgten zwei sonnige Veranstaltungstage, an denen insgesamt 65.000 Zuschauer die Rennen der rund 650 historischen Rennwagen bei besten Bedingungen genießen konnten.
Neben den Rennen der historischen Formel 1, den Boliden des SuperSports Cup und der Präsentation historischer Opel-Rennwagen gab es auch ein Wiedersehen mit Porsche 935, BMW 3.0 CSL und M1, die in den Siebziger Jahren um die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft kämpften.
Ähnlich spektakulär wie die großvolumigen Supersports gingen auch die World Sportscar Masters ans Werk. Vor allem Stefano Rosina, Richard Meins und Jonathan Baker auf Lola T70 boten eine gute Show und im Mittelfeld gaben sich die Chevron B 16 wie immer nichts nach. Farbe ins Spiel brachten der Can Am-Ferrari 712, ein britischer Attila Mk II oder ein besonders schöner Porsche 907. Auch das Rennen der Formel 1 bis 1978 war gut besetzt. Ob Copersucar F5A/2, Lotus 80 oder der Trojan-Cosworth von 1974: Viele der Einsitzer waren lange nicht mehr in Aktion zu sehen.
Nicht nur im Cockpit, sondern auch hinter den Kulissen nutzen viele Gäste den 35. AvD-Oldtimer-Grand-Prix zum Besuch an der Traditions-Strecke in der Eifel. So plauderte Gordon Coppuck, McLaren-Konstrukteur in den 70er Jahren über seine Zeit in der Königsklasse des Motorsports. Der heute 70-Jährige war verantwortlich unter anderem für den McLaren M23, mit dem Emerson Fittipaldi und James Hunt Weltmeister wurden. "Für mich ist es ein tolles Wochenende", freute sich der ehemalige McLaren-Mitarbeiter. Denn der Spanier Joaquin Folch-Rusinol gewann mit dem Ex-Fittipaldi-Auto beide Rennen der Grand Prix Masters. Außerdem waren die ehemaligen McLaren Can-Am-Autos im SuperSports Cup erfolgreich. "Es ist eine sehr schöne Veranstaltung: im nächsten Jahr komme ich wieder" sagte Coppuck, der ab 1965 für McLaren arbeitete.
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Stefano Rosina und sein Lola T 70 MK III B dominierten die erste Phase des Laufs zur World Sportscar Masters.
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Lola T 70 Spyder (117), Tydec Mk III (15), Chevron B16 (1969) und Abarth Osella PA5 (1977).
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Can Am-Monster: Ferrari 712 mit 6,8 Liter-V12 (1970).
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Puristisch: Porsche 907 im klaren Stil der frühen Sechziger.
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Richard Meins aus Großbritannien gab richtig Gas auch ein Dreher konnte ihn nicht bremsen..
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Exot: 1964er Attilla MK III mit Fünfliter-V8.
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Erfolgreich in den Siebzigern: Osellas Abarth PA5 von 1977.
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Wie immer engagiert: Die Phalanx der Chevron B 16.
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Noch 1969 in der Weltmeisterschaft efolgreich: Ford GT40 mit 4,9 Liter-V8.
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Schneller Dreiliter: Maserati 300S von 1955.
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Auf Abwegen: Mercedes 300 SLS Spezial.
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Amerikanischer Archetyp: Kurtis 500 S (1954).
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Klassischer Brite: Der Aston DB3S von 1955.
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In den Fünfzigern war Elva ein wichtiger Produzent von einsitzigen und zweisitzigen Rennwagen: Hier ein 1150 ccm-Mk III von 1957.
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Innovativ: Jim Kellisons J4 von 1958 nutzte Erfahrungen aus dem Flugzeugbau.
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Bei Coys: Ein perfekter Abarth 1000 SP von 1968 ...
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... ein Fiat Abarth 695 Essesse Corsa von 1970 ...
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... ein seltener McLaren M6 GT von 1970 ...
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... ein 55er Chevrolet Belair ...
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... ein Fiat 6C 1500 Sport mit Zagato-Karosserie mit Kompressor von 1938 ...
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... ein 1952er Panhard Dyna Mille Miglia Coupé von Allemano ...
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... sowie ein Lancia Aurelia B20 Gran Turismo IV - Moretti Special von 1954.
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Der Kellison J5 war eines der anspruchsvollsten amerikanischen Kit-Cars. 75 Exemplare wurden gefertigt.
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Bill Devin aus Oklahoma, bekannt als "The Enzo Ferrari of Oakie Flats" konstruierte in den Fünfzigern schlanke, schnelle Bausätze.
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Italienische Karosserie, britische Technik und amerikanische Inspiration: Arnolt Bristol.
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Pflegebedürftig: Maserati 8 CM von 1934.
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So sehen Sieger aus: Bugatti T 35 im alten Fahrerlager.
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Seriensieger der Siebziger: Porsche 935.
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Lahmgelegt: Alfa Romeo Giulia Sprint GTA.
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Eindrucksvolle Geräoschkulisse: der De Tomaso Pantera wird von einem Ford-V8 befeuert.
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Buntes Feld: Lotus 76 (1974), March 721 X (1972) und Trojan (1974).
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March 761 in der legendären Beta-Lackierung des Italieners Vittorio Brambilla.
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March 761 im Duell mit dem Copersucar F5A/2 auf der Start- und Zielgerade.
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Der schöne March 721 G hielt sich in der Saison 1972 vorwiegend im hinteren Feld auf.
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Der Hesketh 308B von 1974 und der Hesketh 308E von 1976.
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Jackie Stewarts Weltmeisterschafrsauto von 1971: Tyrell 003.
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Die Copersucar der Fittipaldi-Brüder war nur mäßig erfolgreich: Der F5A/2 wurde 1978 eingesetzt.
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Ursprünglich als "wingless car" entwickelt, wuchsen dem Lotus 80 von 1979 später dennoch Flügel.
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Achtmal gestartet und sechsmal qualifiziert: Trojans Formel 1-Abenteuer endete 1974 wegen Geldmangel abrupt.
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Porsches kompromissloser 908/3 in der 1971er Ausführung.
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Der March 707 konnte sich 1970, zumindest in der europäischen Interserie, gegen die erfolgreichen McLaren behaupten.
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Nach dem Erfolg von John Surtees auf dem T70 Spyder im Jahr 1965 gelang Lola nicht mehr allzuviel in der Can Am: Schön ist er trotzdem der T 165 von 1970.
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Strahlend: McLaren M8D in Originalfarben.
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Hielt sich gut unter den Hubraumriesen: Der Porsche 908/3 qualifizierte sich fürs vordere Mittelfeld.
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Vorbereitungen zum Start: Die vorderen Plätze nehmen die Boliden mit dem großvolumigen Chevrolet-Motoren ein.
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Der Pole Setter des Supersports-Lauf: Richard Piper auf McLaren M8F.
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Der schnelle Lola T296 von Gerd Wünsch beim Anbremsen des Castrol-S.
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Nach getaner Arbeit: Die Teilnehmer des Supersports-Rennen aufgereiht im Parc Fermé.
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Ein 1959er Ferrari Dino 246 auf dem Weg zum Start.
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Cooper Bristol im Maserati 250 F-Sandwich.
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Der Aston Martin DBR4 (1959) war das erste und einzige Grand Prix-Fahrzeug der englischen Nobel-Marke.
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Nick Wigley wartet in der Boxen-Gasse auf die Reparatur seines 1954er Connaught B4.
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Der Monnier Speciale-Fiat mit 1500 ccm-Motor ging 1947 an den Start.
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Entspannt: Stephan Rettenmaier auf Maserati 8CM.
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