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Aktualisiert am 31.12.2011
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Jaguar XF: Perspektivenwechsel

29.08.2007

Jaguar XF
Die Scheinwerfer des Jaguar XF sind nicht so scharf geschnitten wie die der Studie X-CF.
Doppelpfeil

Der XF ist Ausdruck einer neuen Designsprache für Jaguar. Die viertürige Limousine hat die Form eines Coupés, bietet aber Platz für bis zu fünf Erwachsene. Dazu gibt es einen bis zu 540 Liter großen Kofferraum und geteilt umklappbare Rücksitzlehnen für zusätzliche 420 Liter an Stauraum.

Neben dem Raumangebot bietet das Interieur des XF eine Ausstattung in hochwertigen, handgefertigten Materialien – eine Besonderheit ist eine beruhigend wirkende Innenraumbeleuchtung. Neue Bedienkonzepte sollen den Komfort und die Nutzerfreundlichkeit auf eine neue Stufe stellen.

Erstmals setzten die Engländer das schon aus dem XK bekannte Sechsstufen-Automatikgetriebe mit Sequential Shift-Funktion in einer Limousine ein. Mit diesem Getriebe kann der Fahrer mit am Lenkrad montierten Schaltwippen die Gänge auch manuell wechseln. Über einen neuartigen Drehschalter auf der Mittelkonsole lassen sich eine Vielzahl von Antriebsprogrammen anwählen und auch die Wahl der Fahrstufen erfolgt über den so genannten "JaguarDrive Selector". In den Stellungen „D“ und „S“ (für Sport) werden die Drosselklappenstellung, die Auslöseschwelle der Stabilitätskontrolle (DSC) und die Schaltzeitpunkte an den Fahrstil und das Streckenprofil angepasst. Alle Varianten verfügen über ein Winterprogramm, exklusiv für den XF mit V8-Kompressor-Motor gibt es dagegen zusätzlich einen Dynamic-Modus.

Jaguar XF
Das schlanke Heck endet in eleganten, schmalen Rücklichtern.
Doppelpfeil

Und es gibt weitere technische Neuerungen: So sind die Lüftungsdüsen im Ruhezustand verborgen und drehen sich erst nach Einschalten der Zündung in eine offene Position. Die vordere Innenbeleuchtung kann, dank einer "JaguarSense" genannten Technik – mit einer berührungslosen Handbewegung aktiviert werden. Zum Öffnen des Handschuhfachs genügt der sanfte Druck auf ein Logo am Instrumentenbrett.

Alle für den neuen Jaguar XF lieferbaren Audio-Systeme haben mindestens acht Lautsprecher. In der Top-Version kommt eine Anlage des britischen HiFi-Spezialisten Bowers & Wilkins zum Einsatz. Eine Bluetooth-Schnittstelle ist ebenso selbstverständlich wie über den zentralen Touchscreen-Monitor steuerbare Anschlüsse für einen MP3-Player. "JaguarVoice", die Sprachsteuerung dient der Regelung von Audio- und Telefonanlage. Darüber hinaus gibt es eine Radar-gesteuerte Überwachung des „Toten Winkels“, vordere und hintere Parksensoren, eine Rückfahrkamera, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, ein Reifendruck-Kontrollsystem und eine elektronische Parkbremse.

Technisches Rückgrat des XF ist ein Chassis mit besonders hoher Verwindungssteifigkeit. Es bietet maximale Festigkeit bei minimalem Gewicht. Insgesamt sind vier Motoren lieferbar: ein 2,7-Liter-V6-Diesel und als Benziner ein 3,0-Liter-V6, ein 4,2-Liter-V8 sowie als Topmotorisierung der 4,2-Liter-V8 Kompressor.

Jaguar XF
Dynamische Perspektive: Sicken in der Motorhaube betonen die Bewegung.
Doppelpfeil

An aktiven Fahrhilfen kommen der elektronische Bremsassistent, die elektronische Bremskraftverteilung, ein Anti-Blockier-System, eine elektronische Stabilitätskontrolle sowie Cornering Brake Control und eine Motordrehmoment-Kontrolle zum Einsatz. Erstmals in einem Jaguar integriert ist zudem ein Programm, das durch gezieltes Abbremsen die Haftung der Vorderräder verbessert und so Untersteuern schon im Ansatz kompensiert.

Je nach Markt wird Jaguar den neuen XF in drei verschiedenen Ausstattungen anbieten. Für die untere (Luxury) und mittlere (Premium Luxury) Version stehen die V6-Diesel- und Benzinmotoren zur Wahl. Der Sauger-V8 ist in Europa ab der Premium Luxury Ausstattung erhältlich. Spitzenmodell der Baureihe ist der Super V8 (SV8) mit aufgeladenem V8-Kompressor-Motor.

Die Preise sind noch nicht bekannt. In Deutschland kann der XF aber schon ab September bestellt werden. Geliefert wird ab Frühjahr 2008.

(Text: pt/rr)
(Fotos: Jaguar)

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