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1000 Kilometer Spa: Achtungserfolg für Pescarolo
22.08.2007
Das 1000-Kilometer-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps steht im Zeichen der Peugeot 908 HDI FAP. Nach dem Start übernehmen die französischen Werkswagen planmäßig die Spitze und können sich mit Rundenzeiten, die vier Sekunden unter dem des Verfolgers Pescarolo liegen, vom Feld absetzen. Für andere Teams geht es weniger glatt. Der in dieser Saison so erfolgreiche Charouz-Lola von Mücke/Charouz kollidiert zu Rennbeginn mit dem Werks-Courage von Frei/Crouchet und muss repariert werden. Aber auch für Peugeot läuft nicht alles rund. Etwa eine Stunde nach Rennbeginn wird der Gené/Minassian-908 in die Box geschoben: Ein Feuer hat die rechte Hinterradaufhängung in Brand gesetzt. Dadurch wird der schnelle Creation CA07-Judd von Jamie Campbell-Walter/Felipe Ortiz/Shinji Nakano auf den dritten Rang vorgespült. Eine gute Vorstellung gibt auch der führende LMP2-Prototyp, der MG Lola EX 264-AER von Erdos/Newton, der sich für den Rest des Rennens in der Spitze etabliert.
Weniger Glück hat das Zytek-Werksteam Hayanari Shimoda/Stefan Johansson, das nach einem Einschlag, bei dem das Auto an Front und Heck beschädigt wird, aufgeben muss. Der Charouz-Lola geht nach 15 Runden Reparaturpause wieder auf die Strecke und auch der Peugeot mit der Nummer 7 nimmt die Jagd wieder auf. Weit abgeschlagen Gené/Minassian liegen auf dem 35. Platz muss das Team aber 85 Minuten nach Rennbeginn wieder zurück an die Box. Nach etwa zwei Stunden führt der Peugeot von Pedro Lamy/Stéphane Sarrazin vor dem Pescarolo von Emmanuel Collard/Jean-Christophe Boullion und dem Rollcentre-Pescarolo, der von Joao Barbosa und Stuart Hall pilotiert wird. Bei den LMP2 lautet die Reihenfolge RML vor Binnie und Quifel ASM, alle auf Lola.
Zu Beginn der zweiten Rennhälfte hat sich das Feld konsolidiert. Bei den LMP1-Prototypen führt der Lamy-Sarrazin-Peugeot jetzt vor den beiden Pescarolo. Auf den Plätzen drei, fünf und sechs liegen die schnellsten Prototypen der kleinen Klasse. RML-MG Lola EX 264-AER vor Quifel ASM und Barazi Epsilon-Zytek lautet die Reihenfolge. Allein der Zytek 07S von Juan Barazi/Michael Vergers/Karim Ojjeh kann seine Position nicht bis ins Ziel halten das Team muss wegen eines Defekts aufgeben. Damit geht die dritte Position in der LMP2-Wertung an Fredy Lienhard/Didier Theys/Eric Van De Poele auf dem Lola B05/40-Judd des Schweizer Horag-Teams. Nach 143 Runden ist der Sieg für Lamy und Sarrazin perfekt. Die Pescarolo belegen die nächsten Plätze der LMP1 und erzielen einen erfreulichen Erfolg für das Team. Gesamtdritte sind Erdos/Newton. Der Sieg bei den GT1 geht wieder einmal an Stéphane Ortelli/Soheil Ayari auf Oreca Saleen S7-R und die GT2-Wertung können Marc Lieb/Xavier Pompidou auf dem Porsche 997 GT3 RSR des Felbermayr-Proton-Teams für sich entscheiden.
(Text: Rainer Roßbach)
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